theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

29Jan/072

reboot(my_mind);

Einfach ein paar Gedanken, die ich festhalten will.
Die öffentlich sein sollen.
Seitdem Sophie am 18.12.06 mit mir schluss machte,
ist viel geschehen...

Es gibt wohl tausend kluge Dinge,
die man über die Trennung von einem geliebtem Menschen sagen kann.
Aber egal, was man zu anderen Leuten darüber sagen mag,
jeder Satz, jede Ansicht sagt nur eins:
Man hat wirklich einfach keine Ahnung.
Und von eigener Trennung kann man auf andere hier nicht schließen.
Sagt jemandem in dieser Trauer
"Das Leben geht weiter, du schaffst das schon!",
und er wird sagen:
"Ihr habt doch keine Ahnung, wie weh das tut!"
Sagt ihm: "Wir verstehen, wie du dich fühlst..",
und er wird sagen:
"Ich weiß doch selbst nicht einmal mehr, wie ich mich fühle.."

Ich habe am selben Tag noch angefangen,
meine Gedanken öfters aufzuschreiben..
Es macht den Kopf klarer.
Und am Ende der ersten Seite war die Hoffnung auch da,
vieleicht würde es irgendwann wieder besser,
wieder anders.

Zu ihr hätte ich sagen können:

"Eines Tages wirst du mich fragen,
was mir wichtiger sei,
unsere Liebe, oder mein Leben.
Ich werde antworten mein Leben,
und du wirst gehen, ohne zu wissen,
dass du mein Leben warst."

(leicht verändert aus wikiquote)
Und doch war sie nie mein Leben.. das war irgendwo dazwischen.
Unsere Leben waren irgendwo zwischen uns.

Diese Trennung brach nicht meinen Geist.
Sie brach meine Träume.
Und so fing ich an, alle wichtigen Dinge in meinem Kopf
von vorne aufzurollen,
einmal mehr alles von Anfang an in Frage zu stellen.
Was einem dabei mehr hilft, als vieles andere,
sind Freunde. Freunde, die um einen herrum sind.
Die auch, wenn sie es vieleicht nie ganz verstehen, irgendetwas sagen.
Wir sind alle zusammen schon durch viel Dunkelheit gegangen.
Und soviel Tränen auch geweint werden,
wir bleiben alle Freunde.
Und es ist ein gutes Gefühl, zu sagen,
"wir kennen uns noch in 10 Jahren"(nach Tomte).

Was mir am meistem Fehlt, seitdem, ist eine vertraute Stimme.
Jemand, der mehr hört..
Ich möchte wieder Lieben.

Meine alten, zerknitterten Schwingen fielen.
Ich werde die Narben von ihnen mein Leben lang tragen.
Und ich werde die Erinnerung daran,
wie es war, zu fliegen, immer lieben.
Aber ich kann und will diese alten Schwingen nicht
mehr tragen. Es sind nicht mehr meine.
Es ist Zeit, neue Schwingen wachsen zu lassen,
und das Fliegen neu zu begreifen.
Neu zu lernen,
und andere Länder zu überfliegen,
um ihre Schönheit zu sehen,
und zu leben.

Ich werde wohl einfach loslaufen,
ja, laufe eigentlich schon,
auf dem Wege,
der mir richtig scheint.
Einen anderen Weg zu wählen hieße,
die Zweifel siegen zu lassen,
über einen Geist, der schon weiß, was er will.
.. über einen Geist, der neue Träume wachsen lässt.

Vieleicht ein bischen viel gewesen, aber ich bremse mich jetzt ja auch ;)
Danke, dass ihr bis hier gelesen habt.. Vieleicht nehmt ihr ja etwas davon mit ^^

Comments (2) Trackbacks (0)
  1. Ziemlich viel Text. Nein, ist in Ordnung, gibt nicht viele Menschen die über solche Sachen reden wollen / können. Gut, Sici. :)

  2. Oh man, Du machst mich ja fertig… *immernochschnief*

    Ich find’s ziemlich schoen, und ich hoff, dass Du Dich nicht unterkriegen laesst. Und es dabei auch noch schaffst, Du selbst zu bleiben.


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