Ein Freund von mir?
..nochetwas, von dem Kram, der mir letzte Zeit manchmal im Kopf ist, und nun ein wenig hier rein tröpfelt..
Und es wurde gesagt, dass jeder schon zu lebzeiten von seinem Tod begleitet werde, und dass dieser sich den Menschen nur nicht zeigt, um taktvoll zu sein. Damit sie ungestört ihre Zeit verleben können, denn die meisten Menschen haben Angst vor ihrem zwielichtigem Gefährten. Und dann wurde mir klar, dass dieser Gefährte mir mein Leben lang auf jedem meiner Schritte folgen würde, und in einer Nacht ging ich vor die Tür und rief ihn. Ich rief ihn, dass er sich mir zeigen solle, es sei für mich ein beruhigenderes Gefühl, zu wissen wo er ist. Und er trat aus dem Schatten hervor, und stand vor mir. Sein Gesicht kam mir so bekannt vor, ich konnte nicht erschrecken. Es war, als kannte ich ihn schon mein ganzes Leben. Von diesem Tag an wanderten wir zusammen durch die Wälder unserer Zeit. Mein Tod und ich, auf dem Weg nach nirgendwo. Tod und ich verstanden uns ausgesprochen gut. Man konnte mit ihm über alles reden, kannten wir uns doch schon ein ganzes Leben. Mit ihm an meiner Seite mochte ich über vieles Lachen, und die Zeit mit ihm ließ mich wachsen. Nur an den Abenden, wenn wir uns schlafen legten, merkte ich, dass ich Kraft verlor. Und ich spürte Schmerzen, wenn ein Tag verging. Tod bemerkte das, und fragte mich: "Wenn ich für deinen Schmerz die Schuld trage, sollte ich dann nicht wieder gehen?" Und ich sagte: "Nein, bitte bleib, denn seitdem du hier bist, ist alles viel schöner. Dich trifft keine Schuld, ich bin es nur, der grade erst lernt, loszulassen." Und seitdem betrachteten Tod und ich die Bilder gemeinsam, die kamen, wenn der Tag ging, und wir zur Ruhe fanden. Denn auch, wenn es manchmal schmerzhaft war, wussten wir, dass Tod und Leben ein Liebespaar waren, und dass es ohne den anderen einfach nicht dasselbe wäre, hier zu sein.
January 22nd, 2008 - 14:33
ohhh….das is sooo schöhn….
…ka was ich weiter sagen soll….
aber eine frage…wann kam dir dieser gedanke?
January 22nd, 2008 - 19:42
Das Teil ist cool, definitiv… finde die Idee nicht schlecht :)
January 22nd, 2008 - 19:49
Fr 28 Dez 2007 hatte ich es geschrieben.. war mir erst nicht sicher, ob ich es Posten kann ^^
January 23rd, 2008 - 15:25
Es ist wirklich eine interessante Vorstellung, die du da ansprichst … und Recht hast du … Ohne den Tod könnte man das Leben sicher nicht so sehr genießen …
June 13th, 2008 - 18:31
nich schlecht jacob….das ist wirklich…ein gedankenschnipsel…der sich wohl kaum mit einem, zwei oder 3 sätzen zu beschreiben ist (ist er ÜBERHAUPT mit gedanken inform von bchstaben, worten und letztlich sätzen zu beschreiben) ein text über den man nachdenken muss…( überhaupt ein text ? )… denn …wenn ich das so lese …lese ich ein paar wörter und ab dann …ab dem punkt der den übergang zwischen lesen und erinnern, zwischen verstehen und gedenken bildet stelle ich mir bildhaft vor was passiert… und wie ih darüber mal nachgedacht hab … das ist schon seltsam oder…ich hab genau darüber schon nachgedacht … und automatisch unsre gedanken wie 2 transparente übereinander gelegt… quasi gesehen was entstehen würde.. hätten wir einen gedanken…. zweifellos ein text der einen zum denken bringt…
August 16th, 2008 - 00:23
think in english it would be soo beautiful…
if you see your death…
and you know your end…
i think then it would be easier…
to release…
i would never forget your words about that…