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Vor ner längeren Weile geschrieben, wollte es aber trotzdem veröffentlichen..
Leere ist es, die bleibt, nach dem Sturm.
Manchmal merkt man es zuerst nicht einmal,
dass sich etwas in einem Sammelt,
das soviel Gewicht besitzen wird,
dass es irgendwann durchbrechen wird,
zu schwer für einen sein könnte.
Und dann in der Ruhe, kurz bevor man einen Sturm der eigenen Vernichtung entfesselt,
wird einem klar, dass man es schon die ganze Zeit über gewusst hat, wie es kommen würde.
Dass man wusste, worauf man sich eingelassen hatte, oder das zumindest glaubte.
Und ein bitterer Moment ist es,
in die Leere zu starren, die übrig bleibt,
wenn man fragt, warum es so kam.
Und man fragt sich, wieso die Menschen nicht zufrieden sein können,
richtet diese Frage schließlich auf sich selbst,
wie ein verzweifelter eine Waffe gegen seinen Kopf richten mag,
und es zerschmettert einen beinahe, wenn man sich eingesteht,
dass man jeden Moment genauso nur kennen will,
und man dieses Leben als das seine sehen möchte.
Wenn man merkt, dass diese Leere in einem das ist,
was man immer auch aufnimmt, wenn man auf der Suche ist.
Denn es ist Leere, die sich in mir aufbäumt, und mich treiben will.
Es ist Leere, die gefüllt werden will,
die mir Fragen gibt, und die bleibt, zusammen mit den Schätzen,
die mein Geist erntet,
wenn der Engel der Zeit meiner Seele zeigt, wie sich Dinge ändern,
und wie ein Geist lernen muss, loszulassen, um zu besitzen, zu verstehen.
Denn erst, wenn ich etwas loslassen kann,
habe ich es genug gehalten.
Erst, wenn ich etwas loslassen kann,
hat mein Geist es aufgenommen.Und der Schmerz, der mich anzieht.
Der Schmerz, der mir zeigt, dass ich immernoch Lebe.
Der Schmerz, der mir sagt, dass das, was ist, nicht das ist, was ich leben will.
Der Schmerz, der eine eigene, klare und unbestimmte Schönheit angenommen hatte,
als er in mein Leben trat, und als erster der Leere ihren Platz raubte.
Und dieser Schmerz war es, der mich immer wieder fühlen und denken ließ,
und sein Ursprung war die Wärme, denn wie sonst hätte er mir zeigen können, wie kalt mir war?
February 5th, 2008 - 17:47
Schön… Ich mag deine Lyrik immer mehr :)
February 5th, 2008 - 23:20
..wenn du nicht ab und an nachgefragt hättest, gäbe es hier vermutlich ein wenig weniger.. ;)
February 7th, 2008 - 17:33
Es ist wirklich schön, was du schreibst …
Deine Texte sind einzigartig … und so weit … so melancholisch und doch irgendwie bergauftreibend …
August 16th, 2008 - 00:12
sometimes it’s so cold…into my heart…
means this,that there was lots of warmness?
hmm the storm…sometimes makes you feeling so loonely…
I think…
like this text…
see you tomorrow friend…