theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

9Nov/08Off

Das Wort zum Sonntag

Dieser Beitrag war ursprünglich dem User Jesus_Rules zugeordnet.
Der User hat den letzten Umzug des Blogs nicht überlebt.
Stand 02.06.2010

Um einen Begriff zu definieren, ist es hilfreich, dessen Gegenteil zu kennen.

Was ist das Gegenteil von Liebe? Es ist nicht Hass, denn den meisten ist bekannt, dass man eine Person lieben und zugleich hassen kann. Das kann es also nicht sein.

Etwas, was sich aber ganz und gar nicht mit Liebe vereinbaren lässt, ist Zwang. Wer jemanden zu etwas zwingen will, tut dies aus Egoismus und NICHT aus Liebe.

Liebe heißt, jemandem die Freiheit zu lassen, damit er wählen kann.

Warum ich das hier schreibe? Nun, Jakob, Du hast mich beim Erntedankfest vom Don-Bosco-Haus gefragt: "Wenn Gott alle Menschen liebt, warum kommen dann nicht alle automatisch in den Himmel?"

Gott ist absolut heilig, daher kann keine Sünde in Seiner Gegenwart bestehen. Eine Person, die noch mit Sünde behaftet ist, würde in Seiner Gegenwart sofort vergehen.Da seit dem Sündenfall Satan der Herrscher dieser Welt ist, sündigt jeder Mensch andauernd.

Was kann man gegen diese schreckliche Situation tun? Nur eines: Im Gebet Jesus darum bitten, dass er einem alle Sünden vergibt. Kostet nix (höchstens Überwindung).

Und genau das ist der Knackpunkt: Gott ist Liebe. Er ist die Liebe schlechthin, er würde uns folglich niemals gegen unseren Willen zu etwas zwingen. Insofern zwingt Er uns auch nicht dazu, in den Himmel zu kommen.

Wir könnten genausogut Jesus NICHT annehmen und uns weiterhin "fröhlich" nur mit den weltlichen Dingen befassen. Wir können also auch Gottes Angebot abschlagen. Dann müssen wir uns aber nicht wundern, wenn uns nach dem irdischen Leben der ewige Tod erwartet (also die Hölle), denn dann hat Satan Anrecht auf unsere Seele.

Wer also kein Bock auf die Hölle hat (der Ort, bei dem einen so unfassbare Schmerzen erwarten, dass selbst ein Masochist unendlich leidet)

und statt dessen lieber den Weg des ewigen Lebens gehen möchte, sollte einfach in einer ruhigen Minute (z.B. alleine in seinem eigenen Zimmer) folgende (oder ähnliche) Worte sagen:

"Jesus, ich danke Dir, dass Du mich liebst; dass ich für Dich wertvoll und wichtig bin. Ich danke Dir für Dein Leben, für Deinen Tod am Kreuz und Deine Auferstehung. Ich öffne Dir mein Leben.

Ich bekenne Dir meine Schuld und bitte Dich um Vergebung. Ich will Dir gehören mit allem, was ich bin und habe. Dein Wort und Dein Wille sollen mein Leben bestimmen.

Danke, dass ich bei Dir für immer zuhause sein kann.

Amen"

Comments (166) Trackbacks (0)
  1. Ich dachte eigentlich nicht so sehr, dass die angesprochenen Beiträge unbedingt überzeugen müssen. Vielmehr hab ich es als Basis dieser Beiträge verstanden, dass sie des anderen Meinung innerhalb gewisser Grenzen tollerieren. Ich finde Wolle hat das mit zwei Statements schon recht gut zusammengefasst, indem er einerseits sagte, dass es nicht unbedingt darum geht, sie Wahrheiten um die Ohren zu hauen, und gleichzeitig das “psychische unter druck setzen” kritisierte. – Damit wurde das ganze für mich auf wesentlicheres reduziert und eine Kritik am überschreiten von tolleranzgrenzen geübt. Ein demnach sinnvoller umgang mit dem angesprochenem Beitrag wäre es demnach, wenn wir tatsächlich einmal jedem seine Auffassung lassen würden, solange sie andere nicht unnötiger Weise angreift.
    Für mich bedeutet das konkret, dass ich es durchaus ok finde, wenn Jesus_rules seinen Glauben so hat, wie er ihn beschreibt. Auf der anderen Seite erwarte ich aber auch von ihm, dass er meinen dabei tolleriert. Das beinhaltet ganz natürlich auf beiden Seiten die Notwendigkeit, den anderen nicht grundlos psychisch oder sonstwie unter druck zu setzen. Ich werde also Jesus_rules genausowenig mit Vorurteilen gegenüber konservativ-religiösen Einstellungen kommen, wie er mir gegenüber Freiheitsliebe, Homosexualität und ähnliches kritisiert. Beides ist nicht dazu geeignet, eine gemeinsame Basis für eine vernünftige Unterhaltung zu schaffen, sondern dient allerhöchstens dazu, aggressionen aufzubauen. In diesem Sinne – was gibts neues vom Weltkrieg, unserem kleinem Weltkrieg?

  2. hey wolle ich hab da mal ne frage…meinst damit das wir aus liebe entstanden sind gott oder unsere eltern?
    und übrigens gefällt mir dein beitrag sehr gut….Ich stimme dem eig. zu…obwohl es auch irgendwie spassig ist,sich anzuhören wie jesus_rules versucht uns von einem Glauben zu überzeugen…(oder dazu zu bekehren??0o)
    Naja ich mag den Krieg hier eigentlich doch ganz gern…aber was solls…
    so jesus_rules….ich würde von dir gerne wissen was für eine sekte dich da für sich eingenommen hat…(oder ob..denn irgendwie bezweifele ich das dieses alles aus dir selbst oder einer normalen kirche entstanden ist…wenn doch mache ich mir so langsamm ernsthaft sorgen) ahja und übrigens…who are you?
    wäre auch irgendwann mal zu lüften…
    so ich bin des lesens müde…wende mich lieber wieder dem kamasutra zu ;P…
    Ihr seid doch alle homos…
    hel die isa…

  3. ahja sici was ist mit dem zähler?
    den solltest du wirklich man mit einbaun….

  4. Liebe Isa, ich meinte hier Gottes Liebe. Aus diesem Anlass einige Gedanken zu dem Thema, das hier öfter aufkam: Wie kann ich eigentlich von Gott wissen? Kann, wenn ich von Gott rede, das nicht ebenso gut Satan sein? Woher nimmt man eigentlich irgendeine Gewissheit auf dem religiösen Gebiet? Es macht ja auf den ersten Blick einen ziemlich willkürlichen, beliebigen, schwammigen, eher unvernünftigen Eindruck, dieses ganze Religiöse und dann kommt da zu allem Überfluss noch jemand, der nicht nur sicher ist, sondern meint nun aber die absolute Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben! (sorry jesus_rules)
    Ich gehe da lieber von Hypothesen oder Annahmen aus, die im Vergleich mit anderen für mich mehr oder weniger einleuchtender sind als andere. Jeder muss aber diese Abwägungen für sich vollziehen, um zu einer begründeten Entscheidung zu kommen. Das kann einem keiner anderer abnehmen.
    Wie kann ich meine Überzeugung begründen, das es Gott gibt als liebenden Grund der Welt? Ich kann sie nicht objektiv und zwingend notwendig für alle Menschen begründen.
    Es handelt sich ja nicht um eine naturwissenschaftliche, logisch ableitbare Wahrheit, sondern um eine persönliche, subjektive Überzeugung, die allerdings, wie ich meine, nachvollziehbar, verständlich und überhaupt nicht unvernünftig ist.
    Beispiel: Woher weiß ich, dass Nina mich liebt und für mich da ist?
    Dass es Nina gibt, kann eine Traumvorstellung sein, eine Wunschvorstellung und Illusion. Trotzdem bin ich ziemlich sicher, dass es sie gibt. Warum? Es gibt Hinweise, keine Beweise. Ich sehe ihr Gesicht, spüre ihre Wärme usw. Das können aber auch natürlich alles Einbildungen sein. Ich vertraue aber im Alltag darauf, dass die Hinweise auf ihr Dasein verlässlich sind. Ähnlich geht es mir mit Gott. Könnte auch Wunschvorstellung sein. Es gibt aber für mich Hinweise, die ich für vertrauenswürdig halte: Das es etwas gibt und nicht vielmehr nichts; die Ordnung und Schönheit der Welt; dass Leben überhaupt, auch meines, möglich und wirklich ist; Liebe und Gewissen unter den Menschen; das es Hoffnung gibt; das es auf der Welt so einen Menschen wie Jesus gegeben hat bzw. gibt; das der Gedanke an Gott eine Resonanz in mir auslöst; usw. Gut, das könnte auch alles Zufall sein. Diese Erklärung aber finde ich nicht sehr einleuchtend.
    Müsste ja schon eine Aneinanderreihung von ziemlich großen Zufällen sein. Finde ich eher unwahrscheinlich. Es ist, meine ich, vernünftig, auch auf Dinge zu vertrauen, die man nicht als notwendig, schon aber als möglich und sehr wahrscheinlich ansehen kann. Ähnlich wie: Die Welt gab es vor 10 Minuten auch schon; oder: wenn ich gleich auf die Straße trete, wird der Boden mich schon halten. Kann man auch nicht wissen, es ist aber vernünftig, daran zu glauben. Ich meine, ich kann Gott nicht ableiten oder beweisen, es ist aber durchaus vernünftig, an ihn zu glauben. Noch was letztes: Die Frage nach Gott ist ja nicht einfach nur ne sachliche Frage, die man so oder so beantworten kann, sondern mit der Antwort verbunden ist eine Lebensfragen wie: Bin ich nur zufällig da? Hat mein Leben und das der Welt irgendeinen Sinn?, Gibt es Grund zu hoffen?, Hat es Sinn Gutes zu tun?, Geh ich ins Nichts? Usw. deshalb ist diese Frage, meine ich unumgänglich, und ihre Beantwortung mit das Wichtigste im Leben.

  5. …joa wenn du damit gott meinst bin ich deiner meinung…(bei den eltern is man sich da in meinem fall unsicherer als bei gott…)
    ahja wolle ich find das irgendwie schön,dass du nina und eure libe als vergleich/beispiel aufführst…irgendwie ist die idee einem das so zu vermitteln besser und gleubwürdiger…finde ich…
    Ahja und zu den lebensfragen…ich weiß aus eigener erfahrung,dass es für mich einfacher ist,im jetzt zu leben,seitdem mir klar ist wohin ich nach meinem tod wandern werde…ich finde,wenn man gott vertraut weiß man,dass dieser einen aufnimmt,wenn man an seiner pforte klopft….ich denke dass vertrauen in sachen glauben eine große rolle spielt…und ich vertraue (meinem) gott (sry wenn ich das jetzt so sage,aber ich will nicht,das jesus_rules das auf sein bild von gott projezieren könnte….=P)
    so wünscht mir glück ein schaf wiederzufinden das weggelaufen ist…
    gn8 hel

  6. Liebe Isa, ich wünsch dir Glück, Schaf und Gott und alles immer wieder zu finden.

  7. altaaaa was gehtn hier ab
    ihr seit wohl richtig krass gläubisch

    jedem wie es gefällt :D

  8. @ Killa

    “richtig krass gläubisch” ist hier NUR EINER.
    Von dem erwarten wir gerade eine Antwort auf die letzten Beiträge hier.

    Was ist los Jesus_rules?!

  9. Er will uns nicht mehr antworten weil er am überlegen ist,ob wir ihn überzeugt haben ;-)
    so das schaf ist wieder da..hatte sich bei nico versteckt….
    hel

  10. Oje, kaum versinkt man im Geschenkeeinkaufsstress, schon rast die Zeit davon. Es tut mir leid, dass ich erst jetzt dazu komme, eure Kommentare zu lesen. *schäm*
    Na gut, weiter im Text.

    @Musketier13
    “wie willst du dann wissen, ob es KEINEN Zufall gibt?”
    – Erinnere Dich an die Geschichte mit der Katze, die ich MasterM schrieb. Wenn diese Katze seit JAHREN diese Atemwegs-Erkrankung hat und sie dann in dem AUGENBLICK, in dem ich mit dem Gebet aufgehört habe, geheilt worden ist,
    willst Du dann wirklich sagen: “Das ist halt Zufall”?

    “Außerdem versuchst DU, die ganze Zeit deinen Gotteskrams zu beweisen”
    – Falsch; ich ERKLÄRE ihn lediglich.

    “Ich habe dann nur gezeigt, dass DEIN Gotteskrams nicht beweisbar ist.”
    – Anstatt alles doppelt und dreifach zu schreiben, solltest Du lieber lesen, was ich Dir schreibe. Ich schrieb bereits am 6. Dezember: “Mensch, das weiß doch nun wirklich absolut jeder, dass man die Existenz Gottes nicht FÜR ANDERE beweisen kann. Das ist doch ein alter Hut. Das ist auch nicht meine Absicht und auch nicht der Sinn dieses Blogs.”

    “In den Naturwissenschaften werden die Theorien jedoch durch empirisch ermittelnde Fakten unterstützt, jedoch bleibt ein endgültiger Beweis aus, sie gelten somit so lange bis sie widerlegt worden. Deine Thesen werden jedoch durch keine einzige empirisch ermittelnden Daten unterstützt. Dein oben erwähnter Versuch, in dem ein Versuch zur Herstellung von Leben durchgeführt wurde, kannst du dafür nicht nehmen, da ich ja schon gezeigt habe, dass du nicht sagen kannst, ob ein Gegenstand lebendig ist oder nicht, weshalb du lebende Materie auch nicht näher definieren kannst!!!!”
    – Und wie kannst Du dann bitteschön behaupten, dass bestimmte Daten als “Fakten” bezeichnet werden dürfen?

    “da ich mit meinem Vorschlag, eine eigene Bibel zu schreiben, nur sagen wollte, dass die Bibel auch nicht das nonplusultra sein kann.”
    – Wow, toller Beweis, dass dadurch die Bibel nicht das Nonplusultra ist… -.-
    Ok, wenn Deine tolle selbstgeschriebene “Bibel” die folgenden Eigenschaften der Bibel erreichen, reden wir weiter:

    Die Bibel unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht grundlegend von allen sonstigen Büchern der Weltgeschichte, so dass sie ein einzigartiges, einmaliges und unvergleichliches Werk darstellt.
    1. TROTZ ÜBER 1500-JÄHRIGER ENTSTEHUNGSDAUER WEIST DIE BIBEL EINE EINZIGARTIGE KONTINUITÄT AUF:
    Die Bibel wurde in einer Zeitspanne von über 1500 Jahren von etwa 45 verschiedenen Schreibern unterschiedlichster Herkunft und Berufe geschrieben. Hierzu gehören z.B. der Universitätsabsolvent Mose, der militärische Oberbefehlshaber Josua, der Ministerpräsident Daniel, der Mundschenk Nehemia, der König David, der Hirte Amos, der Fischer Petrus, der Zöllner Matthäus, der Arzt Lukas und der Zeltmacher Paulus.
    Die Bibelteile entstanden mitunter an ungewöhnlichen Orten, wie in der Wüste (Mose), im Kerker (Jeremia), im Palast (Daniel), auf Reisen (Lukas) oder in der Verbannung (Johannes)
    und bei allen nur denkbaren Gemütsverfassungen der Schreiber, wie Freude und Liebe, Angst und Sorge, Not und Verzweiflung.
    Trotz der sonst nirgends anzutreffenden Spannweite von 60 Generationen hinsichtlich ihrer zeitlichen Entstehung und der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten ihrer Autoren ist die Bibel von einer einheitlichen, fein aufeinander abgestimmten Thematik. Die Schreiber behandeln Hunderte von Themen mit besonders auffälliger Harmonie und Kontinuität.
    Würden Menschen OHNE das Wirken Gottes aus so weit entlegenen Zeitepochen und mit so divergierenden Persönlichkeitsstrukturen eine solche Themenspanne bearbeiten, so wäre erfahrungsgemäß keine Einheit zu erwarten. Insbesondere zieht sich die biblische Lehre über Gott sowie seine Heilsgeschichte mit den Menschen wie ein roter Faden durch die ganze Bibel.

    2. DIE BIBEL ENTHÄLT EINE SO WEITE PALETTE LITERARISCHER GATTUNGEN WIE SIE IN KEINEM ANDEREN BUCH ANZUTREFFEN IST (wenn ihr wollt, schreibe ich die verschiedenen gattungen auf; das würde aber ziemlich lange dauern…). Hingegen fehlen diejenigen Textarten, die nicht der Wahrheit verpflichtet sind, wie z.B. Märchen, Legende und Sage. Ebensowenig findet man solche Über- oder Untertreibungen, wie wir sie von Satiren, Glossen, Heldenreden oder Komödien kennen.

    3. DIE BIBEL IST VON EINER BEACHTENSWERTEN VIELSEITIGKEIT GEPRÄGT. Sie ist zugleich Glaubens-, Gesetz- und Geschichtsbuch. Sie liefert die grundlagen zahlreicher Wissensgebiete und enthält tausenderlei Lebensregeln für die verschiedensten Situationen. Sie ist der beste Eheberater und beschreibt, wie wir uns zu Eltern und Kindern, zu Freunden und Feinden, zu Nachbarn und Verwandten, zu Fremden zu gästen und Glaubensgenossen verhalten sollen.
    Sie spricht über die Herkunft dieser Welt und allen lebens, über das Wesen des Todes und über das Ende der Welt.
    Sie zeigt uns das Wesen Gottes, des Vaters, seines Sohnes Jesus und die Wirkungen des Heiligen Geistes.

    4. DIE BIBEL IST DAS EINZIGE BUCH MIT AUSSCHLIEßLICH ZUVERLÄSSIGEN PROPHETISCHEN AUSSAGEN. Diese sind göttlichen Ursprungs (1.Sam 9,9; 2.Sam 24,11; 2.Petr 1,20-21) und darum auch in keinem anderen Buch der Weltgeschichte zu finden (auch nicht im Koran oder in den Aufzeichnungen des französischen Okkultisten Nostradamus). Die Zeitspanne zwischen Niederschrift und Erfüllung sind so groß, dass auch strengste Kritiker nicht einwenden könnten, die Prophetien seien erst gegeben, nachdem die Ereignisse schon eingetreten waren.

    5. DER ZEITLICHE AUSSAGERAHMEN DER BIBEL FINDET NIRGENDS SEINESGLEICHEN. Die Bibel erstreckt sich in ihren Aussagen vom Anfangspunkt der physikalischen Zeitachse (Schöpfung) bis zu ihrem Endpunkt (Offb 10,6) hin. Kein sonstiges Buch vermittelt etwas Gewisses über den Beginn der Zeit und vermag die Ereignisse um den Endpunkt der Zeitachse zu beschreiben. Darüber hinaus spricht die Bibel von der Ewigkeit; jener Wirklichkeit, in der unsere einengenden Zeitgesetze keine Gültigkeit mehr haben.

    6. KEINE AUSSAGE DER BIBEL HAT SICH ALS FALSCH ERWIESEN. Nie mussten wissentschaftliche Bezüge der Bibel aufgrund von Forschungsergebnissen revidiert werden. Hingegen gibt es zahlreiche Beispiel dafür, dass naturwissenschaftliche Beschreibungen in der Bibel erst etliche Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift durch die Forschung bestätigt wurden (z.B. Zahl der Sterne, Gestalt der Erde, etc.).

    7. KEIN SONSTIGES BUCH BESCHREIBT DEN MENSCHEN SO REALISTISCH WIE DIE BIBEL. Es gibt in ihr keine komödienhaften Übertreibungen, keine retuschierten Biographien und kein glorifizierendes Heldentum, das die negativen Seiten der Menschen verbirgt oder verschleiert. So bleiben in der Bibel die Sünden der Erzväter (1.Mo 12,11-13), der Ehebruch Davids (2.Sam 11) und die Unordnung in den Gemeinden (1.Kor 1,11; 2.Kor 2,1-4) nicht unerwähnt.

    8. WIE KEIN ANDERES BUCH ERFASST DIE BIBEL ZUKÜNFTIGE ERSCHEINUNGEN, DIE BEI DAMALIGEM WISSENSSTAND KEIN MENSCH ERAHNEN KONNTE (z.B. Spacelabs bzw. Orbitalstationen: Obd 4 “Wenn Du gleich in die Höhe führest wie ein Adler und machtest Dein Nest zwischen den Sternen”).

    Schon diese acht genannten Besonderheiten weisen die Bibel als ein herausragendes Buch aus, dem anderes auch nur annähernd vergleichbar wäre. Der Historiker Philip Schaff beschreibt die Einzigartigkeit der Schrift, und den, über den sie spricht, sehr treffend:
    “Dieser Jesus von Nazareth besiegte ohne Geld und Waffen mehr Millionen Menschen als Alexander, Cäsar, Mohammend uns Napoleon; ohne Wissenschaft und Gelehrsamkeit warf er mehr Licht auf göttliche und menschliche Dinge als alle Philosophen und Gelehten zusammen; ohne rhetorische Kunstfertigkeit sprach er Worte des Lebens, wie sie nie zuvor oder seither gesprochen wurden und erzielte eine Wirkung wie kein anderer Redner oder Dichter. Ohne selbst eine einzige Zeile zu schreiben, setzte er mehr Federn in Bewegung und lieferte Stoff für mehr Predigten, Reden, Diskussionen [*zwinker*], Lehrwerke, Kunstwerke und Lobgesänge als das gesamte Heer großer Männer der Antike und Moderne.”
    (J. McDowell: Die Bibel im Test, S. 54)

    Wenn auch die Bibel hinsichtlich der Zahl ihrer Wörter und Buchstaben exakt erfassbar ist (z.B. englische King James Version: 783.137 Wörter und 3.566.480 Buchstaben), so ist doch die Fülle ihrer Gedanken unzählbar. Kein Menschenleben reicht aus, um den kompletten Gedankenschatz zu heben (Psalm 119). Die Bibel können wir darum als einziges Buch beliebig oft lesen, ohne dass sie langweilig wird. Mit jedem Lesen erschließen sich neue Gedankengänge und Querverbindungen zu anderen Texten.
    Wir kommen zu einer wichtigen Schlussfolgerung: Die Bibel ist das einzige göttliche Buch. Ihre Wahrheit ist von Gott verbürgt und autorisiert (Ps 119; Joh 17,17).

    “Du müsstest also beweisen, wer der Gute und wer der Böse ist. Aber wie?”
    – Das überlasse ich Jesus:
    22 Einige Gesetzeslehrer, die aus Jerusalem gekommen waren, sagten: »Er [Jesus] ist von Beelzebul besessen! Der oberste aller bösen Geister gibt ihm die Macht, die Geister auszutreiben.« 23 Da rief Jesus die Gesetzeslehrer zu sich und erklärte ihnen die Sache durch Bilder: »Wie kann der Satan sich selbst austreiben? 24 Ein Staat muss doch untergehen, wenn seine Machthaber einander befehden. 25 Eine Familie muss zerfallen, wenn ihre Glieder miteinander im Streit liegen. 26 Würde also der Satan gegen sich selbst aufstehen und mit sich selbst im Streit liegen, dann müsste er ja untergehen; er würde sich selbst das Ende bereiten! 27 Hier gilt eine ganz andere Regel, als ihr meint: Niemand kann in das Haus eines Starken eindringen und ihm seine Beute rauben, wenn er den Starken nicht zuvor gefesselt hat. Dann erst kann er sein Haus ausrauben! Markus 3 (GNB)

    20 An ihren Taten also könnt ihr die falschen Propheten erkennen.« Matthäus 7 (GNB)

    37 Wenn das, was ich tue, nicht die Taten meines Vaters sind, braucht ihr mir nicht zu glauben. 38 Sind sie es aber, dann solltet ihr wenigstens diesen Taten glauben, wenn ihr mir selbst schon nicht glauben wollt. An ihnen müsste euch doch aufgehen, dass der Vater in mir lebt und ich im Vater lebe.« Johannes 10,37 (GNB)

    “Ich habe hier mich natürlich nur auf einen Ausschnitt aus dem Begriff “Glauben” bezogen.”
    – Richtig. Und zwar auf den, der mit Gottesglaube rein gar nichts zu tun hat. Es geht hier nämlich um die ursprüngliche hebräische sowie griechische Bedeutung des Begriffs:
    Im Sprachgebrauch der Bibel bezeichnet es NICHT ein “Wissen mit geringerem Sicherheitsgrad”, sondern das unerschütterliche VERTRAUEN auf Gott und seine Heilszusagen.

    Wer’s genauer wissen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Glaube

    “wie ein Schäfer, der NICHT auf seine Schafe aufpasst, die vom Wolf aufgefressen werden.”
    – Na, Du bist lustig. Wenn das Schaf absichtlich weggelaufen ist und sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, zum Hirten zurückzukommen, kann es sich nun wirklich nicht beim Hirten beschweren, wenn es dann ein Fraß des Wolfes wird. Das Schaf hat gesagt: “Du bist nicht mehr mein Hirte!” Das akzepiert der Hirte, weil er es unendlich liebt. Er hofft jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick, dass sich das Schaf besinnt und wieder zur Herde möchte.
    Wenn sich das Schaf besonnen hat und zum Hirten zurückkehrt, läuft der Hirte ihm freudig entgegen und nimmt es wieder in seine Obhut. AB DANN ist das Schaf wieder sicher und wird vom Hirten beschützt.

    “Zudem bezweifle ich, dass Homosexualität in der Bibel verboten wurde.”
    22 Kein Mann darf mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehren; denn das verabscheue ich. 3.Mose 18 (GNB)

    25 Sie tauschten den wahren Gott gegen ein Lügengespinst ein, sie haben die Geschöpfe geehrt und angebetet anstatt den Schöpfer – gepriesen sei er in Ewigkeit, Amen! 26 Darum lieferte er sie schändlichen Leidenschaften aus. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. 27 Ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit Frauen auf und entbrannten in Begierde zueinander. Männer treiben es schamlos mit Männern. So empfangen sie am eigenen Leib den gebührenden Lohn für die Verirrung ihres Denkens. 28 Weil sie es verwarfen, Gott zu erkennen, überließ er sie ihrem untauglichen Verstand, sodass sie alles Verwerfliche tun. Römer 1 (GNB)

    9 Denkt daran: Für Menschen, die Unrecht tun, ist kein Platz in Gottes neuer Welt! Täuscht euch nicht: Menschen, die Unzucht treiben oder Götzen anbeten, die die Ehe brechen oder als Männer mit Knaben oder ihresgleichen verkehren, 10 Diebe, Wucherer, Trinker, Verleumder und Räuber werden nicht in Gottes neue Welt kommen. 11 Manche von euch gehörten früher dazu. Aber ihr seid reingewaschen und Gott hat euch zu seinem heiligen Volk gemacht, zu Menschen, die vor seinem Urteil als gerecht bestehen können. Das ist geschehen, als ihr Jesus Christus, dem Herrn, übereignet worden seid und den Geist unseres Gottes empfangen habt. 1.Korinther (GNB)

    “Ohne Satan gibt es Gott nicht”
    – Falsch. Lies die Offenbarung des Johannes. Darin steht, dass nach dem Jüngsten Gericht das Leben des Satans ausgehaucht wird.
    Der dreieine Gott dagegen regiert in Ewigkeit. Hallelujah!

    mit freundlichen Grüßen

  11. @Wolle
    Ein wunderschön diplomatischer Kommentar, Daumen hoch. ^_^

  12. @sicarius
    Dein neuester Kommentar hat mich positiv überrascht. Dem kann ich nur zustimmen.
    Und einen dritten Punkt füge ich noch dazu: Es ist besonders sinnvoll, die genaue Formulierung der Kommentare zu lesen.
    Bei Dir zum Beispiel fällt mir immer wieder auf, dass Du etwas “gelesen” hast, was nirgendwo steht.
    Ich gebe mal drei Beispiele:

    1. Ich schrieb: “Jeder MENSCH ist von Gott. Ich liebe jeden MENSCHEN.
    Das hat aber rein gar nichts mit deren ANGEWOHNHEITEN zu tun! Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.”

    Aber Du schriebst: “Es ist für Menschen von so essenziellen Wert, von anderen akzeptiert zu werden, dass es mir schwer fällt, zu verstehen, wie du es als guter Christ so vielen verwehren kannst”

    2. Ich schrieb: “Ich würde selbstverständlich nie behaupten, der Hirte zu sein.
    Der Hirte hat mir aber seinen Stock gegeben. NÄMLICH den Heiligen Geist.”

    Darauf schriebst Du (warum auch immer): “zumal du nun offensichtlich STATT der Stimme des Heiligen Geistes den Stock des Hirten hast.”

    3. Der Mann schrieb: “Wenn ein Mensch in eine Säuglingsstation hineingeht und seinen dicken fetten Schwanz in ein frisch geborenes Kind hineindrückt, bis dass es tot ist, was würdest du mit einem solchen Menschen tun?

    Dazu meintest Du (warum auch immer): “Dass du am Anfang dieses Beitrages suggeriert hast, ich würde es gut finden, wenn “ein Mensch in eine Säuglingsstation hineingeht und seinen dicken fetten Schwanz in ein frisch geborenes Kind hineindrückt, bis dass es tot ist”,
    ist für mich nicht unbedingt ein Problem, zumal klargestellt wurde, dass du es nicht selbst geschrieben hast.”

    Fazit: Anstatt manche Kommentare wer-weiß-wie-negativ umzuinterpretieren, wäre es doch sehr wünschenswert, dass die Texte einfach nur so gelesen werden, wie sie auch wirklich formuliert sind.

    mit diplomatischen Grüßen

  13. @Wolle
    Und wieder ein ganz toller Text. Schön verständlich und nachvollziehbar geschrieben.

    Aber zum Begriff Wahrheit zitiere ich mal die Sacherklärung der GuteNachricht-Bibel:
    Mit den Wörtern “wahr/Wahrheit” bezeichnen wir in der Regel die Übereinstimmung zwischen einer Aussage und dem entsprechenden Sachverhalt, denken also an ein Verhältnis zwischen der Wirklichkeit und unserem Denken und Sprechen über sie.
    Nach hebräischer Auffassung ist die Wahrheit jedoch eine Eigenschaft, die eine Sache oder Person oder ein Wort selbst hat oder nicht hat. “Wahr” ist etwas, wenn es hält, was es verspricht. Wahrheit meint ZUVERLÄSSIGKEIT, eine vor allem im Verlauf der Geschichte immer neu erfahrene Zuverlässigkeit, also: Beständigkeit, TREUE, haltgebende Wirklichkeit (so wie wir von einem “wahren Freund” oder einem “wahren Wort” sprechen).

    Diese Art von Wahrheit kommt vor allem Gott zu. Gelegentlich MUSS das Wort in diesem Zusammenhang mit “Zuverlässigkeit” und “Treue” übersetzt werden (Römer 3,7; 15,8).
    Sie kommt auch dem Wort der Verkündigung zu sofern darin die rettende und haltgebende Liebe Gottes bekannt gemacht wird (Eph 1,13; Kol 1,5; 2.Thess 2,10.12).

    Vor allem im Johannes-Evangelium und in den Johannes-Briefen spielt das Wort “Wahrheit” eine Rolle. Es bezeichnet die in Jesus zugänglich gewordene Wirklichkeit Gottes, die für den Menschen “Freiheit” (Joh 8,31-32) “Licht” (3,21) und “Leben” (14,69 bedeutet, aber nicht jedermann ohnen weiteres bewiesen werden kann (18,37-38).
    Nach Tod und Auferstehung von Jesus bleibt die Wahrheit zugänglich durch den Geist Gottes, ja, sie wird jetzt erst recht erschlossen (16,12-15). Deshalb wird der Geist auch “Geist der Wahrheit” genannt (14,16-17; 15,26). Durch Jesus vermittelt und durch den Geist voll erschlossen, muss diese “Wahrheit” das Leben der Glaubenden bestimmen (4,23-24; 1.Joh 1,6.8; 2,4).

    mit freundlichen Grüßen

  14. @Isa
    Ich gehöre weder einer Sekte noch sonstwem menschlichen an.
    Ich gehöre zu Jesus.
    Ich glaube dem Wort Gottes, das sich mir nach und nach durch den Heiligen Geist erschließt.
    Ich höre mir gerne alle möglichen Predigten an, aber ich binde mich NICHT verbindlich an eine Gemeinde.

    mit freundlichen Grüßen

  15. Oh, a propos Gemeinde:
    Wenn ihr mal sehen wollt, was wirklich gelebter Glaube bedeutet,
    wenn ihr Gottes intensive Gegenwart spüren wollt,
    wenn ihr Zeichen und Wunder erleben wollt,

    dann lade ich euch herzlich ein, die Sylvesterfeier einer beeindruckenden Gemeinde zu erleben (die Gemeinde macht hier nur Urlaub; sie wird nach Sylvester wieder nach Hagen zurückfahren). Die Feier findet im CVJM Freizeit- u. Segelzentrum Ratzeburg (auf der Insel, Domhof 36) statt.
    Jeder ist willkommen; ihr seid alle herzlich eingeladen! Es wird ein Erlebnis, dass euch noch lange in Erinnerung bleiben wird. ^_^

    liebe Grüße

  16. Wenn ihr mal sehen wollt, was wirklicher Glaube bedeutet,
    dann seht euch an, was die Leute in den Schützengräbe(r)n am Rande der Menschlichkeit tun, oder was Glaubenskriege meinten.
    Wenn Leute anfangen, über wirklichen Glauben zu reden, erhöhen sie oft dadurch ihren Glauben schon gegenüber allen anderen -> andere haben unechten Glauben..
    ===== ===== ===== ===== =====
    Wie auch immer: Discussion closed, Reason: way too much nonsense!
    Von mir aus fühle dich auf den Schlips getreten, lieber Jesus_rules.
    Diese Seite ist jedenfalls weder Slashdot noch sonstein Pastebin.
    Sie ist für freien Meinungsaustausch gedacht, aber deine Inhalte sprengen weniger den Rahmen der Meinung als vielmehr den der beigefügten Freiheit.
    ===== ===== ===== ===== =====


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