theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

9Nov/08Off

Das Wort zum Sonntag

Dieser Beitrag war ursprünglich dem User Jesus_Rules zugeordnet.
Der User hat den letzten Umzug des Blogs nicht überlebt.
Stand 02.06.2010

Um einen Begriff zu definieren, ist es hilfreich, dessen Gegenteil zu kennen.

Was ist das Gegenteil von Liebe? Es ist nicht Hass, denn den meisten ist bekannt, dass man eine Person lieben und zugleich hassen kann. Das kann es also nicht sein.

Etwas, was sich aber ganz und gar nicht mit Liebe vereinbaren lässt, ist Zwang. Wer jemanden zu etwas zwingen will, tut dies aus Egoismus und NICHT aus Liebe.

Liebe heißt, jemandem die Freiheit zu lassen, damit er wählen kann.

Warum ich das hier schreibe? Nun, Jakob, Du hast mich beim Erntedankfest vom Don-Bosco-Haus gefragt: "Wenn Gott alle Menschen liebt, warum kommen dann nicht alle automatisch in den Himmel?"

Gott ist absolut heilig, daher kann keine Sünde in Seiner Gegenwart bestehen. Eine Person, die noch mit Sünde behaftet ist, würde in Seiner Gegenwart sofort vergehen.Da seit dem Sündenfall Satan der Herrscher dieser Welt ist, sündigt jeder Mensch andauernd.

Was kann man gegen diese schreckliche Situation tun? Nur eines: Im Gebet Jesus darum bitten, dass er einem alle Sünden vergibt. Kostet nix (höchstens Überwindung).

Und genau das ist der Knackpunkt: Gott ist Liebe. Er ist die Liebe schlechthin, er würde uns folglich niemals gegen unseren Willen zu etwas zwingen. Insofern zwingt Er uns auch nicht dazu, in den Himmel zu kommen.

Wir könnten genausogut Jesus NICHT annehmen und uns weiterhin "fröhlich" nur mit den weltlichen Dingen befassen. Wir können also auch Gottes Angebot abschlagen. Dann müssen wir uns aber nicht wundern, wenn uns nach dem irdischen Leben der ewige Tod erwartet (also die Hölle), denn dann hat Satan Anrecht auf unsere Seele.

Wer also kein Bock auf die Hölle hat (der Ort, bei dem einen so unfassbare Schmerzen erwarten, dass selbst ein Masochist unendlich leidet)

und statt dessen lieber den Weg des ewigen Lebens gehen möchte, sollte einfach in einer ruhigen Minute (z.B. alleine in seinem eigenen Zimmer) folgende (oder ähnliche) Worte sagen:

"Jesus, ich danke Dir, dass Du mich liebst; dass ich für Dich wertvoll und wichtig bin. Ich danke Dir für Dein Leben, für Deinen Tod am Kreuz und Deine Auferstehung. Ich öffne Dir mein Leben.

Ich bekenne Dir meine Schuld und bitte Dich um Vergebung. Ich will Dir gehören mit allem, was ich bin und habe. Dein Wort und Dein Wille sollen mein Leben bestimmen.

Danke, dass ich bei Dir für immer zuhause sein kann.

Amen"

Comments (166) Trackbacks (0)
  1. “Insofern kann man den Buddhismus nicht mit dem Christentum gleichsetzen.”
    Das war auch nicht die Behauptung, sondern die Behauptung war, dass der Buddhismus in der Praxis bessere Christen hervorbringt als das Christentum selbst.

    “Es ist unmöglich, mit einer Überzeugung langfristig glücklich zu sein, die im eindeutigen Gegensatz zur Bibel steht.”
    Ich habe nicht gesagt, dass das nicht stimmen kann, aber ich glaube, dass der Mensch die Bibel nicht braucht um nicht im eindeutigen Gegensatz zur Bibel zu handeln und er somit auch ohne die Bibel langfristig glücklich werden kann.

    “Nichts wäre so unwahrscheinlich wie diese Möglichkeit.”
    Wie kommst du darauf? Gibt es irgendeine Grundlage für diese Behauptung?

  2. @Musketier

    Gut. Zusammengefasst: Nichts lässt sich beweisen. Wir können nur annehmen.

    Da liegt es doch nahe, so vernünftig zu sein und die wahrscheinlichste der Thesen anzunehmen.
    1. Die Theorie, dass dieses unglaublich komplexe Leben auf der Erde einfach nur durch eine Aneinanderreihung von Zufällen entstanden ist:
    Hier beträgt die Wahrscheinlichkeit 1:gegen Unendlich, weil jeder einzelne Zufall für die Entstehung unseres Lebens(so wie es jetzt ist) absolut notwendig ist, weil es sonst zu einer anderen Art von Leben (oder noch wahrscheinlicher gar kein Leben) geführt hätte.

    2. Die Theorie, dass unser Leben durch einen Schöpfer entstanden ist:
    Hier beträgt die Wahrscheinlichkeit 1:1, weil es diese Schöpfung entweder gegeben hat oder nicht.

    Es muss jeder selbst entscheiden, ob er eine nahezu unendlich unwahrscheinliche Theorie einer sehr wahrscheinlichen Theorie vorziehen will oder nicht.

    mit freundlichen Grüßen

  3. Wenn die Menschen sich die Entstehung der Welt früher nicht anders als mit der Schöpfungstheorie erklären konnten, heute es aber durchaus wahrscheinlich scheint, dass diese auch durch Zufälle und bereits dargewesene Masse/Energie die bestimmten Gesetzen unterworfen ist entstanden seien kann, dann ist diese (z.B. u.a. die Evolutionstheorie) sehr viel naheliegender. Das man sie (noch) nicht beweisen kann bedeutet nicht, dass sie nicht wahr sein kann.
    Und die Wahrscheinlichkeit ist da garnicht so gering.
    Unwahrscheinlicher ist doch meist die Theorie, die man zuerst anhand der wenigsten brauchbaren Ergebnisse aufstellt und wenn man diese ab da nicht mehr hinterfragt, dann sinkt die glaubwürdigkeit rapide. Das muss dir doch klar sein.

    Als Beispiel wäre da die kopernikanische Wende.
    Die Christen haben Jahrhunderte lang an ihren Behauptungen fest gehalten und dadurch nicht nur die Astronomie, sondern auch diverse andere Naturwissenschaften blockiert und sogar verboten.
    Jedoch drehte sich damals die Erde auch schon um die Sonne!
    Wieso nimmst du solche Ereignisst nicht als Anstoß daran auf deine aktuelle Sichtweise mal zu überdenken.
    Der Mensch muss auch nicht der Mittelpunkt sein.

    Und ich nehme dir nicht ab, dass du solche haltlosen Behauptungen, wie das Augenlicht strömt aus unseren Augen und macht die Gegenstände sichtbar, die es erreicht, vertrittst. Obwohl diese z.B. in der mittelalterlich christlichen Kultur durchaus als gültige (aber eben nur dahmals naheliegenste) Theorie galt.
    Und jetzt sag bloß nicht: Natürlich nicht, steht so ja auch nicht in der Bibel.

    Ich meine damit nur, dass es immer schon Menschen gab, die von sich sagten: Ich kenne die reine Wahrheit. Und nur Jahre später wurden sie widerlegt und ausgelacht. Du scheinst noch nicht begriffen zu haben, dass dieser Tag auch über dich kommen wird (voraus gesetzt du lebst dann noch), oder sogar schon lengst über die farnatischen Christen gekommen ist.

    Denk mal drüber nach und beantworte es nicht wider mit oberflächlicher “Notwendigkeit”. Dein denken muss nicht die Wahrheit hervorbringen. Im Gegenteil.
    Im Selbstzweifel/Selbstkritik liegt der Schlüssel um zu sich selbst/seinem whren Ich zu finden!

    Und Master schließe ich mich an: Ich bin nicht auf die Bibel angewiesen um langfristig Glücklich und in meinem Denken und Handeln menschlich zu sein!

  4. @ sicarius

    “Ein Gott der Menschen schafft, nur um sie dann zu verurteilen hat einfach nur langeweile”
    – Könnte sein. Wissen wir nicht. Aber freu Dich doch, dass er Dich erschaffen hat. Sonst würdest Du gar nicht existieren.

    “Gott muss in dem Moment, in dem er uns die Entscheidungsfreiheit lässt,
    davon ausgehen, dass wir blödsinn machen. Uns dann dafür zu verurteilen ist einfach nur idiotisch”
    – Wenn das Deine Logik ist, dann dürfte es auf der Welt keine Bestrafung geben. Wir könnten alle Richter entlassen, weil man ja sowieso davon ausgehen muss, dass alle Menschen zwangsläufig “Blödsinn machen” und wir sie deswegen nicht verurteilen dürfen.
    Es lebe die Anomie! Juhu…

    “Er erzieht sie nicht”
    Wie wär’s mit der Bibel?

    “und er gibt ihnen nie eine zweite Chance, wenn er sie ewig schmoren lässt.”
    – “zweite”? Du hast in jedem Sekundenbruchteil Deines langen Erdenlebens eine neue Chance!
    Jeder bekommt die Chance, Jesus für sich anzunehmen. Sogar die, die VOR seiner Karnation gelebt hatten. Denn während der Zeit zwischen Kreuzigung und Auferstehung hat Jesus auch in der Hölle gepredigt. Das bezeugt 1.Petrus 3,19:
    19 In der Kraft dieses Geistes ging er auch zu den Geistern im Gefängnis [gemeint ist die Hölle] und verkündete ihnen seinen Sieg. 20 Sie waren ungehorsam gewesen zur Zeit Noachs, als Gott in seiner Geduld mit der Strafe noch wartete, solange Noach die Arche baute.

    Folglich bekommen auch all diejenigen ihre Chance, die noch nie etwas von Jesus gehört hatten.

    “Mit dem Tod werden nach dieser Vorstellung Menschen in perfekte und inperfekte geteilt. Allein schon die Idee, Menschen in solcher weise als ganz oder garnicht zu betrachten ist einer unabhängigen Liebe genauso entgegen, wie einen Menschen als 1||0 zu betrachten: es verwirft die Besonderheiten und baut die Maschiene, ohne ihr einen anderen Zweck zu geben als ihren eigenen Tod.”
    – Korrekt. Daher ist das ja auch gar nicht das Kriterium. Das Kriterium ist: Möchte man eine Beziehung zu Gott eingehen oder möchte man es nicht?
    Darum geht’s. Wenn man Jesus annimmt, behält man ja trotzdem seine Individualität. Oder hast Du etwa die Beobachtung gemacht, dass alle Christen nach ihrer Bekehrung sozusagen allesamt “psychische Klone” sind? Ich denke nicht. Vielmehr ist es doch so, dass uns Gott absichtlich als Individuen geschaffen hat (wie schon oft gesagt; erwünscht sich lebendige Beziehungen). Eine Gemeinsamkeit hat aber jeder Mensch: Er ist imstande, Jesus annehmen zu können. Ob er es macht, liegt an ihm selbst.

    “Wenn ich die Menschen verstehen könnte, wie Gott es können sollte, dann sollte ich doch sehen, warum aus dem Wunsch der Menschen, glück zu finden, so viel Blödsinn erwächst.”
    – Diesen Wunsch der Menschen nutzt natürlich auch Satan aus. Er wäre schön blöd, wenn er diese Gelegenheit nicht nutzen würde.

    “Gott sollte grade der sein, der die Missverständnisse klären kann, und die Feinde wieder zusammenführt.”
    – Tut er ja auch.

    “Gott sollte nie der sein, der die sich von ihm abwendenden fallen lässt.”
    – Richtig. Deswegen tut er es ja auch nicht. Siehe Lukas 5:
    31 Aber Jesus antwortete ihnen: “Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 32 Ich bin nicht gekommen, solche Menschen in Gottes neue Welt einzuladen, bei denen alles in Ordnung ist, sondern solche, die Gott den Rücken gekehrt haben. Sie soll ich dazu aufrufen, ihr Leben zu ändern.”
    Diese Worte stehen ebenfalls in Matthäus 9 sowie in Markus 2.

    Gottes Intention wird besonders deutlich bei Lukas 15. Das ganze Kapitel ist sehr aufschlussreich, besonders das erste sowie das dritte Gleichnis.

    “Wohingegen die Liebe Gottes aus dieser Sicht herraus erkämpft werden muss, und somit zu etwas durch Taten erreichbarem wird.”
    – Es scheint, dass Du im Alten Testament steckengeblieben bist und noch nie etwas aus dem Neuen Testament gelesen hast.
    Denkst immer noch, dass sich Gott durch “gute Taten” beeindrucken lässt, obwohl doch ohnehin alles von ihm erschaffen wurde?
    Gott interessiert nur eines: Möchtest Du mit ihm leben?

    “Wenn Gott also nicht nur Friede sondern auch Leid schuf, dann war es genauso Gott, wie auch der Teufel zugleich, die die Bibel schrieben.”
    – Mit Verlaub: Das ist die unlogischste Schlussfolgerung, die ich je gehört habe. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Angenommen, ich habe ein Kind gezeugt: Heißt es also auch, dass diesen Text, den Du hier gerade liest, nicht nur ich sondern auch gleichzeitig mein Kind schreiben???

    “Was ich damit von Christen fordere, ist anderen zu helfen, indem immer neu versucht wird, sie zu verstehen, indem immer auf’s neue gewagt wird, Granzen und Probleme abzubauen, und indem man nicht nebeneinander sondern miteinander lebt.”
    – Richtig. Darum geht’s doch auch in diesem Forum, nicht? Ich lese eure Kommentare und gehe auf sie ein.
    Wenn ich nur neben euch leben würde anstatt mit euch, hätte ich dieses Forum doch gar nicht erst eröffnet.

    “meiner Meinung nach ist nur ein selbst gefundener Glaube einer, der einen persöhnlichen Wert besitzt.”
    – Klar. Aber wie willst Du etwas finden können, wenn Du gar nicht erst auf die Idee kommen könntest, es für Dich zu entdecken?
    Man kann nicht ausschließlich von sich aus etwas finden; man muss erst durch andere darauf gebracht werden.
    Sonst hätte Jesus erst gar nicht auf die Erde zu kommen brauchen.

    “Was bei dieser Errettung der Menschen durch Christianisierung vernachlässigt wird, ist, dass diese Menschen, die jetzt Hilfe brauchen, vielleicht ein Brot viel dringender nötig haben, als einen neuen Glauben, und dass in diesem Brot, wenn es gegeben wird, wesentlich mehr Vertrauen und Menschlichkeit auf beiden Seiten zu erfahren ist.”
    – Woran willst Du festmachen, dass Ernährung bei Missionierung vernachlässigt wird? Es werden doch dort, wo missioniert wird, christliche Gemeinden aufgebaut. Da gibt’s bei fast jedem Treffen genug Angebote zu futtern. Auch und gerade für Neuankömmlinge.
    Das eine schließt hier also das andere nicht aus.

    “Du selbst sagst, Homosexuelle sind etwas verteufelt, und diskriminierst sie damit.
    Gleichzeitig bist du gegen die Diskriminierung von Ausländern.
    Das ist nicht nur etwas schizophrän, sondern ich frage mich auch,
    ob man denn homosexuelle Ausländer dann wenigstens etwas diskriminieren kann.”
    – Also noch mal: Das man sich für das gleiche Geschlecht sexuell interessiert, ist eine ANGEWOHNHEIT. Wenn man eine homosexuelle “Veranlagung” bzw. Angewohnheit besitzt, ist das kein unabänderliches Schicksal. Man kann’s auch lassen.
    Genausowenig ist es Schicksal, dass man einen Menschen, der aus einem anderen Land stammt, als “einen Ausländer” bezeichnet. Man kann ihn schließlich auch einfach als individuellen Mitmenschen bezeichnen.
    Kurz gesagt: “Ausländer” bedeutet eigentlich “Mitmensch, der ursprünglich nicht aus meinem Land stammt” und “Homosexueller” bedeutet einfach “Mitmensch mit einer homosexuellen Angewohnheit”.
    Ich betone nochmals: Angewohnheiten sind NICHT unabänderlich.

    “Damit stehe ich dir Prinzipiell entgegen,
    weil es für mich nicht viel unterschied macht, ob man Juden, Ausländer, Farbige, Behinderte oder Homosexuelle als vom Teufel darstellt. In jedem Fall wird man den Menschen dahinter nicht gerecht.”
    – Du hörst mir nicht zu. Jeder MENSCH ist von Gott. Ich liebe jeden MENSCHEN.
    Das hat aber rein gar nichts mit deren ANGEWOHNHEITEN zu tun! Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
    “Ausländer, Farbige, Behinderte” können nichts daran ändern, dass sie so sind. Warum sollten sie auch? Ist doch nichts schlimmes.
    Bei “Juden [...]oder Homosexuelle[n]” ist es etwas ganz anderes. Das liegt doch in deren freien Entscheidung, ob sie so weitermachen wie bisher, oder sich ändern.

    “Aber ich fand es schon einen ziemlichen Hammer, für einen Menschen, dem Ehrlichkeit etwas wiegt.”
    – Gerade weil Ehrlichkeit für mich selbstverständlich ist, gehe ich grundsätzlich davon aus, dass alle anderen ebenfalls ehrlich sind. Dass Dumme dabei ist, dass ich deren Formulierungen folglich immer für voll nehme.
    Die Folge davon war, dass ich dem Menschen blind vertraute, als er mir schrieb, dass sein Text “vom Heiligen Geist eingegeben” sei. Also habe ich es hier sofort veröffentlicht, ohne es mir vorher gründlich durchzulesen.
    Tja, hier zeigt sich mal wieder: Wer sich auf andere Menschen blind verlässt, der IST verlassen.
    Es tut mir wirklich leid für dieses Missverständnis.

    “Solltest du dich von irgendeinem meiner Kommentare angegriffen fühlen,
    sei versichert: Ich werde den Versuch unternehmen, mich zu bessern.
    Meinte ich grade mich?”

    – Willst Du damit behaupten, dass es schlecht sei, zu versuchen sich zu bessern???

    mit freundlichen Grüßen

  5. “1. Die Theorie, dass dieses unglaublich komplexe Leben auf der Erde einfach nur durch eine Aneinanderreihung von Zufällen entstanden ist:
    Hier beträgt die Wahrscheinlichkeit 1:gegen Unendlich, weil jeder einzelne Zufall für die Entstehung unseres Lebens(so wie es jetzt ist) absolut notwendig ist, weil es sonst zu einer anderen Art von Leben (oder noch wahrscheinlicher gar kein Leben) geführt hätte.”
    Wie groß die Wahrscheinlichkeit wirklich ist(vor allem angesichts der Größe des Universums und der Menge der Materie und Energie darin) kannst du nicht beurteilen. Genauso wenig wie es irgend ein anderer Mensch auf diesem Planeten derzeit könnte. Hier kann man derzeit nur wilde Vermutungen anstellen und weder die Wahrscheinlichkeit noch die Unwahrscheinlichkeit sind genug begründbar.

    “2. Die Theorie, dass unser Leben durch einen Schöpfer entstanden ist:
    Hier beträgt die Wahrscheinlichkeit 1:1, weil es diese Schöpfung entweder gegeben hat oder nicht.”
    Wenn du mit einem Würfel eine 6 würfeln willst gibt es auch nur zwei Möglichkeiten: entweder du würfelst eine sechs oder du würfelst keine sechs. Und trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit eine 6 zu würfeln nicht 1:1(genauso wenig wie bei der Theorie, dass wir von etwas höherem/anderem erschaffen wurden). Auch hier kannst du nicht mit der Wahrscheinlichkeit begründen weil alle Grundlage für deine Schätzung auf subjektiven Empfindungen dafür beruht, ob etwas wahrscheinlich ist oder nicht und sich keine objektiven Aussagen treffen lassen.

  6. post Scriptum an Jakob

    “Dies dann aber auf Gott und Teufel zu beziehen,
    ist wie bereits mehrmals vorgeworfen einfach nur Anmaßend”

    – Wenn das anmaßend ist, müsste der Beruf des Pastors verboten werden. Alle Bibeln und sämtliche christliche Literatur müsste verbrannt werden.
    Dummerweise stehen wir dann wieder vor dem Problem, auf das ich bereits hingewiesen habe:
    Wie willst Du etwas finden können, wenn Du gar nicht erst auf die Idee kommen könntest, es für Dich zu entdecken?
    Man kann nicht ausschließlich von sich aus etwas finden; man muss erst durch andere darauf gebracht werden.
    Sonst hätte Jesus erst gar nicht auf die Erde zu kommen brauchen.

    mit freundlichen Grüßen

  7. @jesus_rules:
    Ich stimme MasterM da völlig zu, bei einer Aneinanderreihung von Zufällen hast du auch die Aussagen, es ist Leben durch Zufälle entstanden oder nicht. Dabei behauptest du, dass, falls es überhaupt so ist, es nur einen Weg bei einer Aneinanderreihung von Zufällen zur Enstehung von Leben gäbe. Es kann doch aber sein, dass es viele Wege und vor allem endlich lange Wege gibt? Deshalb ist es auch sinnlos, bei einer Entstehung von Leben durch Zufall eine Wahrscheinlichkeit anzugeben, wenn du den Ablauf nicht kennst und dies auch nicht bewerten kannst.

  8. @MasterM

    “die Behauptung war, dass der Buddhismus in der Praxis bessere Christen hervorbringt als das Christentum selbst.”
    – Wie kommst Du zu dieser verallgemeinernden (Menschen sind schließlich Individuen) Behauptung? Woran willst Du die festmachen können?
    Natürlich gibt es immer schwarze Schafe. Die meisten Menschen, die sich als “Christen” bezeichnen, haben in Wirklichkeit überhaupt nichts mit Jesus zu tun. Sie gehen keine aufrichtige Beziehung mit ihm ein.
    Wie ich schon sagte: Entweder man vertraut auf Jesus; dann ist man Christ.
    Oder man tut es nicht; dann ist man aber kein Christ.

    “Das war auch nicht die Behauptung”
    – Was ich damit meine: Die Lehren des Christentums sind vollkommen gewaltfrei. Ganz im Gegensatz zum Buddhismus (nach den Lehren des Buddhismus können Zorn und Gewalt eine “reine” Motivation haben).
    Insofern ist das Christentum eine eindeutig bessere Lehre (sofern man sie auch wirklich so umsetzt, wie sie ist) als der Buddhismus.

    “Wenn du mit einem Würfel eine 6 würfeln willst gibt es auch nur zwei Möglichkeiten: entweder du würfelst eine sechs oder du würfelst keine sechs.”
    – Das ist mir klar. Wir haben hier aber nicht sechs Möglichkeiten, sondern zwei: Entweder ist das Leben von selbst entstanden
    oder erschaffen worden.
    Willst Du jetzt neben “aktiv” und “passiv” noch eine dritte Grund-Einstellung erfinden ? Viel Spaß.
    (und ich meine eine ECHTE Grund-Einstellung. “Defensiv” ist nur die Mischung aus passiv und aktiv)

    mit freundlichen Grüßen

  9. Genau wie beim Würfel hast du auch bei der Entstehungsmöglichkeit von Leben aus fünf eins gemacht, denn es gibt nicht nur die Ausgangsmöglichkeiten, dass wir erschaffen wurden oder nicht, sondern es gibt weitaus mehr Möglichkeiten:
    1) Wir sind durch Zufall aus Materie und Energie entstanden
    2) Wir wurden von einer übersinnlichen Kraft geschaffen
    3) Wir wurden von anderem Leben(Außerirdische oder was auch immer) erschaffen, das selbst durch Zufall(siehe 1.) entstanden ist
    4) Uns gibt es garnicht und alles von was wir glauben, dass es existiert, ist nur eine Ansammlung von Informationen die wir auf diese Weise(falsch) interpretieren, wie wir es tun
    5) Wir wurden durch eine für uns unverständliche Inkonsistenz des Raum-Zeit Kontinuums von uns selbst erschaffen
    6) Wir sind die Überreste von etwas ganz anderem, was in einem ganz anderen Universum(und evtl. auch anderen Dimensionen) existierte(falls es in jenem überhaupt soetwas wie Zeit gab)

    Es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten die einfach jenseits unseres Horizonts liegen, dass es keinerlei Sinn macht, ernsthaft zu behaupten, die Antwort zu kennen oder die Wahrscheinlichkeit einschätzen zu können.

    Und zur 1:1 Wahrscheinlichkeit:
    Selbst wenn es bei etwas nur zwei Ausgangmöglichkeiten gibt heißt das noch lange nicht, dass sie gleich wahrscheinlich sein. Wenn man z.B. eine verbogene Münze wirft ist die Wahrscheinlichkeit der beiden Seiten als Ergebnis nicht mehr gleich groß.

  10. Was soll es bedeuten, auf Jesus zu vertrauen?
    Ist damit gemeint, dass wir als Christen alles über uns ergehen lassen sollen, weil Jesus schon einen Grund dafür haben wird, es so geschehen zu lassen?
    Und was ändert das ganze für unser Leben im Vergleich zu einem Leben, in dem wir nicht “auf Jesus” vertrauen?
    Welchen Zweck soll dieses Vertrauen in unserem Leben erfüllen?

  11. @ÖfleBöfle
    “Unwahrscheinlicher ist doch meist die Theorie, die man zuerst anhand der wenigsten brauchbaren Ergebnisse aufstellt und wenn man diese ab da nicht mehr hinterfragt, dann sinkt die glaubwürdigkeit rapide.”
    – Ganz genau. Gerade die Schöpfungstheorie wird allerorts fleißig hinterfragt und angezweifelt. Aber wie ist es mit der Evolutionstheorie? Die wird einem doch überall als “quasi bewiesen” und “total logisch und wahrscheinlich” verkauft. Das wird interessanterweise nur von den wenigsten hinterfragt.
    Und da Du ja daran festkrallst, dass Du zur Evolutionstheorie meinst: “die Wahrscheinlichkeit ist da garnicht so gering”, komme ich zu der Befürchtung, dass Du die Evolutionstheorie erst gar nicht aufrichtig hinterfragst.
    Lies Dir einfach mal ganz unbefangen folgenden Text durch: http://www.iavg.org/iavg069.pdf

    “Als Beispiel wäre da die kopernikanische Wende.”
    – Klasse. Jetzt vergleichst Du auch noch eine nicht belegbare Theorie mit einer bewiesenen Tatsache.

    “Die Christen haben Jahrhunderte lang an ihren Behauptungen fest gehalten und dadurch nicht nur die Astronomie, sondern auch diverse andere Naturwissenschaften blockiert und sogar verboten.”
    – Tja, wie schon gesagt: Nur weil sich ein Mensch als “Christ” bezeichnet, heißt das noch lange nicht, dass er einer ist.
    Von Menschen dazugedichtete Dogmen haben haben meist nichts mit der Botschaft der Bibel zu tun.
    Die Bibel verwendet keineswegs Weltbilder der damaligen Zeit. Es ist umgekehrt: Die liberale Theologie interpretiert in die biblischen Texte die Vorstellungen des Alten Orients hinein.
    Nur wenige Verse der Bibel reichen aus, um solche Vorstellungen zu entkräften und um zu zeigen, wie wirklichkeitsgetreu biblische Aussagen waren, BEVOR die heute nachgewiesene Gestalt der Erde allgemeine Erkenntnis war:

    In Hiob 26,7 lesen wir: Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts”. Die Bibel beschreibt also den wahrhaftigen Zustand: Die Erde schwimmt weder auf einem “Urozean” noch ist sie auf eine feste Unterlage gestellt, vielmehr schwebt sie frei in einem sie umgebenden Hochvakuum.

    Auch über die Erdgestalt äußert sich die Bibel in direkten und indirekten Bezügen (obwohl dies nicht die primäre Mitteilungsabsicht ist): “Er ist es, der da thront über dem Rund [hebr. chug= Kugel] der Erde” (Jesaja 40,22)
    Die sphärische Gestalt der Erde kommt auch deutlich zum Ausdruck in den Texten zur Wiederkunft Jesu. Da der Herr “plötzlich” (Mt 24, 27) und für “alle” Menschen “gleichzeitig” sichtbar (Offb 1,7) erscheinen wird, ist es bei seinem Kommen für die Menschheit auf der einen Erdhälfte Tag und für die auf der entgegengesetzten Seite Lebenden Nacht.
    Genau das bringt der Text in Lukas 17,34+36 als nebeneffekt zum Ausdruck: “In derselben NACHT werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden. Zwei werden AUF DEM FELDE sein; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden.” Die gleichzeitig auf der Erde gegebene Tag- bzw. Nachtsituation ist durch Feldarbeit bzw. Nachtruhe markiert und hängt nur davon ab, an welcher Position der rotierenden Erde man sich dann gerade befindet.

    Fazit: Wenn die katholischen und orthodoxen Kirchenoberhäupter zu dumm sind, um die Bibel vernünftig zu lesen, kann ich auch nix dafür.
    Schon seit langem ist die Kirche vom Staat getrennt; seitdem ist die Kirche nahezu machtlos. Seitdem wird keine Wissenschaft noch Forschung behindert oder gar verboten (es sei denn, sie verstößt gegen die Grundrechte).

    “Und ich nehme dir nicht ab, dass du solche haltlosen Behauptungen, wie das Augenlicht strömt aus unseren Augen und macht die Gegenstände sichtbar, die es erreicht, vertrittst.”
    – *verwirrt sei* Wovon redest Du??? Wo soll ich sowas behauptet haben?

    “Ich meine damit nur, dass es immer schon Menschen gab, die von sich sagten: Ich kenne die reine Wahrheit.”
    – Ich bin NICHT einer, der es von sich selbst sagt.
    Ich bin einer, der es von der Bibel sagt. Es ist noch niemandem gelungen, auch nur einen einzigen Satz aus der Bibel zu widerlegen.

    “Du scheinst noch nicht begriffen zu haben, dass dieser Tag auch über dich kommen wird”
    – Woher willst Du das wissen? Kannst Du in die Zukunft sehen?

    mit freundlichen Grüßen

  12. @MasterM
    Deine Beispiele lauten zusammengefasst:
    1) kein Schöpfungsakt

    2) Schöpfungsakt

    3) Schöpfungsakt (der Außerirdischen)

    4) Schöpfungsakt (der Informationen)

    5) Schöpfungsakt (von uns selbst)

    6) Überreste von etwas, das entweder erschaffen wurde oder von selbst entstand

    Somit gibt es weiterhin nur zwei Möglichkeiten: entweder Schöpfung oder von selbst entstanden.

    “Selbst wenn es bei etwas nur zwei Ausgangmöglichkeiten gibt heißt das noch lange nicht, dass sie gleich wahrscheinlich sein. Wenn man z.B. eine verbogene Münze wirft ist die Wahrscheinlichkeit der beiden Seiten als Ergebnis nicht mehr gleich groß.”
    – Da hast Du recht. Ich meine es ja nur als ungefähren Richtwert.

    mit freundlichen Grüßen

  13. @Musketier
    Ich rede ja nicht allgemein von “dem Leben” an sich.
    Ich rede von individuellen Leben. Jeder der 6,3 Milliarden Menschen hat doch ein einzigartiges, ganz spezielles Leben.

    Ich streite nicht ab, dass es mehrere Wege zu einem Leben geben könnte.
    Somit könnte theoretisch die Wahrscheinlichkeit, dass EIN spezielles Leben von selbst entstanden ist, auch 1:1 betragen.
    Wenn wir dies annehmen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese speziellen Leben der 6,3 Milliarden Menschen entstanden sind, immer noch 1:12,6 Milliarden.
    Und das ja nur die Wahrscheinlichkeit, wenn man nur die menschen betrachtet. Wenn man jetzt noch die komplette Flora und Fauna hinzufügen würde, kämen wir wieder dahin, dass sich die Wahrscheinlichkeit an 1:gegen Unendlich nähert.

    mit freundlichen Grüßen

  14. @MasterM
    “Was soll es bedeuten, auf Jesus zu vertrauen?”
    – Oh, eine schöne Frage! *freu*
    *räusper*
    Die wichtigste Basis für jede Art von ernst gemeinter Beziehung ist Vertrauen.
    Wenn wir also eine Beziehung mit Jesus eingehen, sollten wir ihm schon vertrauen.

    “Ist damit gemeint, dass wir als Christen alles über uns ergehen lassen sollen, weil Jesus schon einen Grund dafür haben wird, es so geschehen zu lassen?”
    – Nö. Demut ist zwar das wichtigste, aber nicht das einzige. Wenn wir mit etwas nicht zufrieden sind, können wir es ihm ruhig sagen.
    Wie schon gesagt: Gott wünscht sich lebendige Beziehungen!

    “Und was ändert das ganze für unser Leben im Vergleich zu einem Leben, in dem wir nicht “auf Jesus” vertrauen?
    Welchen Zweck soll dieses Vertrauen in unserem Leben erfüllen?”
    – Puuh, darüber kann man tausende von Seiten schreiben.
    Du hast Die Gewissheit, dass Er immer bei Dir ist und für Dich da bist.
    Du kannst ihm alles sagen, was Dich beschäftigt.
    Er zeigt Dir, was Dich glücklich macht und macht Dich darauf aufmerksam, was Dich unglücklich macht.
    Ach, es gibt noch so viel zu Deiner Frage zu sagen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
    Am besten sollte es einfach jeder für sich selbst herausfinden! ^_^

    mit freundlichen Grüßen

  15. “Du hast Die Gewissheit, dass Er immer bei Dir ist und für Dich da bist.”
    Wieso habe ich die Gewissheit? Woher? Wer sagt mir, dass das wahr ist, ohne es nur mit dem Glauben zu begründen?

    “Du kannst ihm alles sagen, was Dich beschäftigt.”
    Das geht auch ohne Jesus.

    “Er zeigt Dir, was Dich glücklich macht und macht Dich darauf aufmerksam, was Dich unglücklich macht.”
    Wie macht er das? Auf welche Art und Weise “zeigt” er mir das?

  16. @jesus_rules:
    Du kannst mit der Bibel nicht alles formal beweisen, was philosophisch interpretiert aus dem Unvollständigkeitssatz von Gödel folgt.

  17. @jesus_rules:
    Ich wiederhole noch einmal: Wir nehmen alle die Welt subjektiv wahr, weshalb wir auch nur für uns entscheiden können, ob wie Leben sind, wenn unser Verstand widerspruchsfrei und ohne logische Fehler usw. ist.

  18. @jesus_rules:
    Woher weißt du, dass es den Jesus gibt? Also ich zumindest habe ihn noch nicht persönlich getroffen… Und aus den Schriften über ihn kannst du doch noch lange nicht darauf schließen, dass sie, falls es ihn überhaupt gibt, von ihm sind. Du kennst ihn ja nicht persönlich, weißt also nicht, ob er existiert. Und fange bitte nicht an, dies mit der Bibel zu begründen, da du die Bibel erst einmal als richtig beweisen müsstest. Aber wie willst du etwas aus sich selber beweisen? Sehr unlogisch.

  19. @jesus_rules:
    Ich stimme MasterM zu, dass zwei Ereignisse nicht zwangsläufig gleich wahrscheinlich sein müssen. Wenn du nun die Wahrscheinlichkeit Schöpfung / keine Schöpfung betrachten willst, musst du es wie beim Münzenwerfen machen, also dieses Zufallsexperiment der Schöpfung durchführen. Somit behauptest du, jesus_rules, dass bei diesem Experiment in 50% der Fälle Leben geschöpft wurde. Du kannst das Ergebnis dieses Experiment doch aber nur als der Schöpfer überprüfen, der dieses Experiment durchführt. Tja nur leider folgt aus der Subjektivität unserer Weltansicht / Erkenntnis über die Welt, dass wir nicht zeigen können, ob du der Schöpfer bist oder nicht. Nebenbei gesagt, könntest du ja auch einen direkten, ungefilterten Draht zu Gott haben, nur können wir auch dieses nicht verifizieren aufgrund unserer Subjektivität.

  20. “Deine Beispiele lauten zusammengefasst:
    1) kein Schöpfungsakt

    2) Schöpfungsakt

    3) Schöpfungsakt (der Außerirdischen)

    4) Schöpfungsakt (der Informationen)

    5) Schöpfungsakt (von uns selbst)

    6) Überreste von etwas, das entweder erschaffen wurde oder von selbst entstand

    Somit gibt es weiterhin nur zwei Möglichkeiten: entweder Schöpfung oder von selbst entstanden.”

    Laut der Bibel ging es aber um eine Schöpfung an deren Ausgangspunkt Gott steht, nicht um den bloßen Ablauf des Entstehent auf egal welche Weise!

  21. @MasterM
    “Wer sagt mir, dass das wahr ist?”
    – Dein Herz. Du spürst, dass es so ist.

    Es ist wichtig zu wissen, was mit dem Begriff “Glauben” gemeint ist.
    Hierzu kopiere ich den Anfang des Wikipedia-Artikels zum Begriff:
    “Das Wort „glauben“ ist die Übersetzung des griechischen „pisteuein“ mit der Grundbedeutung „vertrauen“. Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte „ich weiß nicht“, sondern im Gegenteil: „ich verlasse mich auf, ich binde meine Existenz an“. Es geht also zentral nicht um einen Gegenpol zum Wissen (für Glaube in diesem, dem Wissen entgegengesetzten Sinn steht im Griechischen das Wort „doxa“), sondern um Vertrauen, Gehorsam (vergleiche: Geloben).”

    “Das geht auch ohne Jesus.”
    – Klar. Wenn Du Menschen sagst, was Dich beschäftigt, helfen sie Dir auch. Ob nun alleine dadurch, dass sie Dir (mehr oder weniger gut) zuhören und Dich dabei (mehr oder weniger gut) verstehen. Oder sogar, indem sie Dir ihre (mehr oder weniger brauchbare) Hilfe anbieten.
    Aber wenn Du bereits von so unvollkommenen Wesen wie Menschen solche Hilfe bekommst, wie viel mehr wirst Du von GOTT Hilfe bekommen, wenn Du ihn aufrichtig darum bittest?

    “Wie macht er das?”
    – Durch den Heiligen Geist. Ich hoffe doch sehr, dass hier jeder inzwischen Römer 5-8 gelesen hat. Es ist immerhin die einzige Bitte, die ich nun schon zum fünften(!) Mal äußere.
    Aber gut. Dann gebe ich eben noch eine Zusammenfassung:
    Der Heilige Geist ist Gottes wirkende Lebensmacht. Im Alten Testament kommt er über auserwählte Menschen und treibt sie zu einer bestimmten Tat. Propheten des Alten Testaments haben für die Zukunft eine Ausgießung des Gottesgeistes über das ganze Volk angekündigt. Sie ist nach dem Zeugnis des Neuen Testaments in Jesus Wirklichkeit geworden.
    Jesus war nicht nur selbst seit seiner Taufe vom Geist Gottes erfüllt, sondern (ab jetzt wird’s für UNS SELBST interessant) hat diesen Geist auch den Seinen vermittelt. Im Johannes-Evangelium wird der Heilige Geist auch als der “Helfer” bezeichnet. Seine Aufgabe ist es, die Stelle von Jesus einzunehmen und sein Werk weiter und zu Ende zu führen.

    “Auf welche Art und Weise “zeigt” er mir das?”
    Das kommt zum einen ganz auf die Situation ab.
    Zum anderen benimmt er sich bei jedem Menschen anders. Jeder Mensch ist einzigartig; auf diese Einzigartigkeit geht der Heilige Geist ein.
    Er verhält sich stets so, wie es für Dich gerade am Besten ist.
    (und nicht etwa, wie DU es Dir vorstellst, wie es am besten für dich sei)

    mit freundlichen Grüßen

  22. “Dein Herz. Du spürst, dass es so ist.”
    Ich spüre, dass er nicht bei mir ist, weil keine Lust mehr auf den Kindergarten hat, den die gläubigen auf diesem winzigen Planeten veranstalten. Er ist längst billiarden von Lichtjahren entfernt, wenn nicht noch weiter.(Die Distanz ist nicht physikalisch gemeint!)

    “Aber wenn Du bereits von so unvollkommenen Wesen wie Menschen solche Hilfe bekommst, wie viel mehr wirst Du von GOTT Hilfe bekommen, wenn Du ihn aufrichtig darum bittest?”
    Gott will keine faulen Wesen. Bisher bin ich bestens ohne Hilfe von Jesus oder Gott zurecht gekommen und werde es auch in Zukunft ohne sie versuchen, denn selbst wenn ich an deren Hilfe glauben würde wüsste ich, dass sie auch wollen würden, dass ich erst alles in meiner Macht stehnde tun würde, es selbst zu schaffen. “Trägheit” ist nicht umsonst eine “Todsünde”.

    Dass uns “durch den heiligen Geist” gezeigt wird, was uns glücklich macht und was nicht, sagt noch lange nicht, WIE GENAU. Mal davon abgesehen, dass wir, wenn wir mal nachdenken und uns nicht nur auf andere(andere Menschen, Jesus, Gott, Spongebob) verlassen, auch selbst herausfinden können, was uns glücklich und was unglücklich macht.

    “Das kommt zum einen ganz auf die Situation ab.
    Zum anderen benimmt er sich bei jedem Menschen anders. Jeder Mensch ist einzigartig; auf diese Einzigartigkeit geht der Heilige Geist ein.
    Er verhält sich stets so, wie es für Dich gerade am Besten ist.”
    Im Klartext bedeutet das, dass es keine Möglichkeit gibt festzustellen, ob er es war oder ob es einfach nur Glück oder Zufall war… somit gibt es auch hier wieder keinen Grund zu glauben, denn Glück und Zufall existieren auch ohne Glauben.

  23. @Musketier

    “Du kannst mit der Bibel nicht alles formal beweisen, was philosophisch interpretiert aus dem Unvollständigkeitssatz von Gödel folgt.”
    – Die Folge daraus ist, dass man die Korrektheit von (gewissen) formalen Systemen als gegeben annehmen muss, sie lassen sich nicht beweisen.
    Somit kommen wir wieder beim Thema “Glauben” an; gesetzt dem Fall, man würde Die Bibel durch sich selbst begründen.

    Das muss man aber gar nicht, weil man sie vortrefflich mit der profanen Geschichtsschreibung belegen kann. Unzählige Geschichtsschreiber, die in ihrem gesamten Leben keine Schrift des Tanach noch des Neuen Testaments in Händen hielten, schrieben (völlig unabhängig von den Heiligen Schriften) exakt die historischen Ereignisse, die in der Bibel stehen. Die komplette profane Geschichtsschreibung deckt sich genau mit der Bibel!
    Soviel zu dem oft gehörten Satz, die Bibel sei ein “Märchenbuch”…

    Ach ja: zum Unvollständigkeitssatz habe ich noch was feines bei Wikipedia gefunden:
    “Weiterhin konnte Gerhard Gentzen zeigen, dass eine konstruktive Mathematik und Logik durchaus widerspruchsfrei ist. Hier zeigt sich ein Grundlagenstreit der Mathematik. Der Philosoph Paul Lorenzen hat eine widerspruchsfreie Logik und Mathematik erarbeitet (Methodischer Konstruktivismus), und sein Buch Metamathematik (1962) eigens geschrieben, um zu zeigen, dass der Gödelsche Unvollständigkeitssatz keinen Einwand gegen einen widerspruchsfreien Aufbau der Mathematik darstellt.”

    “Woher weißt du, dass es den Jesus gibt?”
    – Weil ich ihn spüre.

    Weil ich ihn fühle.

    Weil er zu mir spricht.

    “nur können wir auch dieses nicht verifizieren aufgrund unserer Subjektivität.”
    – Das heißt: Wirklich “wissen” tun wir nichts.

    Tja. Also bleibt uns nur, Dinge anzunehmen oder nicht anzunehmen.
    Wenn Dein bester Kumpel Dir sagt: “Hey, ich kenne Dich jetzt schon so lange. Ich möchte Dir etwas schenken, weil ich Dich so lieb habe.”
    Glaubst Du ihm dann?

    Und wenn Du nun erfährst, dass Gott Dir schon die ganze Zeit sagt: “Hey, ich kenne Dich jetzt schon von Anfang an, noch bevor Du geboren wurdest. Ich kenne jeden Deiner Schritte. Ich möchte Dir etwas (meinen einzigen Sohn) schenken und eine lebendige Beziehung mit Dir führen, weil ich Dich unendlich liebe.”
    Glaubst Du ihm dann?

    mit freundlichen Grüßen (auch von Jesus)

  24. @MasterM

    “Laut der Bibel ging es aber um eine Schöpfung an deren Ausgangspunkt Gott steht, nicht um den bloßen Ablauf des Entstehent auf egal welche Weise!”
    – Korrekt.
    Unser Thema ist ja gerade, welche Ausgangssituation ganz am Anfang war. Und da gibt’s eigentlich nur eine Möglichkeit:
    Am Anfang wurde etwas von jemandem erschaffen.
    Um die Sache zu vereinfachen, gehen wir mal nur von der uns bekannten Materie aus (ja, wir wissen, dass die restlichen 95 Prozent des Universums aus Dunkler Materie sowie vor allem aus Dunkler Energie bestehen, aber auch die müssen ja irgendwo herkommen, gell?) und benennen folglich dieses “Etwas” Materie.
    Und diesen “Jemand” nennen wir Gott.

    Also sehen wir uns nochmal Deine Beispiele an:

    1) Gott konstruiert die Materie so, dass aus ihr Leben entsteht

    2) Gott erschafft Leben auf der Erde direkt

    3) Gott erschafft außerirdisches Leben, wodurch Leben auf der Erde entsteht

    4) Gott erschafft Information
    Nebenbei: dieses vierte Beispiel von Dir ist ein wenig unlogisch: wie könnten wir “Informationen interpretieren” und an etwas “glauben”(beides Zitate Deines Beispiels), wenn “es uns gar nicht gibt” (ebenfalls Zitat Deines Beispiels).

    5) Gott hat das Raum-Zeit-Kontunuum so konstruiert, dass wir uns “selbst” erschaffen können.

    6) Gott erschuf zuvor “etwas ganz anderes”, damit daraus unser Leben entstehen konnte.

    Womit Du sechsfach belegt hast: Am Anfang wurde etwas von jemandem erschaffen.

    mit freundlichen Grüßen

  25. @MasterM

    “Ich spüre, dass er nicht bei mir ist, weil keine Lust mehr auf den Kindergarten hat, den die gläubigen auf diesem winzigen Planeten veranstalten.”
    – Wie kann ein Gott der die liebe in Person ist, “keine Lust mehr” auf diejenigen haben, die er unendlich liebt?

    Vor allem: Wie willst Du Dir sicher sein, dass Du “spürst, dass er NICHT bei Dir ist”?
    Ist es nicht eher so, dass Dir das (leider noch mit Erfolg) Satan einredet und Dir weiterhin einreden will?
    Hierzu verweise ich auf den Text des anderen Menschen, der schrieb: “Du schreibst, dass Vergebung schwer ist. Das sind Sachen, die der Teufel gerne erzählt und zwar allen Menschen. Deshalb ist es tatsächlich schwer für die Menschen, die Vergebung, die Jesus geschaffen hat, anzunehmen.”

    “Er ist längst billiarden von Lichtjahren entfernt, wenn nicht noch weiter.”
    – Gott ist allgegenwärtig. Er ist überall.
    Außer in der Hölle.

    “selbst wenn ich an deren Hilfe glauben würde wüsste ich, dass sie auch wollen würden, dass ich erst alles in meiner Macht stehnde tun würde, es selbst zu schaffen. “Trägheit” ist nicht umsonst eine “Todsünde”.”
    – Richtig. Du sollst das, was in Deiner menschlichen Macht steht, dazu beisteuern.
    Aber jeder weiß doch, wie begrenzt die alleinige menschliche Macht ist.

    Ich gebe mal ein Beispiel (nachzulesen in Markus 9, in Lukas 9 sowie in Matthäus 17): Während Jesus’ Abwesenheit kriegten es seine Jünger nich gebacken, einen Jungen von Epilepsie zu heilen. Als Jesus (mit Petrus, Jakobus und Johannes) an den Ort des Geschehens kamen, fragte er, warum alle so aufgeregt seien.

    19 Da sagte Jesus zu allen, wie sie dastanden: »Was ist das für eine Generation, die Gott nichts zutraut!«
    Der Vater des an Epilepsie leidenden Kindes sagte: 22 »Hab doch Erbarmen mit uns und hilf uns, wenn du kannst!«
    23 »Was heißt hier: Wenn du kannst?«, sagte Jesus. »Wer Gott vertraut, dem ist alles möglich.«
    24 Da rief der Vater: »Ich vertraue ihm ja – und kann es doch nicht! Hilf mir vertrauen!«

    Wie das Ende der Geschichte ist, wirst Du Dir wohl denken.:
    Jesus sprach ein Machtwort zu dem bösen Geist, machte den Jungen gesund und gab ihn seinem Vater zurück. 43 Da erschraken alle sehr über die Macht und Größe Gottes.

    Besonders aufschlussreich ist der letzte Satz: “Da erschraken alle sehr über die Macht und Größe Gottes.” Man kann nur vor etwas erschrecken, womit man nicht gerechnet hat. Mit anderen Worten: Die Menschen haben nicht gerechnet, dass durch Gottes Kraft mit nur einem Machtwort eine Krankheit geheilt werden kann. Sie labern zwar von morgens bis abends “Allmächtiger, Allmächtiger!”, aber trauen ihm in Wirklichkeit die Allmacht uberhaupt nicht zu! Ein echtes Armutszeugnis. Kein Wunder, dass zu diesem Tatbestand die ersten Worte von Jesus lauten: »Was seid ihr doch für eine verkehrte Generation, die Gott nichts zutraut!«

    So, back to the roots: jeder weiß doch, wie begrenzt die alleinige menschliche Macht ist.
    Denkst Du allen Ernstes, dass Du alles erreichen kannst, was Du Dir wünschst, wenn Du Dich nur auf Deine menschliche Macht beschränkst?

    9 Später kamen die Jünger allein zu Jesus und fragten ihn: »Warum konnten wir den bösen Geist nicht austreiben?« 20 »Weil ihr Gott nicht genug vertraut«, sagte Jesus. »Ich versichere euch: Wenn euer Vertrauen auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann könnt ihr zu dem Berg da sagen: Geh von hier nach dort, und er wird es tun. Dann wird euch nichts mehr unmöglich sein.«

    Das Fazit überlasse ich Jesus: »Was heißt hier: Wenn du kannst?«, sagte Jesus. »Wer Gott vertraut, dem ist alles möglich.«

    “Dass uns “durch den heiligen Geist” gezeigt wird, was uns glücklich macht und was nicht, sagt noch lange nicht, WIE GENAU.”
    – Wie genau es uns gezeigt wird oder
    wie genau es uns (un)glücklich macht?
    Was davon meinst Du?

    “Mal davon abgesehen, dass wir, wenn wir mal nachdenken und uns nicht nur auf andere verlassen, auch selbst herausfinden können, was uns glücklich und was unglücklich macht.”
    – Du schreibst: nicht NUR auf andere verlassen. Das verlangt doch auch niemand. Wie schon gesagt; Gott wünscht sich lebendige Beziehungen.
    Wenn ich jetzt einfach das dieses kleine Wörtchen namens “nur” übergehe, würde dabei herauskommen, dass man niemanden traut und alles selber herausfinden will; mit dem ständigen Gedanken: “Es könnte ja auch alles anders sein!” Dann müsste man alles nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip durchgehen. “Warum soll es stimmen, dass alles in Liebe geschehen sollte? Ich probiere mal das Gegenteil.
    Warum sollte es gut sein, dass man sich selbst lieben soll und seine Mitmenschen in gleichem Maße? Ich versuch mich mal am Gegenteil.
    Warum sollte ich Gott über alles lieben? Ich mach ma das Gegenteil.”
    Und so weiter, und so fort.
    Wer diese Verfahrensweise bis zum Lebensende durchzieht, wird man nie glücklich sein.

    Was ich damit sagen will: Wenn Du bereits anderen Geboten vertraust, die Du NICHT erstmal auf ihre Wahrheit überprüft hast, indem Du sie absichtlich missachtet hast,
    warum vertraust Du nicht einfach darauf, dass Dir der Heilige Geist (der ist immerhin die Weisheit Gottes) schon alles zeigen wird?
    Du musst nicht mühselig auf eigene Faust alles alleine herausfinden;
    Du kannst Dich einfach von ihm führen lassen. Er führt Dich in die richtige Richtung.

    “Glück und Zufall existieren”.
    – Nein.

    mit freundlichen Grüßen

  26. @jesus_rules:
    Warum soll ich die Bibel als wahr ansehen? Wer sagt mir das erwiesenermaßen und ungefiltert, für mich verifizierbar? Ich kann genauso gut annehmen, dass die Bibel falsch ist; es ändert nichts an der Tatsache, dass du die Bibel nicht durch sich selbst beweisen kannst. Dass die Bibel historische Inhalte hat, von denen auch Geschichtsschreiber (angeblich) unabhängig voneinander schrieben, beweist rein gar nicht. Ich meine, wenn jemand dieses unbeweisbare Buch “Bibel” geschrieben hat, hat er doch unbegrenzte Freiheit, auf historische Ereignisse Bezug zu nehmen. Du solltest sachlich korrekter argumentieren und nicht dauernd unbewiesene Hypothesen aufstellen, die du nicht beweisen kannst!!!!

  27. @jesus_rules:
    Du behauptest also es gäbe keinen Zufall? Dann zeig’ es mir!

  28. @jesus_rules:
    a propos: ich bin musketier und heil satan!

  29. @jesus_rules:
    Mal eine Frage: Wenn es die Materie schon ewig (unendlich lange) gibt, was war dann vor der Materie? Die selbe Materie. Wir brauchen somit Gott nicht, um uns diesen unerklärlichen Sachverhalt zu erklären.

  30. @jesus_rules:
    Ähm, einmal eine Frage: Hast du dir den Wikipedia-Artikel über “Konstruktive Mathematik” wirklich durchgelesen? Er handelt von Gegenständen in der Mathematik, die sich theoretisch konstruieren lassen, also nicht einen bestimmten realen Gegenstand meint. Ich glaube aber, dass die Bibel eher real existent ist, oder??

  31. “1) Gott konstruiert die Materie so, dass aus ihr Leben entsteht”
    Wer sagt denn, dass es die Materie mal nicht gab? Wenn es sie immer gab wurde sie von niemandem erschaffen.

    “2) Gott erschafft Leben auf der Erde direkt”
    Ja, dieses Szenario war das einzige, in dem es eine Gottfigur gäbe.

    “3) Gott erschafft außerirdisches Leben, wodurch Leben auf der Erde entsteht”
    siehe 1), es muss nicht alles einen Anfang bei Null haben.

    “4) Gott erschafft Information
    Nebenbei: dieses vierte Beispiel von Dir ist ein wenig unlogisch: wie könnten wir “Informationen interpretieren” und an etwas “glauben”(beides Zitate Deines Beispiels), wenn “es uns gar nicht gibt” (ebenfalls Zitat Deines Beispiels).”
    Einfaches Beispiel: Matrix
    Und der/das, der/was diese Informationen geschaffen hat kannst du zwar mit “Gott” benennen, nur hätte diese Gottfigur dann nichts mit dem Gott aus der Bibel zutun.

    “5) Gott hat das Raum-Zeit-Kontunuum so konstruiert, dass wir uns “selbst” erschaffen können.”
    Wie gesagt: die Existenz von etwas setzt nicht dessen Erschaffung voraus! Das Raum-Zeit-Kontinuum muss keinen Schöpfer haben. Hierüber kann man wiederum nur Spekulieren und Spekulationen als Glaubensgrundlage zu nehmen wäre nicht sehr ermutigend.

    “6) Gott erschuf zuvor “etwas ganz anderes”, damit daraus unser Leben entstehen konnte.”
    Und nochmal: Dass eine Existenz nur möglich ist, wenn sie geschaffen wurde, ist reine Spekulation… für den Rest siehe 5)

    “Womit Du sechsfach belegt hast: Am Anfang wurde etwas von jemandem erschaffen.”
    Ganz im Gegenteil(s.o.)

    “Wie kann ein Gott der die liebe in Person ist, “keine Lust mehr” auf diejenigen haben, die er unendlich liebt?”
    Genauso, wie ein Gott diejenigen, die er unendlich liebt, zur Hölle fahren lassen kann.

    “Vor allem: Wie willst Du Dir sicher sein, dass Du “spürst, dass er NICHT bei Dir ist”?”
    Genauso wie du spürst, DASS er da ist.

    “Ist es nicht eher so, dass Dir das (leider noch mit Erfolg) Satan einredet und Dir weiterhin einreden will?”
    Ist es nicht eher so, dass Satan dir immernoch erfolgreich vormacht, du würdest in ein Paradies kommen, wenn du ihn dein Leben Lang mit seiner “Gott-Maske” anbetest?

    “Gott ist allgegenwärtig. Er ist überall. Außer in der Hölle.”
    Warum ist er nicht in der Hölle, wenn er(sonst) überall ist?

    Bist du Epileptiker, oder kennst du einen, den du heilen willst?
    Oder bei was sonst brauchst du Gottes Hilfe, was du nicht auch selbst oder mit Hilfe anderer Menschen bewältigen kannst?

    “Denkst Du allen Ernstes, dass Du alles erreichen kannst, was Du Dir wünschst, wenn Du Dich nur auf Deine menschliche Macht beschränkst?”
    Gott kann mir auch nicht jeden Wunsch erfüllen.
    Was, wenn mein Wunsch wäre, ohne Gottes Hilfe mein Leben zu bestreiten? Könnte GOTT das erfüllen? Nein.

    “Wie genau es uns gezeigt wird oder
    wie genau es uns (un)glücklich macht?
    Was davon meinst Du?”
    Wie genau es uns gezeigt wird.

    “Wer diese Verfahrensweise bis zum Lebensende durchzieht, wird man nie glücklich sein.”
    Man muss nicht ausprobieren, worüber man nachdenkt. Wir sind intelligent genug um bei den meisten Dingen auch vorher feststellen zu können, ob sie uns glücklich machen, wenn wir uns mal selbst mehr zuhören.

    “Du musst nicht mühselig auf eigene Faust alles alleine herausfinden;
    Du kannst Dich einfach von ihm führen lassen. Er führt Dich in die richtige Richtung.”
    Das könnten genauso gut die Worte eines freiwilligen Hartz IV Empfängers sein.

    ““Glück und Zufall existieren”.
    - Nein.”
    Nein, weil…??? Du hast den letzten Teil vom Satz weggelassen und somit den Sinn verändert. Die Betong lag auf “auch ohne Glauben”, wenn man annimmt, dass Gott einem zu Glück verhelfen kann. Kann er es nicht, kann er einen auch nicht glücklich machen und gibt einem somit keinen Grund an ihn zu glauben, denn alle, die glauben tun es entweder aus Hoffnung, glücklich gemacht zu werden oder aus (Ehr-)Furcht um nicht unglücklich gemacht zu werden.

  32. @jesus_rules:
    Wenn wir, wie du gesagt hast, nicht wissen können, dann ist es doch aus deiner Sicht sinnlos für Gott, Bibel etc. zu argumentieren, denn wir können sie ja eh nicht beweisen / wissen, dass sie echt / real sind. Also halte ich die ganze Diskussion für sinnlos, bleib’ bei deinem übertriebenen Glauben, ich jedenfalls werde ihn nicht teilen. Und Heil Satan!

  33. @Musketier
    “Warum soll ich die Bibel als wahr ansehen? Wer sagt mir das erwiesenermaßen und ungefiltert, für mich verifizierbar?”
    – Gott sagt das. Der muss es ja wissen.

    “Ich kann genauso gut annehmen, dass die Bibel falsch ist”
    – Ja, das kannst Du.

    “es ändert nichts an der Tatsache, dass du die Bibel nicht durch sich selbst beweisen kannst.”
    – Das ist mir schon klar.
    Wir sind doch bereits zu dem Schluss gekommen, dass sich eigentlich überhaupt nichts wirklich “beweisen” lässt.
    Man kann Sachverhalte annehmen oder eben nicht.

    @Musketier 13
    – Du behauptest also, es gäbe Zufall? Dann zeig’ es mir!

    “Wenn es die Materie schon ewig (unendlich lange) gibt, was war dann vor der Materie? Die selbe Materie.”
    – Schön. Wenn es so wäre, müsste aber auch diese “Materie vor der Materie” von Jemandem erschaffen worden sein.

    “Hast du dir den Wikipedia-Artikel über “Konstruktive Mathematik” wirklich durchgelesen?”
    – Nö. Ich habe mir den Wikipedia-Artikel über den Unvollständigkeitssatz durchgelesen.
    Ich wollte mit dem Zitat lediglich andeuten, dass der Unvollständigkeitssatz nu auch nich das Nonplusultra ist. Vor allem sollte man ihn nicht willkürlich auf andere Bereiche (also außerhalb der Mathematik) übertragen.

    “Wenn wir, wie du gesagt hast, nicht wissen können”
    – Darf ich daran erinnern, dass DU mit diesem ganzen “alles ist relativ”-Krams überhaupt erst angefangen hast?

    “dann ist es doch sinnlos für Gott, Bibel etc. zu argumentieren, denn wir können sie ja eh nicht beweisen / wissen, dass sie echt / real sind.”
    – Mensch, das weiß doch nun wirklich absolut jeder, dass man die Existenz Gottes nicht FÜR ANDERE beweisen kann. Das ist doch ein alter Hut. Das ist auch nicht meine Absicht und auch nicht der Sinn dieses Blogs.

    “und heil satan!”
    “Und Heil Satan!”
    – Du kannst ihm noch so oft Heil wünschen; das ändert nichts an der Tatsache, dass seine Macht nur noch zeitlich begrenzt ist. Seitdem Jesus (zwischen Tod und Auferstehung) den Tod besiegt hat, ist Satans Macht gebrochen. Die Tage seiner Herrschaft sind gezählt. Am Ende dieser Welt wird sein Leben ausgehaucht. Dann ist Schluss mit seiner Herrschaft.
    Jesus dagegen regiert ewig.
    Somit setzt Du auf’s falsche Pferd.

    mit freundlichen Grüßen

  34. @MasterM

    “Nebenbei: dieses vierte Beispiel von Dir ist ein wenig unlogisch: wie könnten wir “Informationen interpretieren” und an etwas “glauben”(beides Zitate Deines Beispiels), wenn “es uns gar nicht gibt” (ebenfalls Zitat Deines Beispiels).”
    Einfaches Beispiel: Matrix”
    – Im Film “Matrix” existieren die Menschen in der realen Welt. Die meisten sind angeschlossen, die anderen sind abgekoppelt. Aber sie existieren; deswegen können sie überhaupt erst die Informationen (in) der Matrix wahrnehmen und interpretieren.

    “Und der/das, der/was diese Informationen geschaffen hat kannst du zwar mit “Gott” benennen, nur hätte diese Gottfigur dann nichts mit dem Gott aus der Bibel zutun.”
    – Information (lat. informare „bilden“, „eine Form geben“)
    Das Johannes-Evangelium fängt folgendermaßen an:

    Jesus Christus – Gottes Wort von Ewigkeit her
    1 Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. 2 Von Anfang an war es bei Gott. 3 Alles wurde durch das Wort geschaffen; und ohne das Wort ist nichts entstanden.

    “Spekulationen als Glaubensgrundlage zu nehmen wäre nicht sehr ermutigend.”
    – Wenn wir streng nach dem Dogma des “absolut rein gar nichts lässt sich wirklich beweisen”-Denkens gehen, müssen wir für ALLES, was wir zu wissen glauben, eigentlich sagen: Wir können nur spekulieren.
    Demnach steht es uns doch absolut frei zu glauben, was wir wollen. Es gibt kein “wahrscheinlich” und “unwahrscheinlich” es gibt kein “bewiesen”, sondern aussschließlich “unbeweisbar” usw.

    Also sollte doch jeder an das glauben, was er für am logischsten hält.
    Daher sage ich zum Thema Schöpfung:
    Wenn ich in meinem gesamten Leben, an jedem Tag, bei jedem einzelnen Eindruck ausschließlich nicht anderes beobachtet habe, dass jede Situation, jede einzelne Sache durch etwas anderes erschaffen würde,
    dann ist es doch für mich am logischsten, davon auszugehen, dass es sich bei den Situationen und Dingen, die ich NICHT selbst beobachten konnte, ebenso verhält.

    ““Wie kann ein Gott der die liebe in Person ist, “keine Lust mehr” auf diejenigen haben, die er unendlich liebt?”
    Genauso, wie ein Gott diejenigen, die er unendlich liebt, zur Hölle fahren lassen kann.”
    – Moment mal; das sind zwei verschiedene Situationen.
    1. In deinem ersten Szenario hat Gott die gesamte Menschheit im Stich
    und lässt somit zahlreiche Generationen allesamt in die hölle fahren,
    OHNE ihnen die Möglichkeit auf Errettung sowie Beziehung mit ihm überhaupt anzubieten.
    Dieses Szenario wäre absolut unfair, weil Gott dann seine Treue gegenüber der Menschheit gebrochen hätte.
    2. In Deiner Antwort überlässt er einzelne Individuen, die ihr gesamtes Leben lang nicht auf Gottes Versöhnungsangebot eingegangen sind, nach ihrem TOD ihrem Schicksal.
    Dieses Szenario ist fair, weil Gott den Meschen nicht zu einer Beziehung mit ihm zwingen kann.
    Wer so unbelehrbar bleibt und dadurch nach seinem Tod endgültig von Gott getrennt ist, muss sich nicht wundern; denn nur Gott ist die Liebe. Ganz ohne Gott bedeutet zwangsläufig ganz ohne Liebe.
    Während unseres langen Erdenlebens haben wir das Privileg, dass der Geist Gottes (also ebenfalls die Liebe) in dieser Welt ist.
    Aber danach ist Schluss mit Lustig. Gott kann den menschen nunmal nicht zu ihrem Glück zwingen, denn wenn eine Beziehung auf Zwang aufgebaut ist, wird sie nicht glücklich sein.

    “Warum ist er nicht in der Hölle, wenn er(sonst) überall ist?”
    – Weil die Hölle außerhalb seines Reiches ist. Die Hölle ist der Ort für alle, endgültig nichts mehr mit Gott zu tun haben wollen. Denen wird er sich nicht aufdrängen.
    Wie schon gesagt: er lässt einem die Freiheit, sich von ihm abzuwenden. Er zwingt und nicht zu der beziehung zu ihm.

    “Bist du Epileptiker”
    – Nein.

    “oder kennst du einen, den du heilen willst?”
    – Ich gebe mal ein Beispiel:
    Ich besuche regelmäßig eine Familie. Diese Familie hat vor fünf Monaten eine herrenlose Katze bei sich aufgenommen. Sie war in katastrophalem Zustand; die gute Pflege erholte sie sich aber relativ schnell. Nur eine Sache blieb und besserte sich null: Sie hat erhebliche Atemwegsprobleme. Die Katze hört sich schlimmer an als Darth Vader.
    Zumindest war das bis vor zwei Wochen so…
    Vor zwei Wochen war ich nämlich mal wieder bei der familie zu Besuch. Ich saß berade in Ruhe auf dem Sofa und im Raum war nur das schwere Atmen der Katze zu hören. Da schloss ich die Augen und began zu beten: “Herr Jesus, bitte befreie die Atemwege diese Katze, die hier im Raum ist.”
    Ich habe fest daran geglaubt, dass Er das macht.
    Als ich mit Beten aufhörte, lauschte mit immer noch geschlossene Augen. Nichts war zu hören. Ich öffnete die Augen und sah mich um, ob die Katze weggelaufen war.
    Mitnichten: Sie saß direkt vor mir. Sie guckte ruhig in der Gegend herum und ihr Atmen war nicht mehr zu hören.

    “Oder bei was sonst brauchst du Gottes Hilfe, was du nicht auch selbst oder mit Hilfe anderer Menschen bewältigen kannst?”
    – Zu einer Beziehung gehören immer zwei. Wenn ich also mit Jesus eine Beziehung aufbauen möchte, dann brauch ich doch auch Jesus.

    Außerdem kann ich es nicht “selbst oder mit Hilfe anderer Menschen bewältigen”, in den Himmel zu kommen. Dafür brauche ich ebenfalls Seine Hilfe.

    “Gott kann mir auch nicht jeden Wunsch erfüllen.”
    – Doch.

    “Was, wenn mein Wunsch wäre, ohne Gottes Hilfe mein Leben zu bestreiten? Könnte GOTT das erfüllen?”
    – Dass erfüllt er doch bereits jedem Atheisten, Agnostiker usw.
    Schließlich hat Gott uns die Freiheit gegeben, sich vom ihm abzuwenden und ohne ihn zu leben.
    Wieso sollte man also um etwas bitten, dass man bereits hat?

    “Wie genau es uns gezeigt wird.”
    – Wie schon gesagt: kommt ganz auf die Situation an. Manchmal wächst ein Gefühl mehrere Tage lang allmählich heran
    und manchmal trifft dich eine Einsicht wie ein Schlag in einem Sekundenbruchteil.
    Halt wie es gut für Dich ist.

    “Wir sind intelligent genug um bei den meisten Dingen auch vorher feststellen zu können, ob sie uns glücklich machen, wenn wir uns mal selbst mehr zuhören.”
    – Ja, bei den meisten. Aber eben längst nicht bei allen. Und leider sind es manchmal ganz essentielle Punkte, die wir übersehen.
    Und durch die ganzen Manipulationen Satans können wir von uns alleine aus sowieso nicht wissen, was “wir” eigentlich sind und was nicht. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun.

    “Glück”
    – Hmm, ich merke gerade, dass ich meine Antwort konkretisieren muss.
    Ich meine mit “Glück existiert nicht” das Zufalls-Glück, also NICHT das Glücklichsein-Glück. Das existiert selbsverständlich.
    Also noch mal auf Englisch:
    Joy and happiness exist.
    Luck does not exist.

    mit freundlichen Grüßen

  35. @jesus_rules:
    Wie kannst du sagen, dass die Biebel wahr ist, da Gott da das sagen würde? Dafür müsstest du die Existenz von Gott erst einmal beweisen. Da wir aber aufgrund unserer Subjektivität nicht sagen können, ob wir diesselbe Erkenntnis über die Welt haben, kannst du auch nicht sagen, ob wir beide einen Gott bzw. denselben Gott haben. Damit kannst du mir aber nicht beweisen, dass aufgrund von Gott die Bibel wahr ist, für dich mag es wahr sein, aber ich kann deine Meinung nicht verifizieren. Und außerdem habe ich nur damit angefangen, um zu beweisen, dass deine ganze Argumentation sinnfrei ist, da du ja sowieso prinzipiell nichts wissen kannst, hör’ also endlich mit deiner sinnfreien Argumentation auf!!!! Ähm, ich habe den Unvollständigkeitssatz zugegebenermaßen nur benutzt, um die es nahe zu bringen, dass man nicht mit sich selbst beweisen kannst. Deine konstruktive Mathematik ist außerdem dafür in keinster Weise relevant, die Bibel ist real existent, ich muss sie mir nicht erst konstruieren, weshalb deine konstruktive Mathematik auch schlecht parallelisierend dafür gelten kann!!!! Außerdem gibt es Zufall, deine rhetorische Frage schreckt mich nicht ab von dieser These, denn du könntest mir genauso zeigen, dass es keinen Zufall gibt, wenn du dieser Meinung bist, oder?? Du solltest zeigen, dass es keinen Zufall gibt, denn Ordnung (deine Auffassung) liegt in der Menge des Chaos’! Des Weiteren liegst du mit deinem Argument, dass selbst bei endlos existierender Materie es einen Schöpfer geben muss, total falsch. Überleg’ doch einmal logisch: Wie soll jemand (der vor der Materie schon existent gewesen sein muss) die Materie, die endlos existiert, geschaffen haben? Es gibt ja schließlich keine Zeit vor der Materie, oder??

  36. @jesus_rules:
    Einmal eine Frage: Wenn du nichts über die Welt wissen kannst, wie willst du dann wissen, welche These, Schöpfung ja oder nein, wahrscheinlicher ist?? Des Weiteren: Wer sagt mir, dass Satan der falsche Übermensch ist?? Gott?! Du sagst mir, es sei Gott, denn du bist dieser Meinung, aber deine Meinung kann leider für mich nicht als wahr bewiesen werden. Tja, wie kann ich dann nur herausfinden, ob es Gott wirklich gibt oder ob er die Wahrheit sagt. Mich selber fragen! Oh, was für ein Pech, ich erkenne Gott nicht, ich erkenne nur Satan. Es gibt für mich Gott also nicht. Somit gibt es nur Satan, den ich erkenne, und wer weiß, vielleicht ist er ja ein ganz lieber Übermensch.
    P. S.: Das ist leicht ironisch gemeint, nicht dass du das noch zu ernst nimmst!

    Und als weiteres hast du bis jetzt nur spekuliert ohne irgendwie annähernd wahre Grundlage. Mich würde mal interessieren, ob wenn ich eigene Bibel schreibe in tausend Jahre an meinen Jesus glauben würde. Wär’ bestimmt lustig.

  37. @jesus_rules:
    Ich finde deine Argumentationsweise sehr abwegig. Du machst Gott für alles auf der Welt verantwortlich. Aus dem Satz “Gott existiert nicht” wird schließlich “Gott existiert”. Außerdem redest du die ganze Zeit so, als ob du Gott wärst (oder einen unmittelbaren, ungefilterten Draht zu ihm hättest). Nur können wir leider alles dieses nicht beweisen (Subjektivität). DU STELLST SOMIT NUR UNBEWIESENE BEHAUPTUNGEN AUF!!!! Zumal du anscheinend an Schizophrenie leidest, denn du sagst einerseits, dass wir nichts wissen können / beweisen können, aber andererseits sagst du, dass Gott wahr ist, was ein gewisser Widerspruch zum eben genannten ist, wenn du es nicht wissen kannst. Des Weiteren:
    Ich sag’ es nicht selber, nein es ist mir durch Satan eingegeben worden:
    Alle sagen immer die Hölle sei ganz schrecklich, was immer von diesem sadistischen Gott behauptet wird, der die Menschen nur erschaffen hat, um sich an ihrem Leiden zu erfreuen. Sie glauben an ihn, obwohl er doch ein böser Gott ist und wollen anschließend in den Himmel, wo nur tote Hose ist. Dabei ist die Hölle doch viel schöner. All-inclusive Vollverpflegung inklusiv. Damit kann der Himmel meilenweit nicht mithalten.
    P. S.:Nimm’s, wie gesagt, nicht allzu ernst.
    Und ich meinte: Mich würde einmal interessieren, ob, wenn ich eine eigene Bibel schreiben würde, Menschen in tausend Jahren an meinen Jesus dann glauben würden.

  38. “Im Film “Matrix” existieren die Menschen in der realen Welt. Die meisten sind angeschlossen, die anderen sind abgekoppelt. Aber sie existieren; deswegen können sie überhaupt erst die Informationen (in) der Matrix wahrnehmen und interpretieren.”
    Das, was die Menschen in der Matrix Existenz bedeutet ist nur so echt wie sie es empfinden. Die Bibel gibt es auch in der Matrix und doch hat die “Existenz” des Geistes der Menschen in der Matrix nichts mit eine Gott zutun, der Liebe ist, gleichzeitig aber sind alle Bedingungen für die Menschen so, wie sie auch jetzt in unserer “Welt” sind. Die Schöpfer der Matrix sind nichts von dem, was in der Bibel steht, für was es sich zu beten lohnen würde, zumindest nicht in Bezug auf das, was nach dem Leben in der Matrix kommt.

    “Jesus Christus – Gottes Wort von Ewigkeit her
    1 Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und in allem war es Gott gleich. 2 Von Anfang an war es bei Gott. 3 Alles wurde durch das Wort geschaffen; und ohne das Wort ist nichts entstanden.”
    Diese Textpassage sagt nichts über die Eigenschaften Gottes aus, doch gerade die sind es, worauf ich meinen vorherigen Kommentar bezogen habe.

    “Wenn ich in meinem gesamten Leben, an jedem Tag, bei jedem einzelnen Eindruck ausschließlich nicht anderes beobachtet habe, dass jede Situation, jede einzelne Sache durch etwas anderes erschaffen würde,
    dann ist es doch für mich am logischsten, davon auszugehen, dass es sich bei den Situationen und Dingen, die ich NICHT selbst beobachten konnte, ebenso verhält.”
    Quantenmechanik kannst du auch nicht selbst beobachten, wenn du nicht gerade Wissenschaftler bist und trotzdem wäre es ein Fehler, klassische physikalische Gesetze darauf anzuwenden. Schon dieser Umstand allein sollte Grund genug sein, von keinerlei Gesetzmäßigkeiten auszugehen und stattdessen alles kritisch und aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

    “Moment mal; das sind zwei verschiedene Situationen.
    1. In deinem ersten Szenario hat Gott die gesamte Menschheit im Stich
    und lässt somit zahlreiche Generationen allesamt in die hölle fahren,
    OHNE ihnen die Möglichkeit auf Errettung sowie Beziehung mit ihm überhaupt anzubieten.
    Dieses Szenario wäre absolut unfair, weil Gott dann seine Treue gegenüber der Menschheit gebrochen hätte.
    2. In Deiner Antwort überlässt er einzelne Individuen, die ihr gesamtes Leben lang nicht auf Gottes Versöhnungsangebot eingegangen sind, nach ihrem TOD ihrem Schicksal.
    Dieses Szenario ist fair, weil Gott den Meschen nicht zu einer Beziehung mit ihm zwingen kann.
    Wer so unbelehrbar bleibt und dadurch nach seinem Tod endgültig von Gott getrennt ist, muss sich nicht wundern; denn nur Gott ist die Liebe. Ganz ohne Gott bedeutet zwangsläufig ganz ohne Liebe.
    Während unseres langen Erdenlebens haben wir das Privileg, dass der Geist Gottes (also ebenfalls die Liebe) in dieser Welt ist.
    Aber danach ist Schluss mit Lustig. Gott kann den menschen nunmal nicht zu ihrem Glück zwingen, denn wenn eine Beziehung auf Zwang aufgebaut ist, wird sie nicht glücklich sein.”
    So, wie du das Wort Hölle benutzt, bedeutet es lediglich “ohne Gott”.
    Weiter unten hast du geschrieben, dass Atheisten ohne Gott leben und doch können Atheisten lieben, was schonmal zeigt, dass deine Aussage “NUR Gott ist liebe” falsch ist(das “nur” ist falsch). Es spricht also nichts dagegen, dass es auch in deiner Vorstellung von der “Hölle” Liebe gibt. Was soll also dann so schlimm an dem sein, was du als Hölle bezeichnest?
    Der einzige Unterschied zum Himmel wäre bei deiner “Hölle”, dass man nicht mit einem Schöpfer auf Egotrip zusammen ist, der erwartet, dass man ihn anbetet, damit er einem hilft.

    “Weil die Hölle außerhalb seines Reiches ist. Die Hölle ist der Ort für alle, endgültig nichts mehr mit Gott zu tun haben wollen. Denen wird er sich nicht aufdrängen.
    Wie schon gesagt: er lässt einem die Freiheit, sich von ihm abzuwenden. Er zwingt und nicht zu der beziehung zu ihm.”
    Wie schon gesagt, ich sehe nicht, was an deiner Definition der Hölle nicht erwünschenswertes dran wäre.

    Mal von der Frage abgesehen, ob deine Katzengeschichte wahr ist oder nicht: Ein solches Geschehnis bedeutet noch lange nicht, dass alles, was in der Bibel steht der Wahrheit entspricht. Es könnte genauso gut einer der griechischen Götter gewesen sein, der das getan hat.

    “Zu einer Beziehung gehören immer zwei. Wenn ich also mit Jesus eine Beziehung aufbauen möchte, dann brauch ich doch auch Jesus.”
    Das war nicht meine Frage. Die Frage war aber, warum du das wollen könntest, solange du auch ohne ihn gut zurecht kommst.

    “Außerdem kann ich es nicht “selbst oder mit Hilfe anderer Menschen bewältigen”, in den Himmel zu kommen. Dafür brauche ich ebenfalls Seine Hilfe.”
    Wie schon gesagt, wieso sollte man lieber in den Himmel als in deine Definition der Hölle wollen?

    ““Gott kann mir auch nicht jeden Wunsch erfüllen.”
    - Doch.”
    Wenn ich mir wünsche, das Gott in die Hölle geht, in der Gott aber per Definition nicht ist, dann würde es keinen Ort mehr ohne Gott geben und somit keine Abgrenzung des Gottesbegriffes von überhaupt allem, denn alles, was Gott ist, wäre dann ja immer überall, weil Gott immer überall ist. Somit gäbe es dann keine Gottesfigur mehr, weil sie mit allem verschmelzen würde.

    “Wie schon gesagt: kommt ganz auf die Situation an. Manchmal wächst ein Gefühl mehrere Tage lang allmählich heran
    und manchmal trifft dich eine Einsicht wie ein Schlag in einem Sekundenbruchteil.
    Halt wie es gut für Dich ist.”
    Das kann genauso gut biologischer Natur sein.

    “Ja, bei den meisten. Aber eben längst nicht bei allen. Und leider sind es manchmal ganz essentielle Punkte, die wir übersehen.
    Und durch die ganzen Manipulationen Satans können wir von uns alleine aus sowieso nicht wissen, was “wir” eigentlich sind und was nicht. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun.”
    Das bedeutet trotzdem nicht, dass wir nicht selbst erkennen können, was uns glücklich macht.

    “Hmm, ich merke gerade, dass ich meine Antwort konkretisieren muss.
    Ich meine mit “Glück existiert nicht” das Zufalls-Glück, also NICHT das Glücklichsein-Glück. Das existiert selbsverständlich.
    Also noch mal auf Englisch:
    Joy and happiness exist.
    Luck does not exist.”
    Es fehlt noch immer eine Begründung für diese Behauptung.

  39. @Musketier13
    “Außerdem gibt es Zufall, deine rhetorische Frage schreckt mich nicht ab von dieser These, denn du könntest mir genauso zeigen, dass es keinen Zufall gibt, wenn du dieser Meinung bist, oder??”
    – Sind wir hier im Kindergarten oder was? “Spiegel!” – “Doppel-Spiegel!”

    Nebenbei: Wenn wir NICHTS wissen können, wie willst Du dann wissen können, dass es Zufall gibt?

    “Überleg’ doch einmal logisch: Wie soll jemand (der vor der Materie schon existent gewesen sein muss) die Materie, die endlos existiert, geschaffen haben? Es gibt ja schließlich keine Zeit vor der Materie, oder??”
    – Die Theorie, dass es eine zeit vor der materie gab, hast Du doch selbst aufgestellt. Lies doch, was Du geschrieben hast: “Wenn es die Materie schon ewig (unendlich lange) gibt, was war dann vor der Materie? Die selbe Materie.”
    Wenn Du also selbst die These aufstellt, dass es vor der Ewigkeit/Unendlichkeit bereits Materie gab, warum sollte ich dann nicht behaupten dürfen, dass es davor einen Schöpfungsakt gegeben hat? Du benutzt dann zweierlei Maß.

    “Und als weiteres hast du bis jetzt nur spekuliert ohne irgendwie annähernd wahre Grundlage.”
    – Nach Deiner “man kann ja gar nichts wissen”-Gesinnung kann es ja auch überhaupt keine “wahre grundlage” geben.
    Soll jetzt die gesamte Menschheit nur Deinetwegen bzw. nur weger dieser besch…eidenen Gesinnung
    damit aufhören, zu diskutieren?
    Wäre nicht gerade ein konstruktives Bestreben, gell?

    “du sagst einerseits, dass wir nichts wissen können / beweisen können”
    – WENN man an Deinem Omni-Subjektivitäts-Dogma festkrallt, ja.
    Aber wie schon gesagt: Dieses Dogma ist in keinster Weise konstruktiv. Daher halte ich es nicht gerade für sinnvoll, sich daran zu orientieren.

    “Mich würde einmal interessieren, ob, wenn ich eine eigene Bibel schreiben würde, Menschen in tausend Jahren an meinen Jesus dann glauben würden.”
    – Wenn’s Dich so sehr interessiert, dann schreib sie doch.

    mit freundlichen Grüßen

  40. @MasterM
    “Diese Textpassage sagt nichts über die Eigenschaften Gottes aus”
    – Dass ohne Gottes Wort nichts entstanden ist, sagt nichts über Gottes Eigenschaften aus???

    “Weiter unten hast du geschrieben, dass Atheisten ohne Gott leben und doch können Atheisten lieben, was schonmal zeigt, dass deine Aussage “NUR Gott ist liebe” falsch ist(das “nur” ist falsch).”
    – Meine beiden Aussagen widersprechen sich nicht; Du musst an die Trinität denken: Der Heilige Geist ist nichts geringeres als Gott selbst.
    Weil der Heilige Geist in unserer Welt ist, gibt es die Liebe in unserer Welt (denn Gott ist die Liebe). Da die Liebe in dieser Welt für jeden auf dieser Welt zugänglich ist, können auch Atheisten & Co. lieben.

    “Es spricht also nichts dagegen, dass es auch in deiner Vorstellung von der “Hölle” Liebe gibt.”
    – Doch. In der Hölle ist der Heilige Geist NICHT. Das heißt, dass in der Hölle Null Prozent Liebe herrscht.
    Stelle Dir mal einen Ort vor, in dem absolut keine Liebe vorhanden ist, sodass Du nicht mehr in der Lage bist, auch nur eine liebe Gefühlsregung zu fühlen.
    Also ich kann mich in solch Horrorszenario nichtmal ansatzweise hineinfühlen, aber ich weiß auch schon ohne das zu können,
    dass ich niemals an solch einem fiesen Ort landen möchte.

    “Es könnte genauso gut einer der griechischen Götter gewesen sein, der das getan hat.”
    – Ich habe aber Jesus darum gebeten. Nicht Zeus oder sonstwen.

    “Wenn ich mir wünsche, das Gott in die Hölle geht”
    – Na gut, das würde er Dir nicht erfüllen. Du hast aber auch Ideen… ^^

    “Es fehlt noch immer eine Begründung für diese Behauptung.”
    – Die Begründung ist: Alles ist Gottes Wille. Nichts überlässt Er dem Zufall. Alles hat einen Sinn.

    mit freundlichen Grüßen

  41. @MasterM

    Wie Du weißt, habe ich mich über Deinen Kommentar sehr gefreut, der lautete:
    “MasterM
    am 3. Dezember 2008 um 12:40 Uhr.
    Was soll es bedeuten, auf Jesus zu vertrauen?
    Ist damit gemeint, dass wir als Christen alles über uns ergehen lassen
    sollen, weil Jesus schon einen Grund dafür haben wird, es so geschehen zu lassen?
    Und was ändert das ganze für unser Leben im Vergleich zu einem Leben, in dem wir nicht “auf Jesus” vertrauen?
    Welchen Zweck soll dieses Vertrauen in unserem Leben erfüllen?”

    Da ich erst seit drei Monaten im Glauben bin, konnte ich dazu nicht allzuviel sagen. Daher habe ich eine gute Bekannte darum gebeten, die Fragen zu beantworten. Sie ist 18 Jahre alt und heißt Christina.
    (falls jemand denkt, mein zweiter Eintrag war von Christina: Nein, der war von einem älteren Mann)
    Nun folgt Christinas Antwort.
    mit freundlichen Grüßen

    Hier also mein Kommentar…=)

    Was bedeutet es, auf Jesus zu vertrauen?

    Als Jesus im Garten Getsehmane betete: “Vater, lass diesen Kelch (also die grausame Kreuzigung( an mir vorübergehen, aber nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille”, vertraute er darauf, dass sein Vater genau wusste, was er tat.
    Jesus wusste in dieser dunklen Stunde genau, was mit ihm geschehen würde… wenn er in die Hände der Menschen fallen würde, wie grausam sie ihn behandeln würden. (Er kündigte es den Jüngern bereits beim abendmahl an)
    Und Gott gab seinen Sohn weil er den Menschen so sehr liebte… hätte Jesus seinem Vater nicht vertraut, wäre dies nicht geschehen und es wäre heute unmöglich für den Menschen, Frieden mit Gott durch Jesus Christus zu finden.

    IHM zu vertrauen bedeutet, dass zu glauben, was er dir durch sein Wort vermitteln möchte!
    Er hat durch seinen Tod am Kreuz seine Liebe den Menschen bewiesen..er weiß, wie es ist, total allein gelassen zu werden (schließlich wandte sich sogar der Vater von ihm ab, in der dunkelsten Stunde)

    Jesus ist die personifizierte Liebe! Vertrauen heisst, sich zu ihm zu wenden… zu ihm zu sagen “Hier bin ich, ich weiß nicht, ob es dich gibt und ob das stimmt, was die Dame mir hier schreibt..aber wenn es dich gibt, dann rette mich und heile mich von all dem, was mich bisher gequält hat”

    Er kann eines, was wir Menschen nicht können… “um die Ecke gucken! ” Er weiss, was in der Zukunft geschehen wird..und doch wird er niemals gegen den Willen des Menschen eingreifen oder arbeiten!
    Er wird nur dann etwas tun, wenn du ihm im Vertrauen darum bittest.

    Dein Leben wird sich insofern ändern, dass du siehst, was er tun wird, bzw. wie er im schlimmsten Dilemma deines Lebens als liebender Vater eingreifen wird!

    Ich selbst habe den Fehler gemacht, ihm nicht zu vertrauen und bin meinen eigenen Weg gegangen…das Reslutat war immer das gleiche… ! Ich geriet in solchen Schwierigkeiten, dass mir irgendwann bewusst wurde, dass nur er in der Lage war, mir daraus zu helfen.

    Man kann es vergleichen mit einem kleinem neugeborenen Kind… wenn es laufen lernt, wird es sich doch immer wieder an die Mutter halten..solange es nicht selbstständig und groß genug ist, für sich selbst zu sorgen.

    Es ist nicht ein “alles über sich ergehen lassen”…wenn du eine persönliche Beziehung zu Jesus hast, wirst du früher oder später verstehen, warum du so manchen Weg gehen musstest.
    Ich weiss aus Erfahrung, dass so manche Dinge, die mir passiert sind Anfangs keinen Sinn gemacht haben…aber im Nachhinein ließ mich Jesus erkennen warum.
    Jesus möchte nicht, dass du “Dinge über dich ergehen lässt” sondern dass du sie im Vetrauen annimmst, dass er dich niemals alleine lassen wird, sondern dir mit Rat und Tat als liebender Vater zur Seite stehen wird. Romer 8,38 sagt, dass “denen die Gott lieben ALLE Dinge zum besten dienen” und er will das beste für dich!

    In dem Falle heisst es, ihm da zu vertrauen, dass er weiß, was das beste für dich ist.. du wirst garantiert nicht immer alles verstehen, was er tut..aber er wird es dir zur richtigen Zeit zeigen! Er ist ein liebender Vater, der die Bedürfnisse seiner Kinder kennt und ihnen das geben möchte.

    In einer Liebesbeziehung vertrauen sich beide Partner gegenseitig..wenn das nicht da wäre, würde die wichtigste Grundlage fehlen!
    Die Beziehung zu Jesus ist auf Vertrauen aufgebaut…und du kannst dir ganz sicher sein… ER wird dich niemals entäuschen!

    Ich kann dich nur ermutigen…mit all der Liebe, die er für dich hat… fang an ihm zu vertrauen und du wirst merken, wie positiv sich dein Leben verändern wird…ich spreche aus eigener Erfahrung!

    Ich wünsche dir von Herzen, dass auch du diese Erfahrung machen kannst, dich völlig losgelöst von den Meinungen dieser Welt und den Sorgen/Nöten dich vertrauensvoll in seine Arme fallen lassen kannst…er wird immer da sein um dich aufzufangen!

    Gottes Segen wünscht dir

    Christina

  42. - Es wird hier immer von Gott gesprochen und darüber gestritten, ob es ihn gibt oder nicht, als ob er Teil der Welt wäre. So einen Gott gibt es nicht, weil das ja nicht wirklich Gott wäre. Diese Kritik habe ich an allen Beiträgen hier.
    - Gott kann man auch nicht beweisen. Das haben manche von euch ja auch betont.
    An Gott kann man glauben oder nicht, man kann mit Gott leben oder ohne. Beides, finde ich, ist ehrenwert und sagt nichts darüber aus, ob ein Mensch gut ist oder schlecht im Verhalten zu Welt und Menschen. Das zeigt sich wohl eher am Umgang untereinander.
    - Wir Menschen haben die Freiheit, zu glauben und zu tun, was wir für richtig halten, und das ist gut so. Was sollten wir anders sein als frei. Drohungen mit der Hölle haben mit dem Evangelium von Jesus Christus nichts, aber auch gar nichts zu tun und zeigen nur die Hilflosigkeit von jemandem, der andere durch Angstmacherei und psychischem Druck bekehren will bzw. bekehren zu müssen glaubt. Das ist bedauernswert. Wer so bekehren will, hat wenig Gottvertrauen und macht Gott, der die Liebe ist, zu einer lächerlichen Figur (Gott: ich drohe dir, damit ich ein bisschen von dir geliebt werde).
    - Glaube ist auch nicht etwas, was ich anzunehmen habe oder nicht, nach dem Motto „Friss Vogel oder stirb“. Glauben, oder vertrauen, kann man und sollte man nur, wenn man es auch nachvollziehen und verstehen kann.
    - Christliches Verständnis von Glaube bezieht sich nicht auf Weltentstehungs- oder Schöpfungstheorien. Hier handelt es sich um naturwissenschaftliche Fragestellungen, die nach naturwissenschaftlichen Methoden behandelt werden müssen. Manche haben zurecht deswegen physikalisch oder mathematisch argumentiert. Glaube hat hier nichts zu suchen. Wer meint, Naturwissenschaft durch Glaube ersetzen zu müssen, hat den Unterschied nicht kapiert, nimmt die Vernunft nicht ernst, die Gott uns geschenkt hat.
    - Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. Das kann im Ernst wohl keiner leugnen wollen. Das erkennt man unter anderem auch am vorwissenschaftlichen Weltbild, das wir nicht mehr teilen und auch nicht teilen müssen. Warum sollten wir auch!
    - Ob Gott die Welt geschaffen hat, kann man nicht beweisen, man kann es glauben oder nicht. Punkt. Die Frage ist, was ändert das für mich? Was bedeutet es für meine Art, zu Leben, für meine Lebensziele, meinen Lebensmut? Es ist ja schon ein Unterschied, ob ich sage, ich bin ein reines, sinnfreies Zufallsprodukt, oder ob ich sage, ich bin so gewollt und geliebt, wie ich bin, es ist wichtig und gut, das ich, und genau ich, da bin und die anderen Menschen und die Natur auch. Das etwas ist und nicht nichts ist, könnte ja auch einen Sinn haben, statt nur Produkt aus Zufall und Notwendigkeit, Fressen und Gefressen werden zu sein. Ich finde es jedenfalls einen schönen Gedanken, dass Liebe der Grund für unser Dasein ist und auch dessen Ziel. Survival of the fittest – Egoismus ist auf die Dauer nervig und kurzsichtig und taugt als Lebens- und Schöpfungssinn nicht wirklich. Wie Gott die Welt geschaffen hat, ist mir, um ehrlich zu sein, eher egal und ich freue mich jedes Mal mit den Wissenschaftlern, wenn sie wieder eine neue Hypothese aufstellen und versuchen zu beweisen. Ich bin stolz auf den wissenschaftlichen Fortschritt von uns Menschen, auch wenn er ökologisch und kriegstechnisch so missbraucht wird. Es wird wohl niemand das Mittelalter zurück haben wollen.
    - Die Bibel erzählt von Menschen, die an Gott geglaubt haben. Und wenn jemand Sachen darin findet, die ihm helfen oder ihn zu Gott führen, dann wird die Bibel für diese Person wichtig, sonst nicht. Bibelzitate haben dann natürlich auch keine Beweiskraft für Nichtglaubende. Wenn etwas aus der Bibel mich so anspricht, dass ich eine Ahnung von Gott bekomme, kann ich sagen, das das Gottes Wort an mich war. Für jemand anderes muss das aber natürlich gar nicht so sein. Es wäre dumm, darauf beharren zu wollen, weil es dabei um ein subjektives Erleben geht. Und die Achtung vor der Freiheit und intellektuellen Redlichkeit des anderen möchte ich allen Beteiligten hiermit gerne ans Herz legen.
    - Zum Schluss noch ein Wort zu Jesus. Er hat Liebe und Verständnis gelebt und verkörpert. Und tut es noch (Das meint es, wenn wir sagen, er lebt). So selbst zu leben, darauf kommt es doch wohl eher an, als sich irgendwelche “Wahrheiten” um die Ohren zu schlagen, oder?
    Ich würde fast sagen: Liebe, und glaube was du willst. Aber Liebe mit allen Fasern deines Lebens jetzt und alle Tage deines Lebens.Da würde Jesus sagen, ja, das ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und vielleicht, irgendwann, kannst du ja auch glauben, dass du schon geliebt bist von Gott, musst du aber nicht glauben, kannst du aber.

  43. @jesus_rules:
    Ganz ehrlich mir geht die Diskussion bei deiner Schizophrenie langsam auf die Nerven, da du alles fehlinterpretiert ist und deine Logik z. T. sehr zweifelhaft ist. Wenn wir nichts wissen können, wie willst du dann wissen, ob es KEINEN Zufall gibt, ne? Außerdem versuchst DU, die ganze Zeit deinen Gotteskrams zu beweisen , damit hast DU angefangen und nicht ich. Ich habe dann nur gezeigt, dass DEIN Gotteskrams nicht beweisbar ist. Somit stellt DEINE Ansicht eine reine Hypothese dar, also verstehe ich nicht, warum wir über diesen Krams noch diskutieren, denn es führt doch eh zu keinem Ende (/ nichts Beweisbarem). Und meine These, dass es die Materie schon ewig gab, ist zwar genauso wie die Schöpfungstheorie nicht beweisbar, sie stellt aber eine These dar, die deiner Schöpfungstheorie widerspricht. Somit kann deine Schöpfungstheorie auch nicht das nonplusultra sein. Um nocheinmal zu dieser Theorie zu kommen, es gibt, da die Materie zeitlich gesehen schon ewig existiert, keinen Zeitspanne / Zeitpunkt davor. Aber Gott muss doch, bevor er die Materie erschaffen hat, vorher existiert haben. Somit kann Gott nicht der Schöpfer sein, bei dieser These. Und es ist anzumerken, dass die Materie ja dann auch schon vorher (von einem beliebigen zeitlichen Bezugspunkt aus gesehen) vorhanden sein musste, ich sage nicht, dass es vorher andere Materie gab, aus der dann diese Materie entstanden ist, oder was verstehst du nicht an “diesselbe Materie”? Du solltest auch einmal genau lesen und nicht es so interpretieren, wie du es gerne hättest. Du hast (ausnahmsweise) in der Tat recht, dass man nichts wissen kann. Ich sag’ ja nicht, dass unsere Ansichten falsch sind, aber im Endeffekt kannst du ja nichts 100%-ig wissen. In den Naturwissenschaften werden die Theorien jedoch durch empirisch ermittelnde Fakten unterstützt, jedoch bleibt ein endgültiger Beweis aus, sie gelten somit so lange bis sie widerlegt worden. Deine Thesen werden jedoch durch keine einzige empirisch ermittelnden Daten unterstützt. Dein oben erwähnter Versuch, in dem ein Versuch zur Herstellung von Leben durchgeführt wurde, kannst du dafür nicht nehmen, da ich ja schon gezeigt habe, dass du nicht sagen kannst, ob ein Gegenstand lebendig ist oder nicht, weshalb du lebende Materie auch nicht näher definieren kannst!!!! Hör’ also endlich mit deinen Bibelzitaten auf, die sowieso nicht zu beweisen sind, da ich mit meinem Vorschlag, eine eigene Bibel zu schreiben, nur sagen wollte, dass die Bibel auch nicht das nonplusultra sein kann. Des Weiteren wollte ich noch einmal auf Gott und Satan zurückkommen, denn du meinst ja, dass alles Böse von Satan komme. Dieses hast du ja anscheinend von Gott erfahren. Satan behauptet im Gegenzug aber, dass Gott böse sei und er viel besser. Aber was ist, wenn du Satan glaubst? Dann ist Gott der Böse und Satan der Gute. Du müsstest also beweisen, wer der Gute und wer der Böse ist. Aber wie? Oder hast du die Hölle oder den Himmel schon einmal von innen gesehen? Und deinen Draht zu Gott bzw. dein Gottsein können wir nicht verifizieren. Also kannst du genauso an Satan, den Guten Übermenschen, glauben. Um nun noch einmal zur Begriffsdefinition “glauben” zu kommen: Unser Glauben repräsentiert all das, was wir uns bis jetzt noch nicht erklären können, weshalb “glauben” auch das Gegenteil von “wissen” ist. Der Glauben kann zwar den gleichen Inhalt wie das Wissen haben, muss es aber nicht. Ich habe hier mich natürlich nur auf einen Ausschnitt aus dem Begriff “Glauben” bezogen, ich habe hierbei moralische, ethische und andere Aspekte nicht mit einbezogen.

  44. @jesus_rules:
    Die Grundlage deines ganzen Glaubens, von dem du uns verzweifelt zu überzeugen versuchst, ist die Bibel. Bewiesen, dass die Bibel wahr ist, hast du bis jetzt noch nicht. Zumindest habe ich noch keinen Beweis gefunden. Das ist der eine Punkt. Zum anderen bezweifle ich, dass die Bibel wahr ist, was ich zum einen auf die Subjektivität unserer Sichtweise begründe. Andererseits muss der Inhalt der Bibel einmalig sein, d. h., kein anderer kann eine Bibel schreiben, die sich z. B. auf Satan bezieht, wobei diese die ganze Welt genauso logisch wie die Gottes-Bibel erklären würde. Dabei darfst du dich natürlich NICHT auf die Gottes-Bibel beziehen! Meiner Meinung nach ist die Einmaligkeit der Bibel nicht gegeben, jeder kann seine eigene Meinung dazu haben, aber eine absolute Wahrheit dazu bekommen wir eh nicht heraus. Somit kannst du die Bibel auch nicht als die ultimative wahre Grundlage heranziehen. Wenn du aber nicht sagen kannst, ob die Bibel wahr ist, dann kannst du genauso wenig sagen, ob deine daraus gezogenen Schlüsse wahr sind! Außerdem will ich mit meinen nihilistischen Gedanken nur dazu benutzen, um dir zu zeigen, dass dein Glauben Glauben bleibt und niemals (wahres) Wissen wird. Wir müssen in unserer Welt natürlich Annahmen treffen, aber deshalb müssen wir doch noch lange nicht sagen, dass das, was wir uns überlegt haben, das ultimative einzig Wahre ist. Wir alle haben z. B. die Annahme getroffen, dass unser Denken auf Logik basiert. Wie sollten wir dieses denn eh beweisen? Oder was passiert, wenn wir nicht logisch denken? Ich wollte wie gesagt damit nur gesagt haben, dass wir Annahmen treffen müssen, aber nicht davon ausgehen sollten, dass all unsere Ansichten die einzig wahren sind!!!!

  45. @jesus_rules:
    Ich hab’ da noch einmal eine Frage zur Homosexualität: Du meinst die Homosexualität käme von Satan. Dabei setzt du die Schöpfung natürlich voraus. Jetzt sag’ mir einmal eins: Ist unser Gott nicht ziemlich gemein / böse, wenn er denjenigen indirekt durch Nicht-Helfen mit Homosexualität bestraft, da du diese Homosexualität als negativ bewertest. Wie kannst du dann sagen, dass unserer Gott ein besserer als Buddha ist? Du weißt zudem auch nicht, wo Homosexualität anfängt. Ist es schon der Gedanke daran oder der intrageschlechtliche Geschlechtsverkehr, wobei vorher wir schon den Gedanken der Homosexualität gehabt haben? Eigentlich müsste Gott doch versucht haben, uns davor zu beschützen; hätte er dann aber anscheinend nicht, was auf einen bösen und keinen guten Gott hindeutet, wie ein Schäfer, der NICHT auf seine Schafe aufpasst, die vom Wolf aufgefressen werden. Zudem bezweifle ich, dass Homosexualität in der Bibel verboten wurde. Des Weiteren wissen wir nicht, ob Satan gut oder böse ist, weshalb ja somit die Homosexualität gut sein könnte. Oder sind Gott und Satan nicht vielleicht ein und diesselbe Person sein? Ohne Satan gibt es Gott nicht, denn was für ein Sinn würde er als Beschützer machen, wenn es nichts gibt, vor dem er den Menschen beschützen kann, außer wir haben einen sadistischen Gott, der sowohl Gott als auch Satan ist.
    P.S.: §1 Falls ich die Begründung nicht direkt notiert habe, dann gucke in meine vorherigen Beiträge, insbesondere den mit der Subjektivität.
    §2 Falls §1 nicht gilt, war ich einfach zu faul die Begründung hinzuschreiben, es gilt §1.

  46. @jesus_rules:
    Was würdest du tun, wenn du homosexuell wärst? Zu Gott beten, dich von dieser Sünde zu entledigen? Wohl kaum.

  47. @Musketier
    Ich würde dich bitten den Beitrag von Wolle zu lesen.

    Es dürfte ja mitlerweise jedem aufgefallen sein, dass wir so, wie bisher sowieso nicht weiter kommen.
    Und ich finde, dass hier mehr solcher Beiträge, wie die von Sicarius (am 20. November 2008 um 12:28 Uhr.) und Wolle her sollten, die einen erst darüber nachdenken lassen, was man mit dieser Diskusion überhaupt zu erreichen gedachte.

    kann diese Beiträge nur loben.

  48. Oder eben weniger der anderen Art!

    @Jesus_rules
    Du bist ein komischer Mensch!
    Wäre echt cool, wenn du die Meinung von Wolle teilen könntest.

  49. Jap, jap, seh ich genau so, ich warte schon lange auf folgende Antwort von Jesus_rules: “Ja, das hat mich überzeugt!”
    Und wenn die Beiträge von Sicarius und Wolle dich nicht überzeugen, dann bist du echt bekloppter als ich dachte!!

  50. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Beitrag von Wolle einverstanden.


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