kleines, albernes Baumhaus
Dieses Haus ist auf Bäumen erbaut.
Kräftige, armdicke Balken durchziehen die Wände wie Knochen einen Körper.
Man hat sich an sie gewöhnt, aber wenn man genau hinsieht,
bemerkt man, dass sie sich doch auch ab und an ein klein wenig zu verändern scheinen,
und dass ein jeder ein eigenes, besonderes Muster trägt.
Wenn draußen der Wind tobt,
lege ich meinen Kopf an einen Balken über der Heizung.
Er ist ganz trocken und knarrt.
Wenn man dann die Augen schließt, kann man den harzigen Geruch erahnen,
und sich im Rauschen des Windes vorstellen, in welchem Wald dieser Balken einst wuchs.
Ein andern Mal war es trocken, staubig und knackte reichlich.
Wunderbar konnte man sich dazu ein großes Feuer vorstellen.
Lassen wir uns darauf ein, den Zauber zu erleben, der überall steckt?
- In jedem Detail auffindbar, in jeder Spielerrei ein Tanz?
Oder werfen wir alles an Vernunft ohne nachzudenken fort,
für eine kindliche Illusion?
Was brauchst du hier, und was hast du (schon/noch)?
August 19th, 2009 - 19:12
hej des is schön! :)
August 20th, 2009 - 16:44
Oh – danke.. war ein wenig am rumalbern, gedanklich, und dachte mir, vor der Abfahrt schreib ich nochn Bissen :)
August 25th, 2009 - 22:59
Finds nicht schlecht.
Der Gedanke dahinter ist schön…