theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

31Aug/094

über die Kante

..und drüber hinaus ,)

So hochnäsig
glauben wir zu wissen,
was morgen bringt.

Hoffen auf die eine oder andere Kleinigkeit,
und fürchten doch die Veränderung,
die wir so dringend brauchen.

Wir sagen, morgen sind wir dort, heute sind wir hier.
Doch sind wir wirklich bei uns,
und ist es nicht auch so, dass wir morgen lieber längst woanders wären?
Sind wir überhaupt bei uns, zu sagen, wo wir wären?

Und dann rennt einer los, mitten auf die Kante zu.
Er ist ein Wahnsinniger, einer, der alles verlieren wird,
sagen wir.
Wie ungerecht es doch immer wieder ist,
dass ausgerechnet dieser nun all das gefunden hat,
was wir ihm neiden.

Comments (4) Trackbacks (0)
  1. heute hier morgen dort?
    ich mags irwie net…

  2. Ich finds gut!
    Finds klasse, wie du solch Gedankenwerk zu Papier brings…

  3. also ich finds ganz großartig. beschreibt ziemlich gut was ich manchmal fühle, grade im moment, dieses hier sein und doch dort sein wollen….nur, dass ich wohl auch manchmal der wahnsinnige bin, der alles wagt und einfach auch mal alles gewinnt. aber eben manchmal auch einfach fällt. doch auch für diesen fall gibts nur eins zu sagen:
    shit happens, keep smilin!

  4. Mir geht’s ähnlich wie Mieke, wenn ich manchmal das dämliche Gefühl habe, in einer Sache, die ich besonders mag und mache, nicht weiterzukommen, und dass es mich dann ziemlich nervt… weil man nichts auf die Reihe bekommt, so wie’s soll… Ich glaube, ab und zu über die Kante zu laufen, wäre ganz gut für mich…


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