theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

18Sep/094

Und morgen Leipzig

Noch ein paar Gedanken vor der Abfahrt nach Leipzig..

  • Manche der besten Gespräche meines Lebens bisher fanden zwischen Tür und Angel statt.
  • Ich liebe Umarmungen

Man umarmt sich zum Abschied,
man umarmt sich zum Wiedersehen.
Man hält sich aneinander fest,
und lässt die Zeit eine weile stehen.

Zum Abschied ist das,
was noch kommen mag
oft sehr ungewiss,
und man stellt es in Frag.
Und glücklich ist man,
wenn man hoffen mag.

Beim Wiedersehen knüpft man ans damals an,
spürt nach, ob man sich noch erinnern kann.
Man ist sich doch schon ein weniges Fremd,
und glücklich, wenn man sich wiedererkennt.
Dann plappert und plappert man wie versessen,
und kann so die schmerzhafte Trennung vergessen.

In beiden Umarmungen hält man sich einmal,
in beiden lässt man einmal los.
Zum erstem dankt man für das bisher,
und wünscht alles gute, und wünscht sogar sehr.
Zum zweitem heißt man sich wieder willkommen,
und entlässt den Fremden, der noch etwas benommen,
als alten Freund wieder aus seinen Armen.


Eigentlich wollte ich zuerst gar nicht reimen. Das kam irgendwie ^^. An dieser Stelle finde ich es irgendwie etwas albern, aber vielleicht brauche ich das auch gerade, um mit dem Thema etwas sanfter um zuspringen. In den letzten Wochen hab ich immer nochmal sehen wollen, alle möglichen Leute nochmal zu treffen. Das hat bei manchen geklappt, bei anderen ist es leider etwas länger her. Ich hab die letzte Zeit wirklich genossen, das empfinde ich als gut genutzte Zeit. An dieser Stelle wollt ich euch noch einen guten Deal vorschlagen: Ihr lasst euch nicht unterkriegen, ich lasse mich nicht unterkriegen. Wir hören von einander, etwas anderes würde mich bei uns wundern ,).

Comments (4) Trackbacks (0)
  1. Ich lasse dich nicht ohne diesen Kommentar ziehen. Das stimmt, Abschied ist schrecklich. Dein Leben hatte immer ein anderes “Zu Hause” im Mittelpunkt. Du wirst dich häufig dabei erwischen an dieses Haus und alle Erinnerungen, Erlebnisse zu denken. Ich denke Neben Vater und Geschwistern bist du es ders am Schwersten hat. Mein Gott Jacob ich werde dich vermissen, wir alle hier, da bin ich sicher. Mit dir habe ich so viele Stunden geredet, mal ernste Themen mal albern. Du weißt sicher noch den Sommer 2007. Es war so genial. Wir haben jeden Tag nur Blödsinn verzapft. Da kannten wir uns noch gar nicht so lange. Und trotzdem konnte ich euch allen sofort vertrauen, ihr ward offensichtlich verrückte und liebenswerte Geschöpfe. Was die Zukunft bringt kann niemand wissen. Ich weiß nur für mich das ich den Kontakt zu dir halten muss und werde. In der Hinsicht habe ich Erfahrung gemacht…und machen müssen. Ich wünsche dir eine Wunderbare Ankunft dort in Leipzig, und wenig Heimweh. Dein Deal gilt. Ich bleibe online.

    der Curon.

  2. -.- ich mag es aber ich hasse abschiede…dennoch eine schöne weitere zeit…
    hdl isa

  3. http://www.youtube.com/watch?v=F6fahEjPlU4&feature=related
    eigentlich wollte ich das nehmen wo sie summt… habs aber nicht gefunden… -.-

  4. Hm.. könnte sein, dass der erste Punkt eigentlich schon das wichtigste daran war..


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