Es gurrt
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Der Friede wird unverhofft kommen, so wie das Ende des Winters,
und was man aus den Augen verlor, findet man unverhofft zu seinen Füßen.
Man hebt es auf, klein und zart wie es ist, zitternd zwischen schmelzendem Schnee,
in dem sich die Sonne bricht, dessen dünne Eiskruste zerbrechlich geworden ist,
und es nun frei gibt. Sobald man es etwas trockener gerieben hat,
bemerkt man, wie flauschig es ist, wie es warm ist,
wenn man es mit den Händen schützt.
Das, was vorher noch Sehnsucht war, und Einsamkeit,
fängt an zu kiechern, und meint im Scherz:
"Alter Freund, wir wissen eigentlich viel zu gut, wann wir Glücklich sind,
um dafür kein Gefühl entwickelt zu haben. Trotzdem muten wir es uns nicht zu,
unverwundbare Schalen zu bekommen, wenn die Dürre einsetzt.
Trotzdem ziehen wir immer weiter, lassen den Moment ziehen, dass er seinen Zauber behalte.
Und dann freuen wir uns wie die Kinder über dieses unverhoffte Treffen."
September 28th, 2009 - 15:07
Hehe wunderklasse :) Wirklich schön verpackt, und erleichternd das es dir gefällt :)
September 28th, 2009 - 15:20
Oh, das tut es durchaus – insbesondere die Symbolik mit der Uhr fand ich interessant