Die Karten auf den Tisch?
Weil ich es ganz gut finde, dass bei meinen Lieben im Norden grade viel Bewegung zu sein scheint.
Ich muss grade wiedereinmal lernen, dass ich von hier aus nicht viel Beistand leisten kann,
und dass das auch in Ordnung ist, und auch so sein muss, dass die Leute mal ihre Probleme für sich haben.
Trotzdem muss ich dazu irgendwie ein paar kleine Schnipsel loswerden.
- Ich finde es ganz wichtig, dass wir, gerade wenn es um schwierige Themen wie Liebe geht, als Freunde zusammenhalten. Wenn sich jemand einsam fühlt, sollten wir dabei sein, mit offenen Ohren, und sehen, ob wir hilfreiche Worte finden können. Das ist etwas, was wir Leute können, und was mir mal sehr geholfen hat.
- Ja, wir machen Fehler, und das ist auch zu erwarten, gerade, wenn wir aufgewühlt sind. Und es wahr wohl auch nie gut, wenn wir einander deshalb angelogen haben, belogen wurden, oder einfach geschwiegen haben. Ich will nicht sagen, dass wir das einfach vergessen sollten. Aber es wäre ein guter Schritt, wenn wir es trotzdem schaffen, einander zu vergeben, und weiterzumachen. Sonst gibt es keinen Frieden für niemand.
Ich will nicht groß meckern - dazu können wir das eigentlich zu gut.
Ich wollt mich eigentlich nur einmal daran erinnern, damit ich es nicht vergesse, und mir nicht die blödsinnigsten Sorgen um euch da oben mache :P
*Update*
- Du hast das Recht, den Versuch zu unternehmen, mit jedem Menschen auf der Welt glücklich zu werden.
- Du darfst darauf warten, dass deine Freunde reden, aber zwinge sie nicht.
- Es tut weh, wenn sich Freunde streiten, und Hoffnung gibt nur die Idee einer besseren Zukunft, die man selbst noch nicht sehen kann, weil sie sich hinter dichten Schleiern aus Nebel und Regen verbirgt.
*Update 2*
In irgendeinem Gespräch kam eine ziemlich allgemeine Frage auf, und mich hat mal interessiert, was ein paar Leuts dazu meinten:
- Y: glaubst du an ein gutes ende, irgendwo?
- X1: ja, ich glaub schon
irgendwann - X2: jop
also ich mein was is gut - Y1: definiere wo? in nem film?
oder so leben?- Y: wie du willst
- Y1: mhhh...
- Y: von mir aus lass das irgendwo gedanklich weg
-
Y1: lass mich gruebeln....
also ich bin von haus aus der positiveste mensch den ich kenne wuerd ich glatt sagen ja..
da sleben muss i-wan einfach happy enden bzw anfangen happy zu werden
und am ende unaustehlich werden...und filem sidn besser ohen unreales happyend :-)
- X3: hmm
es ist schwierig dir darauf eine antwort zu geben...
es kommt drauf an... auf was sich das gute ende beziehen soll...
mnachmal ja, manchmal nein....
etwas gutes kann man nicht erzwingen...entweder es ist da... oder nicht.
das schicksal tut das was es iwill..nicht was der mensch sich wünscht-..
es wird mit sicherheit ein gutes ende geben könenn
solange man dran glaubt und nicht darauf wartet oder nach ihm sucht. - Y2: definiere das irgendwo... irgendwo beschreibt an sich schon die offenstehenden Bandbreiten und Möglichkeiten zu einem guten Ende zu gelangen.
Doch worum geht es? Es gibt viele Dinge in deren Hinsicht >gutEnde< paradox sind... Beziehungen zB...
wenn man hofft das es gut wird wäre das Ende egal ob gut oder schlecht in jedem Falle nicht im Sinne des Betrachters...
aber grundsätzliche glaube ich daran. =) - Y3: ich glaube an ein gutes ende
Das fand ich mal spannend, und irgendwie gehörte es für mich noch mit hierhin.
October 25th, 2009 - 20:13
danke =)
October 25th, 2009 - 20:51
Isas Worte sind kurz aber fassen alles gut zusammen… andere Worte kann ich gerade auch nicht finden..
Ich gebe euch recht…
October 26th, 2009 - 07:54
sehr schön…stöbere nachher noch nach angemessener kommentatur=)
October 26th, 2009 - 11:53
Es gibt kein gutes und kein schlechtes Ende weil es kein Ende gibt… das “Ende” hat sich der Mensch selbst ausgedacht und quält sich damit mit einer eigenen Idee solange er an ihrer Existenz festhält…
ich finde es deutlich angenehmer es als Wege zu sehen und selbst wenn man sich bei einer Weggabelung für eine Richtung entscheidet wird der andere Weg weiter existieren und es ist gut möglich noch einen weiteren Weg zu finden, der hinüber führt, wenn der Weg auf dem man sich befindet doch nicht der erhoffte “gute” Weg sein sollte.
Wer bei diesem Bild an das Schicksal glaubt, glaubt, dass die Wege unveränderlich sind und dass man nicht querfeldein gehen kann…
niemand sagt, dass man auf den Wegen gehen muss oder keine eigenen bauen darf, die dann evtl. auch andere nach einem benutzen könnten und dennoch handeln aus meiner Sicht eine sehr große Zahl an Menschen so… das finde ich schade, weil es die Menschen einschränkt, wo es nicht nötig ist, auch wenn es Sicherheit vermitteln mag(beides genau wie beim Schicksal)
October 26th, 2009 - 14:32
Hinsichtlich des Schicksals das du ja in dem von mir durchaus befürworteten Bildes der Wege anschneidest kann man sich streiten. Das Schicksal ist ja bekanntlich extrem vielseitig in Sachen Ansichten und Erscheinungsbilder… ansonsten:
Ein Ende gibt es rein wissenschaftlich durchaus, oder irre ich?
October 26th, 2009 - 15:05
Wunderbare Kommentare, hier :)
Ich finde, MasterM hat auch nen ganz guten Punkt gemacht :P
October 26th, 2009 - 16:06
hehe witzig das du das sagst…weil am Ende (!!) seines Textes kein Punkt ist …:-[ … man bin ich kleinlich ^^
Zweifelsfrei hat MasterM da gnz wichtige und interessante Aspekte aufgegriffen =)
October 26th, 2009 - 17:11
[Evtl. etwas vom Thema abschweifend]
Wenn man Wissenschaft auf die Physik einschränkt ist mir keine Art von genauem Ende bekannt… damit meine ich nicht, dass alles “unendlich” ist, sondern dass man kaum einen genauen Punkt feststellen kann, an dem etwas plötzlich einfach so nicht mehr ist, zumindest weder bei Kräften noch bei Materie wäre mir soetwas bekannt.
Bei der Biologie ist sowieso fast alles ein Kreislauf und was es mit der “Seele” und deren möglichem Verschwinden beim Tod auf sich hat lässt sich auch nicht feststellen.
In der Chemie ist’s wie in der Physik, weil die Chemie hauptsächlich die Physik der Elektronenhülle ist.
Theologisch und Philosophisch wäre es wieder etwas rein vom menschlichen Verstand geschaffenes.
Bleibt noch Psychologie… dazu fällt mir spontan ein, dass es heißt, der Mensch erinnere sich unter anderem an das am meisten, was er zu vergessen versucht. Und Vergessen wäre die einzige Art von Ende, die mir in der Psychologie gerade einfällt.
[ein paar Gedanken zum Thema]
Warum zwängen Menschen sich selbst in eigene Verhaltensmuster?
Um sich sicher zu fühlen?!
Was haben sie von solch einer Sicherheit?
Festen Boden unter den Füßen um ihr Leben leben zu können?
Weshalb geraten sie dann dennoch ins Taumeln?
Weil es keine absolute Sicherheit gibt?
Weshalb treten sie nicht zumindest einen Schritt beiseite um zu sehen, ob der Boden dort zumindest mehr Sicherheit bietet?
Aus Angst, dass das Gegenteil der Fall sein könnte?
Warum ist die Angst zu stürzen größer als die Hoffnung?
Weil sie nicht wissen, ob sie die Kraft haben wieder aufzustehen?
Wissen sie nicht, welche Kraft wirklich in ihnen steckt und wie viele Menschen um sie herum ihnen hochhelfen würden, wenn sie es selbst nicht schaffen würden, diese Kraft alleine aufzubringen?
Wird derjenige zufriedener auf sein Leben zurückblicken können, der oft gestürzt aber immer wieder aufgestanden und weitergelaufen ist oder derjenige, der immer an einem Fleck stand?
October 27th, 2009 - 00:48
Was mir gerade noch am Herzen liegt, ist, dass ich eine Ansicht mit ohne Ende durchaus teile, aber auch finde, dass man allein im Laufe seines Lebens schon an viele Enden kommt, viele kleine Tode sterben kann, und viele Neuanfänge zu erleben sind. Das wäre mein aktueller Anlaufpunkt zu der Frage.
October 27th, 2009 - 07:24
Im moment in der Schule, schreibe nachher was dazu =)
October 27th, 2009 - 18:01
Also zu MasterM:
Ich glaube Menschen “zwängen” sich in ein solches Verhaltensmuster um einen Rohbau ihres Weges vereint mit ihren eigenen individuellen Standpunkten und Ansichten zu haben, quasi ein Muster nach dem sie ihr Leben aufbauen, etwas wie eine Moral könnte man sagen…
Und ich denke auch das es in der Natur des Menschen, vielleicht auch an seinem Überlebensinstinkt liegt das er nach Geborgenheit und sicheren Verhältnissen sucht bzw. strebt… Man muss wie gesagt taumeln, Fallen um das aufstehen zu üben:
Zitat – “Warum Fallen wir? Damit wir lernen wieder aufzustehen”
desweiteren wohl, weil der Mensch sein Verhltensmuster, sein Grundgerüst sehr linear und ich-bezogen plant, was wohl auch an seiner Natur liegt. So ist das Gerüst stabil ohne äußere Einwirkungen durch andere Menschen zB., doch da diese nunmal allgegenwärtig und keinesfalls in der Grundidee des sicheren Gerüstes einkalkuliert sind bringen sie es ins schwnaken. Hinzu kommt die Unvorhersehbarkeit aufgrund der Willkür dieser Einwirkungen.
Zur Angst und Hoffnung, es gibt Menschen die wagen und Menschen die Vorsicht walten lassen. In der Geschichte haben vermutlich jene überlebt die vorsichtig waren. So liegt schätze ich auch diese Vor- und Umsicht in der Natur der Menschen… Wenn es sich vermeiden lässt geht er auf Nummer sicher!
Das alles ist ja mehr unbewusst als in unserem beeinflussbaren Bereich, so Misstraut der Instinkt auch der Menge die wir als Vertrauenswürdig einstufen. Denn der Instinkt kennt im Gegensatz zu unserem komplexeren Denken nur das Ziel zu überleben!
Hoffe das stellt meine Ansicht einigermaßen verständlich dar =)
Sehr schöne Gedanken allesamt =)
November 12th, 2009 - 18:44
Dem letzten Satz möchte ich mich anschließen!
Der Rest ist dabei sich zu bilden…