theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

7Dec/092

So leise? #3

Du hast mich ertappt.
Durch das Feuer krabbelst du auf mich zu.
Du hast mich fast erreicht, und ich falle auf den Rücken.

Irgendwas in mir fühlt sich wehrlos und verletzlich.
Ich bin vorsichtig, sehr - will dich nicht verletzen, dich nicht kränken,
und realisiere dabei kaum, was ich lange schon wusste: du bestimmst dieses Spiel.
Du bestimmst es, und hältst mich in deinen Armen, wisperst dicht an meinem Ohr
"Aber Liebster, wie sollten wir denn jemals diese Reise antreten, ohne uns nahe zu sein?"

Du thronst über mir wie ein Raubtier über seiner Beute sitzend.
Ich bin so still geworden, und berausche mich an dir.
Du fragst mich, was ich gerne tun würde.
Ich glaube, mir platzt der Kopf.

Du erahnst mein zerbrechliches Ja, das wie mein Atem zittert,
und nimmst, wonach dir verlangt. Du gehst so weit auf mich zu,
so selbstsicher. Woher nimmst du diese Sicherheit, derer ich mich kaum würdig erachte?
Holst du mich tatsächlich direkt von zuhause ab, oder geht es erst nachhause,
und du befreist mich nur aus diesem Kerker, in dem ich allein mit mir warte,
meinen Wahnsinn leise reden höre? Meine Gedanken rasen im Kreis, es ist Hitze um uns,
und ich stöhne gequält auf: "Hast du mich befreit?".

Halte mich nur. Du findest es morgen schon heraus..

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Comments (2) Trackbacks (0)
  1. uhhh *-*
    hmm was gibt es da noch groß zu sagen,
    “nicht meine schuld kann nichts dafür ich bin doch nur ein wildes tier”
    ich denke asp treffen mit diesem satz genau das was in den köpfen der menschen vor sich geht, die du dort beschreibst…. 0o ach manno ich meine die dame erinnert mich manchmal an mich und irgendwie würde ich gerne jedesmal diesen satz sagen, wenn ich mich so benehme…

  2. machs doch einfach .)


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