theMesh A place in the middle of the bridge to nowhere

11Dec/091

So leise? #5

Zögern konnten wir auch morgen.
Wir verschlangen es wie im Rausch.
Du hast deine Schnauze tief in das weiche Fleisch gegraben,
und mit deinen Zähnen große Stücke herausgerissen,
von denen ich mich nicht zu knapp bediente.

Jetzt lagen wir schwer, träge, verschmiert auf der Lichtung,
um uns herum Knochen, Fetzen, die kalte Asche der letzten Nacht.

Ich mochte den Geruch der kalten Asche von letzter Nacht nicht,
und hatte ich meine Kopfschmerzen über den Rausch vergessen,
so kamen sie jetzt noch stärker zurück.
"Ich brauche Wasser, habe immer noch Durst"

"Keine Sorge, ich suche uns welches." - Und du springst hinter das nächste Gebüsch, und ich bleibe allein zurück. Bin ich eigentlich schon jemals von dieser Lichtung weg gekommen? Weg, aus diesem seltsamen Licht, stetig und stumpf, und weg aus diesem Kreis von Bäumen, der sich wie dein Hoheitsgebiet anfühlt?
Ich kann es kaum mehr ertragen, fange an, Schatten zu suchen, winde mich, sehe mich um, finde einen Baum. Kriechen, Krabbeln, vom Boden lösen, taumeln, schneller werden, geduckt. Unter den Baum, den Blick auf den Boden gerichtet, um nicht zu stolpern. Mein Kopf schlägt gegen einen Ast, es wird dunkel.

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  1. erinnert mich ein wenig an wolfstraum von sts. vorallem dieses und das letzte…
    oder an meine sucht =) ich mag es… irgendwie


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