Olaf Ourlson
Letzte Nacht habe ich im Traum den Schweden Olaf Ourlson kennen gelernt.
Er sagte mir, dass die Zeit in euklidischen Räumen aufhört zu existieren. Das schien ihm wichtig zu sein, und er hat es immer wieder hervorgehoben.
Er hatte einen gelben Duplostein anstelle seines Halses, es war einer von diesen, die 2 Einheiten breit, und 4 lang sind, quaderförmig, und er lag breit über seinen Schultern.
Ich glaube, daran war Monty Python schuld, der das wohl beim Sex durcheinander gebracht hatte,
es gefiel Olaf dann jedenfalls, und er entschloss sich es zu tragen.
(Ich habe bisher noch nicht wahrgenommen, dass man Duplosteine auch ablegen könnte, kann mich da jemand aufklären?) "Jedenfalls..", sagte Olaf, "hört die Zeit in euklidischen Räumen auf zu existieren. Gott müsste sonst nicht existieren, verstehst du?" Ich verstand nicht, und es war das letzte, was er mir sagte, bevor er sich abwandte, um weiter durch seine Schneewüste zu stapfen.
Irgendwie gehörte er da hin, in diese Schneewüste, und stapfte wohl seit einem großem Anfang schon durch sie hindurch. Ich glaube, er geht gerne gegen den Wind, damit er die Zeit in seinem Gesicht hat, sein großer Duplostein, der über seinem mit Fellen behangenen Körper sitzt,
durchpflügt diese Kälte, leuchtet.
Ich wachte dann irgendwie auf, und schaltete den Wecker aus. Ich fühlte mich garnicht, als hätte er mich geweckt, aber so muss es wohl gewesen sein, oder wollte ich ihm nur nicht folgen, ihm weiter zusehen?
Olaf ist vermutlich durch alle Maschen durchgefallen, vielleicht gab es nichteinmal eine Gruppe von Ausgestoßenen, von selbst durch die Maschen gefallenen, aus der Maschiene aussortierten, die ihn verstehen konnte. Vielleicht hing das aber auch damit zusammen, dass er es anderen nie leicht machte. Wenn man allein ist, also wenn man sich so fühlt, dann hat man oft recht. Oh - und man versteht alles.. irgendwie.
Ist es wichtig, manchmal auch nichts zu verstehen? ..Was ich sagen wollte, war, dass es irgendwie auch andere Leute gab, wie Olaf, die hier bleiben konnten, und dass ich es immer etwas schade fand, wenn jemand ging, den ich nicht verstehen konnte, oder soetwas.
Pflanze deine Samen, damit da etwas wächst. Pflanze sie gerne auch in Parks oder vor öffentlichen Gebäuden, halt da, wo sie gebraucht werden. Pflanze ein paar in deinen Wandschrank, für harte Zeiten..
Schön fand ich, dass ich mich mal an den Rest von einem Traum erinnert habe.
Entschuldigt nicht das durcheinander,
das gehört so, und wenn ihr Olaf versteht,
dann sagt mir halt bescheid,
damit wir hier den Boden ein wenig auflockern können,
und sich wieder mehr Regenwürmer durch den
Kaffesatz einer so müden Gesellschaft fressen können.
April 22nd, 2010 - 22:06
Geil :D
Super, witzig und mit tiefe :) Genau wie man es von dir erwartet, hehe.
Danke schön, das gefällt mir sehr :)
April 24th, 2010 - 15:09
vielleicht suchte er etwas…
so wie jeder mensch etwas sucht,
vielleicht hatte er es in einem schneesturm verloren
und glaubte nun er fände es wieder,
indem er die gesamte schneewüste durchquerte…
sehr chaotisch aber cool :)
und ein lustiger traum
sehen wir uns heute?