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	<title>theMesh &#187; Erfurcht</title>
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	<description>A place in the middle of the bridge to nowhere</description>
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		<title>Not only roses</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 04:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste es einfach noch einmal mehr schreiben :P<br />
<span id="more-1144"></span><br />
Und dann findest du etwas, dass dir besonders vorkommt,<br />
rein, weil es sich immer wieder und wieder selbst erneuert,<br />
weil es aus sich selbst heraus immer wieder ruft, und angehört werden will.<br />
Und nur deshalb, hast du Angst, es zu verlieren und zu vergessen,<br />
weil dieses besondere immer wieder neu zum Ausdruck gebracht werden will.<br />
Was vor dir liegt mag ein langer,<br />
verschleierter Weg durch tiefe Sümpfe und dunkle Wälder sein,<br />
wo Nebel und Faulgase deine Sinne dämpfen, Irr-lichter dich Tode sterben lassen,<br />
und Wolfsrudel dich immer weiter hetzend auf deinen Fersen sind.<br />
Welten sterben und werden gebohren,<br />
Feuer umtanzen und verbrennen dich,<br />
und manchmal findest du sogar deine eigenen Fußspuren im Wüstensand wie im Schnee wieder und wieder vor dir.<br />
Dieser dein Garten ist ein wilder, dichter Wald,<br />
seine Pfade sind nur ganz sanft angedeutet, und du musst deine Füße selbst setzen,<br />
wandern schleichend, hetzend, wartend, kletternd.<br />
Und du bist dabei nicht einmal allein, so sehr du es auch wünschen wolltest,<br />
so sehr deine Geschichte nur dir gehört, und du besonders bist,<br />
so wenig bist du auch allein.<br />
Und so sehr du an deinem Abhang hängst,<br />
so sehr kämpfen andere gegen ihr ertrinken,<br />
- und deshalb gab es keinen einzelnen Menschen,<br />
weil immer noch ein anderer auch so fühlt und denkt und leidet und liebt,<br />
wie du es in einem beliebigem Moment gerade tust.<br />
Und man merkt die anderen, streitet sich sogar um die Dornen der wenigen wilden Rosen,<br />
und ist dann doch voller Ehrfurcht, und sucht von seiner Einsamkeit erfüllt plötzlich<br />
nach Nähe, wenn man sich unerwartet auf einer weiten Lichtung unter dem großem, klarem Nachthimmel wiederfindet.<br />
Alles wonach man für sich und andere fragen kann, ist, immer wieder anfangen können zu dürfen,<br />
niemals wirklich aufzugeben oder zu vergessen.<br />
Alles, worauf man hoffen kann, ist, trotzdem ein wenig mehr zu sich selbst zu kommen,<br />
reicher zu werden, und das dann teilen zu können.</p>
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