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	<title>theMesh &#187; Kind</title>
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	<description>A place in the middle of the bridge to nowhere</description>
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		<title>Ich bin es, ein Engel</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 20:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein vermutlich seltsamer Text.. etwas Lang vieleicht.. in gewisser Hinsicht wohl auch ein Experiment. Ist Kram von unterschiedlichen Stellen rein gekommen, unter anderem von hier: Schande, von Samsas Traum(Youtube) Ein (etwas) wahnsinniger Cartoon(Youtube) Die Prinzipia Diskordia Naja, hier dann das Geschriebene: Es geht um ein Kind, ein kleines Mädchen. Seit sie sich erinnern kann, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein vermutlich seltsamer Text.. etwas Lang vieleicht.. in gewisser Hinsicht wohl auch ein Experiment.<br />
Ist Kram von unterschiedlichen Stellen rein gekommen, unter anderem von hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xvlVv4syPtc">Schande, von Samsas Traum(Youtube)</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cqi5F5MqqTQ">Ein (etwas) wahnsinniger Cartoon(Youtube)</a></li>
<li><a href="http://weird.gmxhome.de/principia/body.html">Die Prinzipia Diskordia</a></li>
</ul>
<p><span id="more-294"></span><br />
Naja, hier dann das Geschriebene:</p>
<blockquote><p>
Es geht um ein Kind,<br />
ein kleines Mädchen.<br />
Seit sie sich erinnern kann,<br />
ist sie allein.<br />
Sie fühlte sich leer,<br />
wie sie war, und es war nichts um sie herrum,<br />
dass ihre Blicke einfangen konnte.<br />
Und sie wusste es nicht.<br />
Sie war schon immer so gewesen,<br />
sie saß mitten im Nichts,<br />
still und ohne Regungen,<br />
mit geschlossenen Augen,<br />
einem Stein gleich.<br />
Und sie war all diese Zeit nicht unglücklich.<br />
Sie wusste noch nicht, was glück war.<br />
Irgendwann regte sich zarghaft ein Gedanke in ihr.<br />
Sie dachte "Ich bin. Ich bin da. Wenn ich da bin, gibt es noch andere?".<br />
Das war der Moment, in dem ihr bewusst wurde,<br />
dass es um sie herrum nichts gab.<br />
Und so fing sie an, zu träumen.<br />
Es war egal, ob das, was sie träumte in ihr war,<br />
oder um sie herrum, denn an beiden Seiten gab es nichts,<br />
es war einerlei.<br />
Sie träumte eine Welt, und sie wurde eine wahre Künstlerin.</p>
<p>Irgendwann, nachdem sie einige Geschichten geträumt hatte,<br />
dachte sie sich, es wäre viel schöner,<br />
gäbe es darin erstrebenswertes.<br />
Sie brauchte jemanden, der mit ihr träumen würde,<br />
etwas, dass sie auch nach Ewigkeiten noch wachhalten könnte,<br />
für dass ihre Träume nie gut genug sein würden,<br />
und immer noch besser gemacht werden konnten,<br />
weswegen sie sich schämen konnte, sich hassen konnte,<br />
und kurze Zeit später von allem begeistert sein konnte.<br />
Sie brauchte etwas, das ihr sagte, das jedes Detail zählte,<br />
dass ihr Herz schneller schlagen ließ, dass verrückte,<br />
neue Ideen in ihrem Kopf wachsen ließ, und alles verändern konnte.<br />
Etwas, wofür sie durch alle Meere schwimmen würde,<br />
und auf jeden Berg klettern würde.<br />
Jemand, mit dem sie ihre Träume, die von Liebe durchströmt sein würden, teilen würde.<br />
Und so schuff sie ein Wesen, mit einem eigenem Bewusstsein,<br />
und während sie es schuf,<br />
merkte sie, wie die ersten Unterschiede entstanden.<br />
Diese Unterschiede waren es, die als erstes ihre Träume besonders machten.<br />
Seit sie mit ihm zusammen Träumen konnte, waren viele Dinge anders geworden.<br />
Er zeigte Ihr Dinge, die sie allein nie erträumt hätte.<br />
Mit ihm und diesen Unterschieden erst gab es Licht und Dunkelheit.<br />
Und wie das Licht, erhellte das Träumen mit ihm ihren Geist.<br />
Sie gab ihm deshalb den Namen Lichtbringer, er war ihr erster Engel,<br />
und ihre Gefühle für ihn trugen den Namen des Lichts, dass sie ihm Brachte, und sie nannte es Liebe.<br />
In ihren Träumen gab es nun mehr,<br />
als einfache Regeln.<br />
Es gab etwas, dass immer neues hervorbrachte,<br />
etwas, dass sich jeder Beschreibung entzog.<br />
Und irgendwann fingen sie an, die ersten Geschichten von Lebewesen zu träumen,<br />
sie träumten Leben. Und in diesen Leben spiegelten sich alle ihre Gefühle, ihre Unterschiede wieder.</p>
<p>Ich beneide sie, sagte Lichtbringer zu ihr.<br />
Ich beneide sie, diese Lebewesen, um ihre zerbrechlichkeit.<br />
Ihnen ist alles wertvoller als mir,<br />
denn sie können verlieren, was ihnen am wichtigsten ist.<br />
Alles was ich habe, habe ich schon immer.<br />
Ich kann nichts gewinnen, und nichts verlieren, musste niemals für etwas kämpfen.<br />
Ich bin mir wertlos, nur hier, weil du mich geschaffen hast.<br />
Alles, was du mir geschenkt hast - was konnte ich dir denn je dafür geben?</p>
<p>Aber du hast mir etwas gegeben, du hast mir das Licht gebracht.<br />
Du musst für mich nichts erkämpfen, ich brauche nichts mehr, als dich,<br />
du bist mir Grund genug, dass ich dir alles schenken mag.</p>
<p>Dann schenke mir diese Zerbrechlichkeit.<br />
Schenke mir die Freiheit, mich auch einmal von dir abzuwenden.<br />
Mit mir hast du die ersten Unterschiede geschaffen, nun lass dich mich kennen lernen.<br />
Du wirst sehen, wenn wir ein wenig Entfernung zwischen uns haben,<br />
werden wir einander ganz anders schön finden, werden wir uns verzehren.<br />
Schaffe mehr, deiner Engel, sie sollen mich zurückholen.<br />
Zeige es den Lebewesen, sie werden zwischen uns stehen.<br />
Ich bin der Teil deines Traums, über den du keine Kontrolle mehr hast.<br />
Du hast deine Macht über mich abgegeben, in deiner Liebe.<br />
Ich bin der Teil deines Traums, der das Licht heller macht,<br />
indem er dir Dunkelheit bringt. Ich werde dir deine Liebe so viel wertvoller machen,<br />
wenn du mich dann noch lieben kannst, denn es wird Schmerz geben.<br />
Ich bin der Teil deines Traums, der ein Albtraum wird,<br />
der mit dem verzerrtem Gesicht eines Clowns im entscheidenden Moment alles zertrümmern will.<br />
Sei da, und bewahre uns davor, bewahre uns davor,<br />
und umarme mich in der Stunde, in der mein Leben schwindet,<br />
mit deiner Liebe. Ich weiß, auf dich kann ich immer vertrauen.</p>
<p>Nachdem er gesprochen hatte, verschwand er,<br />
auf einer leeren Ebene,<br />
und nur ein paar leichte Fußspuren konnte man erkennen,<br />
im Schnee, der sich auf der kalten, schwarzen Platte zu ihren Füßen sammelte.<br />
Sie blieb an dieser Stelle eine Zeit lang stehen,<br />
umringt von weiteren ihrer Engel, die in alle Richtungen in die Dunkelheit spähten.<br />
Sie sah etwas traurig aus, und mit einer kleinen Träne, die aus ihrem Auge fiel,<br />
umspielte ein sanftes Lächeln ihr Gesicht, als sie sagte: "Ja, dann lasst uns dieses Spiel träumen.".</p>
<p>Es zog mich hinaus, in eine warme Dunkelheit,<br />
und ich erwachte, an einem Feuer sitzend.<br />
Bei mir stand ein Krug Wein,<br />
über dem Feuer hing eine Lammkeule,<br />
und da warst du, neben mir, Pfeifend in der Dunkelheit.
</p></blockquote>
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