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	<title>theMesh &#187; Leben</title>
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	<description>A place in the middle of the bridge to nowhere</description>
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		<title>Not only roses</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 04:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich musste es einfach noch einmal mehr schreiben :P Und dann findest du etwas, dass dir besonders vorkommt, rein, weil es sich immer wieder und wieder selbst erneuert, weil es aus sich selbst heraus immer wieder ruft, und angehört werden will. Und nur deshalb, hast du Angst, es zu verlieren und zu vergessen, weil dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste es einfach noch einmal mehr schreiben :P<br />
<span id="more-1144"></span><br />
Und dann findest du etwas, dass dir besonders vorkommt,<br />
rein, weil es sich immer wieder und wieder selbst erneuert,<br />
weil es aus sich selbst heraus immer wieder ruft, und angehört werden will.<br />
Und nur deshalb, hast du Angst, es zu verlieren und zu vergessen,<br />
weil dieses besondere immer wieder neu zum Ausdruck gebracht werden will.<br />
Was vor dir liegt mag ein langer,<br />
verschleierter Weg durch tiefe Sümpfe und dunkle Wälder sein,<br />
wo Nebel und Faulgase deine Sinne dämpfen, Irr-lichter dich Tode sterben lassen,<br />
und Wolfsrudel dich immer weiter hetzend auf deinen Fersen sind.<br />
Welten sterben und werden gebohren,<br />
Feuer umtanzen und verbrennen dich,<br />
und manchmal findest du sogar deine eigenen Fußspuren im Wüstensand wie im Schnee wieder und wieder vor dir.<br />
Dieser dein Garten ist ein wilder, dichter Wald,<br />
seine Pfade sind nur ganz sanft angedeutet, und du musst deine Füße selbst setzen,<br />
wandern schleichend, hetzend, wartend, kletternd.<br />
Und du bist dabei nicht einmal allein, so sehr du es auch wünschen wolltest,<br />
so sehr deine Geschichte nur dir gehört, und du besonders bist,<br />
so wenig bist du auch allein.<br />
Und so sehr du an deinem Abhang hängst,<br />
so sehr kämpfen andere gegen ihr ertrinken,<br />
- und deshalb gab es keinen einzelnen Menschen,<br />
weil immer noch ein anderer auch so fühlt und denkt und leidet und liebt,<br />
wie du es in einem beliebigem Moment gerade tust.<br />
Und man merkt die anderen, streitet sich sogar um die Dornen der wenigen wilden Rosen,<br />
und ist dann doch voller Ehrfurcht, und sucht von seiner Einsamkeit erfüllt plötzlich<br />
nach Nähe, wenn man sich unerwartet auf einer weiten Lichtung unter dem großem, klarem Nachthimmel wiederfindet.<br />
Alles wonach man für sich und andere fragen kann, ist, immer wieder anfangen können zu dürfen,<br />
niemals wirklich aufzugeben oder zu vergessen.<br />
Alles, worauf man hoffen kann, ist, trotzdem ein wenig mehr zu sich selbst zu kommen,<br />
reicher zu werden, und das dann teilen zu können.</p>
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		<title>Scharlach Rot</title>
		<link>http://themesh.de/2009/10/20/scharlach-rot/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>narrenspieler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ewigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich schlug das Buch auf, Um in der Gegenwart zu lesen.. Doch merkte ich, die Zeit verblasste alle Seiten.. Und so schrieb ich..Seite um Seite... Gefesselt.. an die Einsamkeit Gebunden auf Ewigkeit An eine Welt in Dunkelheit. Das scharlach Rot wird zu tiefem Schwarz. Eine Finsternis in Venen Und ein pulsierendes Gegen aus den Tiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schlug das Buch auf,<br />
Um in der Gegenwart zu lesen..<br />
Doch merkte ich, die Zeit verblasste alle Seiten..</p>
<p>Und so schrieb ich..Seite um Seite...<br />
Gefesselt.. an die Einsamkeit<br />
Gebunden auf Ewigkeit<br />
An eine Welt in Dunkelheit.</p>
<p>Das scharlach Rot wird zu tiefem Schwarz.<br />
Eine Finsternis in Venen<br />
Und ein pulsierendes Gegen aus den Tiefen<br />
versuchen sich beide zu ersetzen.</p>
<p>Schläge, so stark, dass sie dich zu Boden stoßen.<br />
Eine Kraft, die dich durchströmt.<br />
...auch wenn es niemand auf der Welt versteht..<br />
Ich schloss meine Augen und berührte dieses Lächeln.<br />
Schläge, die fühlbar nahe sind<br />
Laut und doch so still<br />
Herzschlag<br />
Ich höre dich.</p>
<p>Nun... auch das Leben ist ein Spiel..<br />
und entweder man lässt sich darauf ein, oder man wird auf Ewig am Anfang stehen..<br />
Vielleicht auch am Ende... ohne es je begonnen zu haben.</p>
<p>Und ich schlage eine weitere Seite auf:<br />
Erleuchtet durch zarten Kerzenschein..<br />
.. zumindest für eine Weile.</p>
<p>Für dich..im tiefblauen Meer<br />
Schließe ich meine Augen.. und denke an dich.<br />
Ich sehe Schatten, Umrisse von Farben...<br />
Und dein verschwommenes, schwach leuchtendes Gesicht.<br />
Im tiefblauen Meer<br />
Vermisse ich dich.</p>
<p>Ein rauer Wind weht,<br />
Zerreist die Seiten<br />
Nur die letzte Seite bleibt erhalten.<br />
In ihr steht : Zukunft.<br />
Nur weiß ich diese nicht in Worte zu fassen.<br />
Vielleicht gehen diese Seiten eines Tages durch andere Hände...</p>
<p>...und ich schlug das Buch zu.</p>
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		<title>Und morgen Leipzig</title>
		<link>http://themesh.de/2009/09/18/undmorgenleipzig/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 00:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Abfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedersehen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein paar Gedanken vor der Abfahrt nach Leipzig.. Manche der besten Gespräche meines Lebens bisher fanden zwischen Tür und Angel statt. Ich liebe Umarmungen Man umarmt sich zum Abschied, man umarmt sich zum Wiedersehen. Man hält sich aneinander fest, und lässt die Zeit eine weile stehen. Zum Abschied ist das, was noch kommen mag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein paar Gedanken vor der Abfahrt nach Leipzig..<br />
<span id="more-689"></span></p>
<ul>
<li>Manche der besten Gespräche meines Lebens bisher fanden zwischen Tür und Angel statt.</li>
<li>Ich liebe Umarmungen</li>
</ul>
<p>Man umarmt sich zum Abschied,<br />
man umarmt sich zum Wiedersehen.<br />
Man hält sich aneinander fest,<br />
und lässt die Zeit eine weile stehen.</p>
<p>Zum Abschied ist das,<br />
was noch kommen mag<br />
oft sehr ungewiss,<br />
und man stellt es in Frag.<br />
Und glücklich ist man,<br />
wenn man hoffen mag.</p>
<p>Beim Wiedersehen knüpft man ans damals an,<br />
spürt nach, ob man sich noch erinnern kann.<br />
Man ist sich doch schon ein weniges Fremd,<br />
und glücklich, wenn man sich wiedererkennt.<br />
Dann plappert und plappert man wie versessen,<br />
und kann so die schmerzhafte Trennung vergessen.</p>
<p>In beiden Umarmungen hält man sich einmal,<br />
in beiden lässt man einmal los.<br />
Zum erstem dankt man für das bisher,<br />
und wünscht alles gute, und wünscht sogar sehr.<br />
Zum zweitem heißt man sich wieder willkommen,<br />
und entlässt den Fremden, der noch etwas benommen,<br />
als alten Freund wieder aus seinen Armen.</p>
<hr />
Eigentlich wollte ich zuerst gar nicht reimen. Das kam irgendwie ^^. An dieser Stelle finde ich es irgendwie etwas albern, aber vielleicht brauche ich das auch gerade, um mit dem Thema etwas sanfter um zuspringen. In den letzten Wochen hab ich immer nochmal sehen wollen, alle möglichen Leute nochmal zu treffen. Das hat bei manchen geklappt, bei anderen ist es leider etwas länger her. Ich hab die letzte Zeit wirklich genossen, das empfinde ich als gut genutzte Zeit. An dieser Stelle wollt ich euch noch einen guten Deal vorschlagen: Ihr lasst euch nicht unterkriegen, ich lasse mich nicht unterkriegen. Wir hören von einander, etwas anderes würde mich bei uns wundern ,).</p>
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		<title>Ein Freund von mir?</title>
		<link>http://themesh.de/2008/01/17/ein-freund-von-mir/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 23:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[..nochetwas, von dem Kram, der mir letzte Zeit manchmal im Kopf ist, und nun ein wenig hier rein tröpfelt.. Und es wurde gesagt, dass jeder schon zu lebzeiten von seinem Tod begleitet werde, und dass dieser sich den Menschen nur nicht zeigt, um taktvoll zu sein. Damit sie ungestört ihre Zeit verleben können, denn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..nochetwas, von dem Kram, der mir letzte Zeit manchmal im Kopf ist, und nun ein wenig hier rein tröpfelt..<br />
<span id="more-276"></span></p>
<blockquote><p>
Und es wurde gesagt, dass jeder schon zu lebzeiten von seinem Tod begleitet werde, und dass dieser sich den Menschen nur nicht zeigt, um taktvoll zu sein. Damit sie ungestört ihre Zeit verleben können, denn die meisten Menschen haben Angst vor ihrem zwielichtigem Gefährten. Und dann wurde mir klar, dass dieser Gefährte mir mein Leben lang auf jedem meiner Schritte folgen würde, und in einer Nacht ging ich vor die Tür und rief ihn. Ich rief ihn, dass er sich mir zeigen solle, es sei für mich ein beruhigenderes Gefühl, zu wissen wo er ist. Und er trat aus dem Schatten hervor, und stand vor mir. Sein Gesicht kam mir so bekannt vor, ich konnte nicht erschrecken. Es war, als kannte ich ihn schon mein ganzes Leben. Von diesem Tag an wanderten wir zusammen durch die Wälder unserer Zeit. Mein Tod und ich, auf dem Weg nach nirgendwo. Tod und ich verstanden uns ausgesprochen gut. Man konnte mit ihm über alles reden, kannten wir uns doch schon ein ganzes Leben. Mit ihm an meiner Seite mochte ich über vieles Lachen, und die Zeit mit ihm ließ mich wachsen. Nur an den Abenden, wenn wir uns schlafen legten, merkte ich, dass ich Kraft verlor. Und ich spürte Schmerzen, wenn ein Tag verging. Tod bemerkte das, und fragte mich: "Wenn ich für deinen Schmerz die Schuld trage, sollte ich dann nicht wieder gehen?" Und ich sagte: "Nein, bitte bleib, denn seitdem du hier bist, ist alles viel schöner. Dich trifft keine Schuld, ich bin es nur, der grade erst lernt, loszulassen." Und seitdem betrachteten Tod und ich die Bilder gemeinsam, die kamen, wenn der Tag ging, und wir zur Ruhe fanden. Denn auch, wenn es manchmal schmerzhaft war, wussten wir, dass Tod und Leben ein Liebespaar waren, und dass es ohne den anderen einfach nicht dasselbe wäre, hier zu sein.
</p></blockquote>
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		<title>Geschichte eines Wanderers</title>
		<link>http://themesh.de/2008/01/14/geschichte-eines-wanderers/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 22:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Weg durch die Felder traf ich einen Mann des Weges wandern, der mir eine Geschichte erzählte.. Bringe mich zum Horizont, und zeige mir den Weg, zur höchsten Citadelle, zur Festung hinter den Wolken. Zeige mir den Weg, zu den Pforten des Reiches, dass hinter ihnen verborgen ist. Ich will gehen, und das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg durch die Felder traf ich einen Mann des Weges wandern, der mir eine Geschichte erzählte..<br />
<span id="more-273"></span></p>
<blockquote><p>
Bringe mich zum Horizont,<br />
und zeige mir den Weg, zur höchsten Citadelle,<br />
zur Festung hinter den Wolken.<br />
Zeige mir den Weg, zu den Pforten des Reiches,<br />
dass hinter ihnen verborgen ist.<br />
Ich will gehen, und das Leben auskosten.<br />
Ich will diesen Weg hinauf nehmen, und die Treppen zum Himmel erklimmen.<br />
Ich will meine Muskeln arbeiten spühren, wie sie mich langsam und sicher meinem Ziel näher bringen,<br />
will die klare kalte Luft dieser Höhen mit meinem flachen Atem in dieser Höhe in meinen Lungen schneiden spüren.<br />
Diese Luft wird meine Lungen formen.<br />
Die klare Sicht von oben soll meine Augen schärfen,<br />
ein Adler will ich sein, am Himmel, frei.<br />
Ein Adler, der die Wärme der Sonne spürt, die auf seinen Rücken scheint.<br />
Ein Adler, der in seinem Flug die Einzigartigkeit des Moments begreift, in dem er den Zenit überschreitet.<br />
Ein Adler, der bemerkt, dass er nicht nur frei ist, sondern auch allein.<br />
Ein Wanderer, der auf dem höchstem Punkt des Berges kehrt macht.<br />
Jemand, der von oben herab sich die gewundene Treppe hinunterstürzt.<br />
Durch die Wolken über dieser fallenden Gestalt bricht das Licht,<br />
flimmernd im leichtem Regen, der die Welt in ein sanftes Schweigen hüllt.<br />
Jemand, der in tiefen Zügen lebt, und in seinen starken Empfindungen doch so tief fällt.<br />
In die tiefste Schlucht, in die Dunkelheit stößt es ihn.<br />
Man erlebt ihn wie einen Tropfen Feuer, dass durch einen dunklen Schacht fällt,<br />
so stark, so wild, sich selbst verzehrend.<br />
Der Aufprall nimmt den Atem, zerschmettert die Glider.<br />
Wirre Gedanken gehen langsam durch seinen Kopf.<br />
Langsam wälzt sich sein gequälter Körper auf den Rücken.<br />
Er schaut nach oben, wo er nur noch die dunklen Wolken sieht,<br />
und nur noch ein leichter Schimmer zu erahnen ist.<br />
Der Schmerz schlich sich an, beinahe als könnte man ihn kommen sehen,<br />
blieb vor ihm stehen, fast als zögerte er.<br />
Und noch während das Gesicht der Angst vor seinem Auge verblich,<br />
began der Schmerz seinen Körper zu schütteln.<br />
Die Zeit dort oben, sie scheint ihm so weit entfernt.<br />
Fast, als war es nur ein Traum.<br />
Und erst jetzt, als auch seine Erinnerungen starben,<br />
spürte er, wie sehr er die Zeit in den Wolken wirklich liebte.<br />
Und jetzt, da er alles verloren hatte, erkannte er.<br />
Es fiel ihm schwer, seine Fehler einzugestehen,<br />
noch schwerer, sich nicht selbst dafür zu hassen.<br />
Er wünschte sich den Tod, nur so würde er Freiheit und Frieden wiederfinden.<br />
Dass seine Welt jetzt zerbrechlich war, machte ihm Angst.<br />
Er hatte Angst, zu verlieren.<br />
Diese Angst war es, die ihm zeigte, wie viel Wertvoller alles war, jetzt,<br />
wo die Wand zwischen Leben und Tod so dünn geworden war.<br />
Er sah in allem Wachsendem schon den Keim des Verfallens und in jeder Geburt den nahenden Tod.<br />
Er ging einst los, um das Leben auszukosten.<br />
Nun lebte er mit mehr Farbe. Er lebte, und starb zugleich.<br />
Sterben zu lernen hieß für ihn leben zu lernen.<br />
Es gab nun für ihn kein Oben und Unten mehr, und die Schlucht war nicht mehr dunkel.<br />
Er saß zwischen denen, die keine Hoffnung mehr kannten,<br />
und erzählte ihnen die Geschichten von der Festung hinter den Wolken, irgendwo am Horizont.<br />
Und wenn einer losging, und eine Treppe nach dort oben bauen wollte, sagte er ihm stets,<br />
dass immernoch alles zu Gold würde.
</p></blockquote>
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		<title>The Wind</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 21:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wurde in seltsamer Verfassung geschrieben, Stücke von C. Stevens und Peter im Kopf.. und noch was.. Meine Augen öffne ich, und sie sehen in einen Himmel, der voll ist von Wolken. An manchen stellen sehe ich das Licht durch die Wolken brechen, es blendet ein wenig. Das Licht hat mich aufgeweckt. Ich spüre meinen Rücken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wurde in seltsamer Verfassung geschrieben, Stücke von C. Stevens und Peter im Kopf.. und noch was..<br />
<span id="more-263"></span><br />
Meine Augen öffne ich, und sie sehen in einen Himmel, der voll ist von Wolken. An manchen stellen sehe ich das Licht durch die Wolken brechen, es blendet ein wenig. Das Licht hat mich aufgeweckt. Ich spüre meinen Rücken auf weichem Gras liegen. Langsam setze ich mich auf. Um mich herrum sind Gras, Büsche, Bäume. Es ist ein freundlicher Ort, an dem ich aufgewacht bin. Ich stehe langsam auf,<br />
und sehe einen Weg, der vor mir die Grasfläche kreuzt. Ich beginne den Wegen zu folgen, die sich hier ausbreiten, sie tragen mich durch eine Art Garten geordnet, und doch sich selbst überlassen. Um mich nehme ich vereinzelt Bäume wahr, manchmal sehe ich durch ihre Kronen den Himmel. Es ist ein gepflegter Ort, an dem Ruhe und Frieden herrschen. Und doch finde ich selten Menschen hier. Die Vögel sitzen in den Büschen, und auf diesen Steinen, die überall herrumstehen. Es sind Steine, die Ruhe ausstrahlen, und doch werden sie in trauer aufgestellt. Ich sehe die Steine genauer an, und entdecke Inschriften:<br />
.. In Liebe...Ort für die Lebenden findest du nur den Tod...Ruhe in Frieden...<br />
Ein leichter Wind kommt auf, und trägt mich mit sich durch den Garten.</p>
<blockquote><p>I listen to <a href="http://youtube.com/watch?v=W4-IZTZkTY8">the Wind</a><br />
to the wind of my soul<br />
Where i´ll end up well i think,<br />
only God really knows<br />
i´ve sat upon the setting sun<br />
But never, never, never, never<br />
I never wanted water once<br />
No, never, never, never</p>
<p>I listen to my words but<br />
they fall far below<br />
I let my music take me where<br />
my heart wants to go<br />
I swam upon th devil´s lake<br />
but never, never, never, never<br />
I´ll never make the same mistake<br />
No, never, never, never
</p></blockquote>
<p>Am Ende dieses Spaziergangs finde ich mich an einem Ort wieder, der mir bekannt vorkommt. Es ist ein einladender Ort, nicht zu fern der Wege, und doch wird er nicht gleich erkannt. Das Gras ist hier lang und weich, und neben einem der Steine ist eine Mulde, die aussieht,<br />
als hätte jemand darin gelegen. Ich setze mich in die Mulde, sie ist warm und weich, vom Wind geschützt. Ich sehe auf den Stein, der neben mir liegt. Er trägt jeden Tag eine andere Inschrift.<br />
<blockquote>
was auch immer<br />
deine Mühen<br />
und Träume sind<br />
in der lärmenden<br />
Verwirrung<br />
des Lebens -</p>
<p>halte Frieden<br />
mit deiner<br />
eigenen Seele.</p>
<p>Manchmal fühlst du dich zerrissen, manchmal suchst du deinen Platz.<br />
Nimm dir Zeit, auf den Wind zu hören, und glaub nicht alles was du denkst.
</p></blockquote>
<p>Man hört den Wind leicht seuseln. Ich lege mich hin, schließe die Augen, schlafe ein.</p>
<blockquote><p>
eingraben. .unter die Erde kriechen. .Augen schließen. .Atem einstellen. .Handlung...ebenfalls. .versickern. .einlaufen. .auflösen. .versinken. .abfliegen. .aufsteigen. .sich teilen. .zu Nebel werden. .abfliegen. .zum Mond fahren. .zu Nebel werden. .Sternennebel. .abfliegen. .und den Schacht verlassen. .und dann raus kommen und auf die Reise gehen.
</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Was wäre, wenn</title>
		<link>http://themesh.de/2007/10/07/was-waere-wenn/</link>
		<comments>http://themesh.de/2007/10/07/was-waere-wenn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>isabbelnich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Main]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>
		<category><![CDATA[Kuss]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Träne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gedicht, klingt etwas komisch find ich...würde mich über kritik freuen WENN du gehst, wäre in meinem Leben ein Loch, das zu schließen ich nicht mehr im Stande... Könnte nicht trauern, keine TRÄNE mehr, könnte nicht lieben, keine LIEBE mehr, Alles bei DIR... Könnte nicht sein, keine SEELE mehr, gab sie dir als letzten GRUß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gedicht, klingt etwas komisch find ich...würde mich über kritik freuen<br />
<span id="more-261"></span></p>
<blockquote><p>WENN du gehst,<br />
wäre in meinem Leben ein Loch,<br />
das zu schließen ich nicht mehr im Stande...<br />
Könnte nicht trauern,<br />
keine TRÄNE mehr,</p>
<p>könnte nicht lieben,<br />
keine LIEBE mehr,<br />
Alles bei DIR...</p>
<p>Könnte nicht sein,<br />
keine SEELE mehr,<br />
gab sie dir als letzten GRUß,<br />
als letzten KUSS...<br />
an aller Tage Abend....</p>
<p>Seit ich DICH gesehn,<br />
gab es neues VERTRAUEN in mir,<br />
neue HOFFNUNG in mir,<br />
neue LIEBE....</p>
<p>Doch als ich DICH zum letzten mal sah....<br />
gab ich sie dir<br />
all diese GEFÜHLE,<br />
diese WORTE,<br />
aus tiefstem HERZEN ,<br />
kamen sie zu dir...</p>
<p>WAS WÄRE WENN?<br />
fragen wir,<br />
JA WAS WÄRE WENN....<br />
dies alles jetzt ein ENDE hätt.
</p></blockquote>
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		<title>Ein Jahr? Ein Tag?</title>
		<link>http://themesh.de/2007/08/19/ein-jahr-ein-tag/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 22:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Freund war es, der mich fragte, wie es damals mit meiner ersten Liebe war. Erinnerst du dich noch? Hier dann, was meine Antwort war. Ein Jahr? Ein Tag? Ein Frühling, in dem der letzte Schnee des Winters schmilzt. Ein Frühling, in dem der Regen nachlässt, und dem Boden doch Nahrung gibt. Ein Frühling, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Freund war es, der mich fragte, wie es damals mit meiner ersten Liebe war.<br />
Erinnerst du dich noch? Hier dann, was meine Antwort war.<br />
<span id="more-250"></span><br />
<strong>Ein Jahr? Ein Tag?</strong></p>
<blockquote><p>
Ein Frühling,<br />
in dem der letzte Schnee des Winters schmilzt.<br />
Ein Frühling,<br />
in dem der Regen nachlässt, und dem Boden doch Nahrung gibt.<br />
Ein Frühling,<br />
in dem die Wolken den Himmel räumen, um Platz zu schaffen,<br />
für die Sonne, deren erste Strahlen am Beginn dieses Tages wärme spenden,<br />
die die ersten Pflanzen sich recken lässt, während sie langsam über den Horizonz steigt.<br />
Ein Frühling,<br />
in dem Zeit ist, zu wachsen, zu werden.</p>
<p>Ein Sommer,<br />
in dem die Vögel in den höchsten Bäumen singen.<br />
Ein Sommer,<br />
in dem alles in der Blüte seines Lebens steht.<br />
Ein Sommer,<br />
in dem wir durch endlose Felder wogenden Lebens ziehen,<br />
während die Sonne im Zenit über uns steht,<br />
und uns in ihrer stärksten Wärme nie schwinden wollende Energie schenkt.<br />
Ein Sommer,<br />
in dem Zeit ist, zum Leben, zum Sein.</p>
<p>Ein Herbst,<br />
in dem die Vögel gen Süden ziehen.<br />
Ein Herbst,<br />
in dem die Blütenblätter unserer Blumen langsam welk werden.<br />
Ein Herbst,<br />
in dem die Sonne mit ihrem schwindenden Licht<br />
auch ihre Wärme zurückzieht,<br />
und wir den jetzt braunen Blättern beim Fallen zusehen,<br />
die sich zu einer Landschaft sammeln wollen,<br />
während das Licht des Tages als glühender Feuerball<br />
langsam in den stürmischen Fluten des Meeres versinkt, dem es einst auch entstieg.<br />
Ein Herbst,<br />
in dem Zeit ist, zum Abschied nehmen, zum loslassen.</p>
<p>Ein Winter,<br />
in dem die Tage wie unser Atem kürzer werden.<br />
Ein Winter,<br />
in dem die Ruhe einzug hält, in unserem Geist.<br />
Ein Winter,<br />
in dem ein von Wolken verhangener Mond Schneeflocken regnen lässt,<br />
deren kalte, schneidende Kälte uns den Schmerz nimmt,<br />
einen Schnitt macht, uns die Augen öffnet, für die einzigartigen, ewigen Momente,<br />
die diese Schneeflocken in ihren spiegelnden, kantigen Eiskristallen für uns erhalten,<br />
und in die Nacht unseres Bewusstseins schneiden.<br />
Ein Winter,<br />
in dem Zeit ist, platz zu machen, zu sterben.</p>
<p>Ein Tag. Ein Jahr. Ein Leben.<br />
Ein Gedanke. Ein Bewusstsein. Ein Geist.<br />
Eine Seele. Ein Gefühl. Eine Ewigkeit.<br />
Ein Leben. Ein Tod. Ein Traum.</p>
<p>Eine gemeinsame Vielfalt,<br />
eine vielfältige Gemeinsamkeit.
</p></blockquote>
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		<title>Heldenhafte Vögel?</title>
		<link>http://themesh.de/2007/06/16/heldenhafte-voegel/</link>
		<comments>http://themesh.de/2007/06/16/heldenhafte-voegel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 19:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Käfig]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Papagei]]></category>
		<category><![CDATA[sein]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[X&Y]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[X&#38;Y - Gedanken schweigen nie. X.: Schonmal sowas geschrieben, wenn dir dabei jemand über die Schulter sieht ? Y.: Nein, noch nicht, aber was solls ? X.: Weiß ich auch nicht.. wir haben lange nicht mehr gesprochen, oder ? Y.: Das stimmt. Was also gibt es ? X.: Unsere Welt wird von materialistischen Ansichten geprägt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>X&amp;Y - Gedanken schweigen nie.<br />
<span id="more-238"></span><br />
X.: Schonmal sowas geschrieben, wenn dir dabei jemand über die Schulter sieht ?<br />
Y.: Nein, noch nicht, aber was solls ?<br />
X.: Weiß ich auch nicht.. wir haben lange nicht mehr gesprochen, oder ?<br />
Y.: Das stimmt. Was also gibt es ?<br />
X.: Unsere Welt wird von materialistischen Ansichten geprägt, und viele Leute sind damit beschäftigt, sich um ihre Güter zu kümmern.<br />
Y.: Du meinst, sie sind zu materialistisch, und zu wenig idealistisch ?<br />
X.: Ja, sie haben zu sehr, und sind zu wenig..<br />
Y.: Die anderen sind da aber doch nicht dein Problem, oder ?<br />
X.: Nein, das sind sie nicht, mein Problem ist eine Frage..<br />
Y.: Nenne sie mir..<br />
X.: Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe ?<br />
Y.: Du willst also deinen Antrieb in deinem sein haben, und nicht in deiner habe ?<br />
X.: Ja. Ich will einen Weg finden, mein Leben in etwas hinein zu geben.<br />
Y.: Das wäre dann dein Sinn ?<br />
X.: Vieleicht.. Ich würde eher sagen Zweck. Ich würde einem selbst gewähltem Zweck folgen, damit.<br />
Y.: Heldenhaft, ein wenig...<br />
X.: So ähnlich, wie der Papagei.<br />
Y.: Erzähl mir seine Geschichte doch noch einmal..<br />
X.: Das werde ich:</p>
<blockquote><p>
Es war ein mal ein reicher Mann aus Indien,<br />
der in den Dschungeln Afrikas auf Safari war.<br />
Dort sah er viele schöne Papageien,<br />
die wunderbar singen und sprechen konnten.<br />
Nachdem er diese Vögel eine Weile bewundert hatte,<br />
überkam es ihn, dass er einen von ihnen auch zuhause haben wollte.<br />
Er fing also einen, nahm ihn mit nach Indien, und hielt ihn nun in einem Käfig.<br />
Er war jede freie Minute an der Seite dieses Vogels, fütterte ihn,<br />
tränkte ihn, unterhielt sich mit ihm.<br />
Kurz - er kümmerte sich gut um ihn.<br />
Eines Tages fragte er den Papageien dann,<br />
wie es diesem gehe.<br />
Er antwortete, es gehe ihm sehr gut,<br />
er könne sich nicht beklagen,<br />
nur würde er gerne seine Artgenossen in Afrika grüssen lassen,<br />
dass diese ihn nicht zu sehr vermissen.<br />
Darauf ging der Mann also nach Afrika,<br />
und reiste durch das ganze Land und in jeden Dschungel.<br />
Er grüßte jeden Papageien, und erzählte ihm die Geschichte von dem seinem zuhause.<br />
Als der Mann bei der letzten Gruppe Papageien ankam,<br />
die die Geschichte noch nicht kannten,<br />
und sie diesen auch erzählte,<br />
fing einer der Vögel an zu weinen,<br />
sein Körper wurde schlaff,<br />
er fiel von seinem Ast zu Boden,<br />
und starb.<br />
Wieder zuhause angekommen,<br />
erzählte der Mann seinem Papageien auch von diesem einem Vogel.<br />
Er nahm an, dass es sich um einen sehr nahestehenden Artgenossen halten musste,<br />
und bedauerte das Schicksal dieses Exemplars.<br />
Als er zu ende gesprochen hatte,<br />
fing auch sein Vogel zuhause in dem Käfig an zu weinen,<br />
sein Körper wurde schlaff,<br />
er fiel auf den Boden seines Käfigs, und starb.<br />
Der Mann nahm den toten Vogel aus seinem Käfig,<br />
und brachte ihn nach draussen auf den Müll.<br />
Als er ihn auf die Mülltonne legte,<br />
sprang der Papagei auf, und flog in den nächsten Baum hinauf.<br />
Der Mann fragte den Papageien darauf, warum dieser sich denn tot gestellt hatte,<br />
und ihn belogen hatte, wenn es ihm im Käfig doch nie an etwas gefehlt hatte.<br />
Der Papagei antwortete:<br />
"Weil mir der eine Artgenosse eine wichtige Nachricht geschickt hat:<br />
Du musst lernen, zu sterben, während du am Leben bist, um aus dem Käfig zu kommen."
</p></blockquote>
<p>Y.: Das wäre also ein Weg, herauszufinden, wie man sein Leben in etwas legt ?<br />
X.: Vieleicht ist es das. Jedenfalls denke ich wieder nach..</p>
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		<item>
		<title>Eiszeit?</title>
		<link>http://themesh.de/2007/03/26/eiszeit/</link>
		<comments>http://themesh.de/2007/03/26/eiszeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 21:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sicarius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Anderes vom wirrem Kopf.. Ich sehe dein Gesicht, das ich kannte. Gehe wieder auf der Straße, die ich einst zu dir Rannte. Mit der Bitte, ich solle meine Hoffnung nicht verlieren, stießt du mich in die Dunkelheit. Oder fiehl ich nur, weil ich nicht anders konnte? Sagtest mir, wir können über alles reden, und konntest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anderes vom wirrem Kopf..<br />
<span id="more-226"></span></p>
<blockquote><p>
Ich sehe dein Gesicht,<br />
das ich kannte.<br />
Gehe wieder auf der Straße,<br />
die ich einst zu dir Rannte.</p>
<p>Mit der Bitte, ich solle meine Hoffnung nicht verlieren,<br />
stießt du mich in die Dunkelheit.<br />
Oder fiehl ich nur, weil ich nicht anders konnte?<br />
Sagtest mir, wir können über alles reden,<br />
und konntest oder wolltest doch selbst nicht reden,<br />
als ich dich in langen Zeiten anrief.<br />
Warum nur töten wir eine Freundschaft,<br />
wenn doch die Liebe schon starb?<br />
Oder war nur sie es, die uns zusammenhielt?<br />
Würde manchmal gerne mit dir Reden,<br />
nur, dass wir uns nicht mehr kennen.</p>
<p>Freunde sammelten Flügel auf, die ich verlor.<br />
Liebste lernte mit mir das Fliegen neu.<br />
Trauer um die Vergangenheit ?<br />
Kaum noch, wo doch die Erinnerung in meinem Leben geliebt wird.</p>
<p>Beginne nun, das Buch zu schließen,<br />
dass Schönheit und Trauer der Vergangenheit zeigen will.<br />
Jemand öffnete ein anderes Buch,<br />
von dem ich nicht hoffe, dass es geschlossen wird.</p>
<p>Nicht wichtig ist, wie lange wir leben,<br />
wie stark wir sind, wie Klug, oder wer etwas am besten kann.<br />
Wichtig ist, dass alle von uns dieses Licht in sich tragen,<br />
das einzigartig ist, bei jedem, und das einer Liebe ist,<br />
die jeden von uns Liebenswert macht.</p></blockquote>
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